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Auflagen für Uniper-Staatseinstieg sorgen für Verunsicherung

Berlin, 22. Dez – Die Auflagen für die staatliche Rettung des Gas-Importeurs Uniper hinterlassen laut Gewerkschaft Verdi einen bitteren Beigeschmack. Die angeordneten Verkäufe von Geschäftsteilen, die bis Ende 2026 über die Bühne gehen müssten, sorgten für erhebliche Verunsicherung bei den betroffenen Beschäftigten, sagte Verdi-Vorstandsmitglied Christoph Schmitz am Donnerstag. In Deutschland gehe es dabei um Mitarbeiter des Kraftwerks Datteln IV sowie der Wärmegesellschaft. „Diese Information ist für die Beschäftigten sehr bitter und gerade jetzt kurz vor Weihnachten auch ein Schock.“ 

Finanz- und Wirtschaftsministerium teilten am Donnerstag in einer gemeinsamen Erklärung mit, der Einstieg des Bundes bei Uniper sei mittlerweile vollzogen. Der Bund habe rund 99 Prozent der Anteile des Unternehmens übernommen. Die EU-Kommission, die gleiche Wettbewerbsbedingungen in Europa sichern soll, habe dafür diese Woche grünes Licht gegeben. „Der Bund ist verpflichtet, seine Beteiligung bis spätestens 2028 auf maximal 25 Prozent plus eine Aktie zu reduzieren. Eine Verlängerung dieser Frist ist nur mit Genehmigung der EU-Kommission möglich.“ 

Auflagen für Uniper-Staatseinstieg sorgen für Verunsicherung

Quelle: Reuters

Symbolfoto: Bild von Dmitriy auf Pixabay

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