Drei Jahre Immobilien-Teilverkauf: Am 6. Dezember 2018 wurde der erste Teilverkauf einer Privatimmobilie beim Notar beurkundet. Das innovative Konzept erlaubt Eigentümern, Immobilienvermögen zu Bargeld zu machen, ohne ihre Immobilie komplett zu verkaufen, ausziehen oder einen Kredit aufnehmen zu müssen. Erster Teilverkäufer in Deutschland war ein Ehepaar aus Bayern. Die Senioren, damals 66 und 71 Jahren jung, verkauften 2018 einen Anteil an ihrem Eigenheim. Schon zum Ende 2020 kamen allein bei wertfaktor noch einmal über 400 Miteigentümer dazu.
Durchschnittlicher Teilverkauf: Anteil von 42 Prozent zum Kaufpreis von 197.000 Euro
Erfinder und Marktführer für den Immobilien-Teilverkauf ist das Unternehmen wertfaktor aus Hamburg. Anlässlich des dreijährigen Jubiläums gibt Christoph Neuhaus, Gründer und Geschäftsführer, jetzt Einblicke in die Motive, Zahlen und Ziele seiner Miteigentümer. Neuhaus: „Im Schnitt der letzten drei Jahre verkaufen uns die Eigentümer 42 Prozent ihrer Immobilie und erhalten dafür durchschnittlich einen Kaufpreis von 197.800 Euro ausgezahlt. Das entspricht einem Immobilienwert von rund 470.000 Euro, also einem typischen gehobenen Mittelklasse-Haus in Deutschland.“ Über die Höhe der Wunschauszahlung entscheiden die Eigentümer frei, ab 100.000 Euro und bis zu 50 Prozent des Immobilienwertes sind möglich. Die höchste Wunschauszahlung bei wertfaktor liegt bei 1,45 Millionen Euro, die teuerste Immobilie, an der wertfaktor bisher einen Anteil erworben hat, hat einen Marktwert von 4,8 Millionen Euro.
Die Mehrheit der Kunden, rund zwei Drittel, verkauft Anteile an ihrem Einfamilienhaus, der Rest verteilt sich auf Mehrfamilienhäuser oder Wohnungen. Die bisher größte Immobilie verfügt über 480 Quadratmeter Wohnfläche, aber auch kleinere Objekte in guten Lagen können für einen Teilverkauf in Frage kommen. Die kleinste bisher angekaufte Wohnung hat 64 Quadratmeter.
Teilverkauf: Durchschnittsalter auf 65 Jahre gesunken, ältester Kunde ist 98 Jahre alt
Der Teilverkauf richtet sich vor allem an ältere Kunden, die Immobilienvermögen nicht aufbauen, sondern zurück in Barvermögen verwandeln und verzehren wollen, ohne das eigene Haus ganz aufgeben zu müssen. Möglich wäre ein Teilverkauf mit lebenslangem Nießbrauchrecht bei wertfaktor bereits ab 55 Jahren, im Schnitt sind die Miteigentümer von wertfaktor beim Teilverkauf heute 65 Jahre alt. Damit sind die Miteigentümer im Mittel deutlich jünger als bei Verrentungsmodellen, die meist erst ab 70 Jahren angeboten werden. Aktive Eigentümer gibt es aber auch in den höheren Altersklassen: Der älteste Miteigentümer von wertfaktor ist 98 Jahre alt, die älteste Miteigentümerin ist 94 Jahre jung.
