Wall Street kaum verändert – US-Ölembargo im Blick

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Frankfurt, 08. Mrz (Reuters) – Nach der jüngsten Talfahrt lässt der Verkaufsdruck an der Wall Street nach. Die Leitindizes Dow Jones, Nasdaq und S&P 500 legten zur Eröffnung am Dienstag 0,3 Prozent zu, nachdem sie zum Wochenauftakt wegen des Ukraine-Kriegs jeweils drei Prozent abgerutscht waren. 

Die Talsohle sei aber noch nicht erreicht, warnte Sam Stovall, Chef-Anlagestratege des Research-Hauses CFRA. Die Rahmenbedingungen hätten sich nicht verändert. Außerdem mache der Umfang der Kursverluste bei den Technologiewerten Anleger nervös.

„Dabei hat die US-Notenbank Fed mit ihren Zinserhöhungen noch nicht einmal angefangen.“ Höhere Zinsen entwerten Experten zufolge zukünftige Gewinne dieser wachstumsstarken Firmen. Der Technologie-Index Nasdaq hat im Vergleich zu seinem Hoch vom 19. November mehr als 20 Prozent verloren. Damit gilt er als Teil eines „Bärenmarktes“, in dem mit weiteren Abschlägen gerechnet werden muss. 

Daneben verfolgten Investoren aufmerksam die Kurskapriolen an den Rohstoffmärkten. Einem Insider zufolge wollen die USA Erdölimporte aus Russland verbieten. Die US-Ölsorte WTI verteuerte sich daraufhin um gut fünf Prozent auf 125,67 Dollar je Barrel. In ihrem Windschatten gewannen die Aktien von Ölkonzernen wie Exxon, Chevron und Halliburton jeweils etwa zwei Prozent.

Wall Street kaum verändert – US-Ölembargo im Blick

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Titelfoto: Symbolfoto

Wichtige Entwicklungen zur Ukraine.

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