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Freitag, Februar 3, 2023

Autozulieferer ZF Friedrichshafen gliedert Airbag-Sparte aus

Expertenmeinungen

München, 26. Okt – Der Autozulieferer ZF Friedrichshafen will seine Airbag- und Sicherheitsgurt-Sparte ausgliedern und damit auf einen möglichen Teilverkauf vorbereiten. Die Entscheidung sei Ergebnis einer kontinuierlichen Überprüfung des ZF-Portfolios, teilte das Stiftungsunternehmen am Mittwoch in Friedrichshafen mit. Sie solle „neue strategische Handlungsoptionen für das Geschäft mit Insassenschutzsystemen eröffnen“. Dazu gehöre die Hereinnahme externer Investoren, die der weltweiten Nummer zwei im Geschäft mit passiver Sicherheitstechnik zu einem stärkeren Wachstum verhelfen könnten. Bisher hat ZF in dem Bereich rund 25 Prozent Marktanteil, „mit erheblichem Potenzial für mehr“, wie es in der Mitteilung hieß.

Die Ausgliederung soll bis Ende nächstes Jahres vollzogen werden. Die Sparte Passive Sicherheitssysteme steht mit Einnahmen von 3,8 Milliarden Euro für rund zehn Prozent des Konzernumsatzes. Sie war mit dem Kauf des US-Autozulieferers TRW 2015 zu ZF gekommen. Im vergangenen Jahr sei die Sparte trotz unterbrochener Lieferketten um neun Prozent gewachsen. „Strategisch und finanziell befinden wir uns in einer komfortablen Lage mit stabilen und ordentlichen Gewinnen“, sagte Martin Fischer, der im ZF-Vorstand für die Sparte zuständig ist. Das Geschäft könne von den Trends zum autonomen Fahren und einer größeren Fahrzeugsicherheit profitieren.

Autozulieferer ZF Friedrichshafen gliedert Airbag-Sparte aus

Quelle: Reuters

Titelfoto: Symbolfoto

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