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Samstag, Januar 28, 2023

Scholz wirbt um Teilnahme Chinas beim internationalen Klimaklub

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Berlin/Scharm el-Scheich, 08. Nov – Bundeskanzler Olaf Scholz hat erstmals betont, dass auch große Staaten wie China oder Indien bei dem von ihm angeregten internationalen Klimaklub mitmachen sollen. Das sagte er am Dienstag auf der Weltklimakonferenz in Scharm el-Scheich am Rande der Beratungen.

Ziel des bisher von den westlichen G7-Staaten unterstützten, aber für alle offenen Klubs sei es gerade nicht, Zölle zu erheben, sondern einen weltweiten Zollkrieg im Zusammenhang mit unterschiedlichen Klimaschutzanstrengungen zu vermeiden. Deshalb sei die erste Aufgabe, dass sich die Staaten darüber verständigten, „wie die verschiedenen Maßnahmen bewertet werden können, die ergriffen werden“. 

Scholz verwies etwa darauf, dass nicht alle Staaten den europäischen Weg einer CO2-Bepreisung gingen. Ziel sei es, dass kein unfairer Wettbewerb entstehe, weil einige Staaten mehr Klimaschutzanstrengungen als andere unternähmen. „Ich finde es notwendig, dass alle Länder der Welt für sich entscheiden dabei zu sein, auch große Indien und China sind dabei bedeutsam“, betonte der Kanzler.

Die beiden Milliarden-Völker würden einen wachsenden Anteil an der Weltwirtschaft beisteuern. Mit dem kommunistischen China gibt es zudem Handelskonflikte in etlichen Bereichen wie etwa Stahl. Befürchtet wird, dass es zu Wettbewerbsverzerrungen kommen könnte, wenn etwa europäische Produkte durch Klimaschutzmaßnahmen deutlich teurer werden als die aus anderen Kontinenten.

Scholz wirbt um Teilnahme Chinas beim internationalen Klimaklub

Quelle: Reuters

Titelfoto: Bild von Sarah Richter auf Pixabay

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