1. März: Der Börsen Vormittag

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Update: 17:36 Uhr

01. Mrz (Reuters) – Es folgt der Börsen-Ticker zu wichtigen Kursbewegungen an den internationalen Finanzmärkten und ihren Ursachen: 

17:00 Uhr – Die durch die steigenden Rohstoffpreise geschürte Inflationsangst verstärkt den Verkaufsdruck am Aktienmarkt. Dax.GDAXI und EuroStoxx50.STOXX50E fallen jeweils um mehr als drei Prozent auf 13.991 beziehungsweise 3792 Punkte. Die Furcht vor Lieferausfällen wegen des russischen Einmarschs in die Ukraine treibt den Preis für die Sorte BrentLCOc1 aus der Nordsee um 8,5 Prozent auf ein Siebeneinhalb-Jahres-Hoch von 106,37 Dollar je Barrel. 

16.36 Uhr – Der Ukraine-Krieg schürt die Furcht vor Rohöl-Lieferausfällen. Dies treibt den Preis für die US-Sorte WTICLc1 um 7,4 Prozent auf 102,77 Dollar je Barrel. Die geplante Freigabe strategischer Reserven mehrerer Staaten im Volumen von 60 Millionen Barrel bremste den Anstieg nicht. Insidern zufolge will die Opec+ trotz dieser Rally ihre Rohöl-Fördermengen nicht ausweiten. 

16.32 Uhr – Die Suche nach sicheren Anlagehäfen hievt den Schweizer Franken auf den höchsten Stand seit der Abkehr von der Anbindung an den Euro im Januar 2015. Ein EuroEURCHF= kostet 1,0229 Franken. Experten verweisen auf den Krieg in der Ukraine. Bei einer weiteren Verschärfung des Konflikts könnte der Franken die Parität zum Euro erreichen, hieß es weiter. Vor gut sieben Jahren wurde ein Rekordstand von 0,85 Franken je Euro erreicht. Seit damals stemmt sich die Schweizerische Nationalbank (SNB) mit Negativzinsen und Devisenmarktinterventionen gegen eine wirtschaftsschädliche Aufwertung der Landeswährung. 

16.30 Uhr – Der Ukraine-Krieg schürt die Furcht vor Rohöl-Lieferausfällen. Dies treibt den Preis für die US-Sorte WTICLc1 um 7,4 Prozent auf 102,77 Dollar je Barrel. Die geplante Freigabe strategischer Reserven mehrerer Staaten im Volumen von 60 Millionen Barrel bremste die Rally nicht.

10.23 Uhr – Die Furcht vor einer Eskalation im Ukraine-Krieg lässt den Dax weiter abrutschen. Der deutsche Leitindex baut seine Verluste aus und fällt zwei Prozent auf 14.167,86 Punkte.

09.50 Uhr – Nach einem enttäuschenden Ergebnis schmeißen Anleger Anteilsscheine von Flutter FLTR.L aus ihren Depots. Die Aktien des weltgrößten Anbieters von Online-Glücksspielen fallen in London um mehr als zehn Prozent auf den niedrigsten Stand seit fast 22 Monaten. 

08.05 Uhr – Anleger steigen bei Covestro 1COV.DE ein. Die Aktien des Kunststoffherstellers ziehen nach Zahlen im Frankfurter Frühhandel rund drei Prozent an. Der Konzern hat den Betriebsgewinn im vergangenen Jahr auf 3,1 Milliarden Euro mehr als verdoppelt. Zudem will Covestro eigene Aktien für bis zu 500 Millionen Euro zurückkaufen

07.45 Uhr – Die Furcht vor Lieferausfällen wegen des Ukraine-Kriegs treibt den Ölpreis erneut auf die 100-Dollar-Marke. Der Preis für Brent-RohölLCOc1verteuert sich um 2,1 Prozent auf 100,00 Dollar pro Barrel. Nach der russischen Invasion in der Ukraine war der Preis vergangene Woche auf ein Rekordhoch von 105,79 Dollar geklettert. „Die instabile Lage in der Ukraine und die Finanz- und Energiesanktionen gegen Russland werden die Energiekrise weiter anheizen und den Ölpreis kurzfristig deutlich über 100 Dollar pro Barrel halten und sogar noch höher, wenn der Konflikt weiter eskaliert“, sagte Louise Dickson, Ölmarktanalystin bei Rystad Energy.

07.39 Uhr – Die Aussicht auf sprudelnde Gewinne wegen höherer Militärausgaben treibt erneut die Nachfrage nach Rüstungskonzernen. Die Aktien von RheinmetallRHMG.DE ziehen im vorbörslichen Handel bei Lang & Schwarz mehr als fünf Prozent an. Zum Wochenstart hatten sie fast 25 Prozent zugelegt.

07.25 Uhr – Nach dem Absturz des Rubels RIB=EBS zum Wochenanfang stabilisiert sich die russische Währung zunächst. Nach einer Notzinserhebung und mehreren Sofortmaßnahmen der russischen Zentralbank erholte sich die Währung etwas. Am Dienstag RUB=EBS liegt der Dollar unverändert bei 101 Rubel. Am Vortag war der Dollar wegen des eskalierenden Streits Russlands mit dem Westen auf ein Rekordhoch von zeitweise 120 Rubel geschossen.

1. März: Der Börsen Vormittag

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