Bericht über Russland-Exporte setzt Ericsson zu

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Frankfurt, 23. Sep – Ein Medienbericht über anhaltende Exporte von Ericsson nach Russland veranlasst Anleger zum Rückzug bei dem Telekom-Ausrüster. Die Aktien fielen in Stockholm zeitweise um gut sechs Prozent auf ein Zweieinhalb-Jahres-Tief von 65,34 Kronen. 

Dem Radiosender Ekot zufolge hat das Unternehmen die Erlaubnis erhalten, Produkte an Russland zu liefern, die militärisch genutzt werden können. Ericsson betonte, es handele sich lediglich um technische und Software-Unterstützung im Zusammenhang mit Verträgen, die vor dem russischen Einmarsch in die Ukraine geschlossen wurden. Hardware sei nicht geliefert worden. 

„Das sieht nicht gut aus, zumal die Firma unter besonderer Beobachtung steht“, kommentierte Analyst Anders Haulund Vollesen von der Jyske Bank. Nach seiner Einschätzung habe Ericsson zwar keine Sanktionen verletzt. Die Aktivitäten stünden aber im klaren Kontrast zu früheren Aussagen. Das Unternehmen hatte im April bekanntgegeben, das Russland-Geschäft auf unbestimmte Zeit einzustellen. 

Ericsson ist vor einigen Monaten ins Visier der US-Börsenaufsicht SEC geraten. Die Behörde ermittelt wegen möglicher Schmiergeldzahlungen im Irak.

Bericht über Russland-Exporte setzt Ericsson zu

Quelle: Reuters

Titelfoto: Symbolfoto

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