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Samstag, Dezember 10, 2022

Schweizer Börse rutscht weiter ab – leichte Erholung bei Credit Suisse

Expertenmeinungen

Zürich, 26. Sep – An der Schweizer Börse hat der Abwärtstrend auch in der neuen Woche angehalten. Händler erklärten, die geplanten Steuersenkungen der britischen Regierung und die steigende Staatsverschuldung sowie der Rechtsruck in Italien verunsicherten die Anleger. Dazu komme die Furcht vor einer Rezession durch drastische Zinserhöhungen der US-Notenbank. Der SMI notierte kurz vor Handelsschluss um 0,2 Prozent tiefer auf 10.113 Punkten. In der Vorwoche hatte der Standardwerte-Index bereits rund 4,5 Prozent an Wert verloren.

Der stärkste Verkaufsdruck lastete auf den Versicherern. Swiss Life büssten 2,5 Prozent ein, Swiss Re 2,2 Prozent und Zurich 1,3 Prozent. Zurich und die Primal Group sollen einem Zeitungsbericht zufolge ein gemeinsames Angebot für die indische Reliance General Insurance erwägen. 

Gesucht waren mit einem Plus von 1,1 Prozent dagegen Richemont, nachdem sich eine Grossbank positiv zu den Aktien des Luxusgüterkonzerns geäussert hatte. Credit Suisse setzten nach zwei Sitzungen mit schweren Kursverlusten zu einer zaghaften Gegenbewegung an. Die krisengeplagte Grossbank versuchte die Anleger mit einer Mitteilung zu beruhigen: Credit Suisse komme mit ihrer umfassenden strategischen Überprüfung gut voran und prüfe auch Veräußerungen und Verkäufe von Vermögenswerten, hiess es.

Schweizer Börse rutscht weiter ab – leichte Erholung bei Credit Suisse

Quelle: Reuters

Titelfoto: Symbolfoto

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