US-Notenbanker kann sich kräftigen Zinssschritt vorstellen

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25. Mrz (Reuters) – In der Spitze der US-Notenbank werden die Stimmen lauter, die auch kräftigere Zinserhöhungen um einen halben Prozentpunkt für möglich halten. Er sei offen für eine größere Anhebung, sollten die Wirtschaftsdaten dies rechtfertigen, sagte der Präsident der Fed von New York, John Williams, am Freitag auf einer Konferenz, die von der peruanischen Notenbank und der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) organisiert wurde.

Die richtige Entscheidung hänge von der Situation ab, entgegnete er auf eine entsprechende Frage zur nächsten Zinssitzung am 3. und 4. Mai. Die einfache Antwort sei: „Wenn es angemessen ist, die Zinsen um 50 Basispunkte anzuheben auf einer Sitzung, dann denke ich, sollten wir das tun.“ Falls dagegen 25 Basispunkte sinnvoll seien, dann werde die Notenbank so vorgehen. 

Wall Street Notenbank

Vor einer Woche hatte bereits der als Verfechter eines strafferen Kurses bekannte US-Währungshüter James Bullard gefordert, der Leitzins solle noch dieses Jahr auf über 3,0 Prozent steigen. Auf fünf der verbleibenden sechs Fed-Sitzungen 2022 sollte es demnach Erhöhungen um jeweils einen halben Prozentpunkt geben. Auch Fed-Direktor Chris Waller hatte sich für eine rasche Abfolge solch ungewöhnlich großer Schritte ausgesprochen. US-Notenbankchef Jerome Powell sagte vor wenigen Tagen gesagt, die Fed müsse im Kampf gegen die hochschießende Inflation zügig gegensteuern – bei Bedarf sogar mit aggressiveren Zinsschritten als üblich.

Die US-Notenbank hatte vor acht Tagen wie an den Finanzmärkten erwartet die Zinswende vollzogen und den geldpolitischen Schlüsselsatz um einen Viertel Punkt auf die neue Spanne von 0,25 bis 0,50 Prozent angehoben. Es war die erste Zinserhöhung seit drei Jahren.

US-Notenbanker kann sich kräftigen Zinssschritt vorstellen

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Titelfoto und Foto: Symbolfoto

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