Wer hat Angst vor der Inflation?

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Wer hat Angst vor der Inflation? 

Mit Aktieninvestments gegen Schreckgespenster 

Als Kind gestaltete sich das Einschlafen nicht immer leicht – ganz alleine in einem dunklen Raum voller Schatten und ungeschützt über einem ganz besonders fiesen Versteck für alle Arten von Ungeheuern. Unter dem Bett da warten sie doch sicherlich nur auf den richtigen Moment, um zuzupacken. Verschwinden diese Monster zwar mit der Zeit, wenn Mama oder Papa regelmäßig unter den Lattenrost schauen, ersetzt der Prozess des Erwachsenwerdens sie doch eigentlich nur durch andere Schreckgespenster. Das neuste Monster unter dem Bett ist die Inflation. Kaum ein Thema beschäftigt den Markt zurzeit so sehr wie die rasant gestiegene Geldentwertung. Im September kletterte die Inflationsrate bereits auf über 4 Prozent und damit auf ein seit 28 Jahren nicht mehr da gewesenes Hoch. Diese Situation bedeutet im aktuellen Nullzinsumfeld nichts anderes als einen deutlich erhöhten Kaufkraftverlust, was sich bei Privatpersonen vor allem auf ihr Erspartes und somit ihre finanzielle Zukunftsplanung auswirkt. Mit der richtigen Strategie und einer bestimmten Alternative zum klassischen Sparen lässt sich jedoch auch dieses Monster aus den dunklen Ecken des Zimmers vertreiben – nämlich mit Aktieninvestments.   

Hinter den Kulissen 

Als Antrieb für die Inflation in Deutschland und im Euro-Raum zeichnen sich aktuell mehrere Faktoren verantwortlich. Die Weltkonjunktur nimmt wieder Fahrt auf, vor allem die Wirtschaft der Schwergewichte USA und China wächst rasant. Zudem steigen seit Monaten die Energiepreise überdurchschnittlich stark. Während die Bundesregierung zur Zeit der Corona-Krise zeitweise die Mehrwertsteuer senkte, bewegt sich diese seit Jahresbeginn wieder auf ihrem alten Niveau. Waren und Dienstleistungen werden also tendenziell wieder teurer. Zudem verlangen die von der Pandemie besonders stark betroffenen Dienstleistungsbranchen wie Gastronomie, Hotellerie oder auch Friseure höhere Preise, um Versäumtes nachzuholen. Die Folge: Bürger erhalten für die gleiche Menge an Geld weniger Waren oder Dienstleistungen als noch vor ein paar Monaten – die Inflationsrate steigt. Zuletzt bekräftigte die Europäische Zentralbank (EZB) ihr Ziel, den jüngsten Anstieg der Inflationsrate zu stoppen und diese wieder auf die angepeilte Zielmarke von 2 bis 2,5 Prozent zu senken. Isabel Schnabel, Mitglied des EZB Direktoriums, spricht in einem Gastbeitrag für die FAZ gar vom „Weg aus dem Niedrigzinsumfeld“. Doch auch dieser propagierte „Normalzustand“ verringert – solange er nicht Null ergibt – natürlich auf lange Sicht den Geldwert.   

Handeln notwendig  

Wenn ein guter Ratschlag aus den unheimlichen Kindheitserfahrungen hängen geblieben ist, dann, dass die Monster unter dem Bett nicht von alleine verschwinden – wer nicht selbst etwas unternimmt, muss mit ihnen leben. Was also tun gegen das neue Schreckgespenst? Es existieren verschiedene Möglichkeiten für den Ausgleich der voranschreitenden Geldentwertung. Manche stellen sich als geeigneter als andere heraus, alle sind jedoch besser als die klassischen Wege über Tagesgeld- und Sparkonten, die sich in der deutschen Bevölkerung immer noch größter Beliebtheit erfreuen. Im aktuellen Nullzinsumfeld verliert die Einlage nach EZB-Wünschen sehr konservativ gerechnet noch 2 Prozent jährlich durch die Inflation, bei höheren Einlagesummen werden nochmal 0,5 Prozent „Strafzins“ erhoben. Das mag zunächst nicht viel erscheinen, summiert sich aber bei einer Investitionssumme von 100.000 Euro in zehn Jahren zu einem Kaufkraftverlust von rund 25.000 Euro auf. Alternative Investments in physische Sachwerte wie Immobilien erweisen sich zu diesem Zeitpunkt und bei einer derartigen Inflationsrate bereits als zu teuer und entgegen dem Trend zu wenig lukrativ. Gold als Anlage erscheint hingegen einfach nicht mehr zeitgemäß und schlichtweg wenig praktikabel.  

Keine Angst

Strahlen Strategien wie Sparanlagen oder Investitionen in Sachwerte zwar eine gewisse Sicherheit des Altbekannten aus, sind sie als Ausgleich gegen die Geldentwertung jedoch gänzlich ungeeignet. Vor allem Investitionen in Aktienfonds bieten Anlegern deutlich höhere inflationsbereinigte Renditen als andere gängige Anlageklassen und gleichzeitig eine ruhigere Entwicklung durch die breite Streuung.  Sie sind die optimale Wahl für alle, die mittel- und langfristig einen Wertzuwachs ihrer Kapitalanlagen zum Ziel haben. Dabei sollte vor allem auf die Expertise erfahrener Fondsmanager gesetzt werden, die die erfolgversprechendsten Anlagemöglichkeiten aufspüren und in der Lage sind, sich der jeweiligen Marktlage anzupassen und die auftretenden Schwankungen der Börsen gezielt zu nutzen. Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit einem bankenunabhängigen Haus wie der Fonds Direkt AG bildet den Grundstein für die auf die individuellen Anlageziele abgestimmte Auswahl aus der Vielzahl der Möglichkeiten. Derart starke Partner schauen – um im zuvor gezeichneten Bild zu bleiben – unter das Bett der Anleger und vertreiben die noch verbliebenen Monster. Denn ohne Angst vor der Inflation und damit um das eigene Geld lässt es sich definitiv besser schlafen.

Weitere Informationen unter: www.fonds-direkt.de

Boris Röderhttp://www.fonds-direkt.de
Boris Röder betreut seit 1999 private und institutionelle Kunden für die Fonds Direkt AG und gehört seit 2012 dem Vorstand an.

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