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Donnerstag, Februar 2, 2023

US-Konjunkturdaten und Zinserhöhungsängste belasten Wall Street

Expertenmeinungen

Berlin, 22. Dez – Überraschend gut ausgefallene US-Konjunkturdaten haben Zinserhöhungsängste geschürt und der Wall Street am Donnerstag zur Eröffnung zugesetzt. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte eröffnete knapp 0,5 Prozent tiefer auf 33.233 Punkte. Der breiter gefasste S&P 500 verlor 0,65 Prozent auf 3853 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq ging um mehr als 1,5 Prozent auf 10.550 Punkten zurück. 

Kurz vor Börseneröffnung veröffentlichte Konjunkturdaten aus den USA überraschten den Markt. Während das Bruttoinlandsprodukt (BIP) für das dritte Quartal höher ausfiel als erwartet, stieg die Zahl der Erstanträge auf US-Arbeitslosenhilfe weniger schnell. Beide Daten deuten auf eine bessere Entwicklung der US-Wirtschaft hin, als es der Markt angenommen hatte, und geben Hinweise auf künftige Schritte der US-Notenbank (Fed): „Wenn die Wirtschaft zu stark ist, muss die Fed die Zinsen möglicherweise stärker anheben als erwartet“, sagte Robert Pavlik, Portfoliomanager beim Vermögensverwalter Dakota Wealth.

Bei den Einzelwerten trieb die Ankündigung von Marktreformen in China US-notierte chinesische Unternehmen gegen den Trend an. Die Online-Händler Alibaba und JD.com sowie der Suchmaschinen-Betreiber Baidu kletterten je um rund zwei Prozent.

US-Konjunkturdaten und Zinserhöhungsängste belasten Wall Street

Quelle: Reuters

Symbolfoto: Bild von Reto Keller auf Pixabay

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