Schuldenfrei sein, selbstbestimmt leben, Wünsche erfüllen: Die Motive beim Teilverkauf
„Wer heute in den Ruhestand geht, ist im Schnitt gesünder und aktiver als früher und möchte noch etwas erleben. Vor allem aber möchten unsere Miteigentümer schuldenfrei in Rente gehen“, beobachtet Neuhaus. „Etwa 70 Prozent der Miteigentümer nutzen einen Teilverkauf auch, um verbleibende Hypotheken abzulösen.“ Die meisten Kunden hätten hart gearbeitet, jahrzehntelang ihr Haus abbezahlt und wollten endlich unabhängig sein, so Neuhaus. „Die Idee, Konsumwünsche im Alter durch Kredite zu finanzieren, geht an den Wünschen unserer Kunden völlig vorbei.“ Zu den weiteren Plänen der Miteigentümer gehören oft auch ausgedehnte Reisen oder ein Wohnmobil, eine schöne neue Küche oder einer Ferienwohnung. Aber auch der barrierefreie Umbau des Eigenheims, eine gute häusliche Pflege für den Partner oder Kapital, um Kinder bei deren Immobilienkauf zu unterstützen, werden durch einen Teilverkauf finanziert.
Der typische Kunde: Ein Querschnitt des deutschen Mittelstands
„Einen typischen Kunden gibt es nicht“, so Neuhaus „Vom Rechtsanwalt und der Steuerberaterin über den Bankberater und die Unternehmerin bis zum Malermeister oder Polizisten kommen die Miteigentümer aus ganz unterschiedlichen Branchen und aus ganz Deutschland.“ Auch beim Familienstand gibt es keine klar erkennbare Tendenz, es gibt Paare und Alleinstehende, Kinderlose und Eigentümer mit kleinen und großen Familien. „Manchen Eigentümern ist es sehr wichtig, dass sie den Erben etwas hinterlassen können, die Kinder können im Erbfall den verkauften Teil vom Elternhaus zurückkaufen oder sich ihren Anteil am Gesamtverkauf auszahlen lassen“, so Neuhaus. Gerade Miteigentümer, deren Kinder weit entfernt vom Elternhaus leben, sei es zudem wichtig, dass sie ihre Kinder im Todesfall nicht mit der Abwicklung des Gesamtverkaufs belasten müssten. wertfaktor übernimmt in diesen Fällen die Vermarktung und kümmert sich um den Verkauf und die Auszahlung an die Erben.
Sechs Millionen Haushalte über 65 Jahre mit Immobilienbesitz in Deutschland
Mit der Idee des Teilverkaufs traf wertfaktor 2018 einen Nerv bei der Zielgruppe: Eigenheimbesitzer im Ruhestand, die über viel Immobilienvermögen, aber nicht ausreichend freies Kapital verfügen, um sich im Ruhestand Wünsche zu erfüllen. Drei Jahre später ist der Immobilien-Teilverkauf auf dem Weg vom Geheimtipp zum normalen Instrument in der Finanzplanung im Ruhestand. Weit über 1.000 Verträge über einen Immobilien-Teilverkauf haben Eigenheimbesitzer im Rentenalter in Deutschland mittlerweile bei wertfaktor und weiteren Anbietern geschlossen.
Das Potenzial ist riesig: Laut einer aktuellen Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung besaßen 2017 rund sechs Millionen Haushalte über 65 Jahre eine schuldenfreie Immobilie. Und diese älteren Menschen sind immer länger gesund und aktiv und wollen ihren Ruhestand aktiv gestalten.
Bild Christoph Neuhaus, Gründer und Geschäftsführer, wertfaktor Immobilien GmbH Foto: Grit Siwonia
Mollie, einer der am schnellsten wachsenden Zahlungsdienstleister Europas, hat am 6.Dezember einen Fonds in Höhe von 1 Million Euro lanciert, der die Entwicklung neuer Integrationen und Zusatzprodukte für die Plattform fördern soll. Der Mollie Acceleration Fund unterstützt Entwickler, Start-ups und Digitalagenturen bei der Verwirklichung ambitionierter Projekte, die wiederum das Wachstum von Mollies über 125.000 E-Commerce-Kunden unterstützen.
Der Mollie Acceleration Fund ist offen für Entwickler, Softwareunternehmen und Digitalagenturen aus der ganzen Welt. Mollie begrüßt Integrationen mit neuen SaaS-Lösungen und Add-on-Produkten, die Mollies Angebot durch neue Tools, Anwendungen oder Software von Drittanbietern bereichern.
„Mollie setzt sich kontinuierlich für Investitionen in Technologiepartnerschaften und Integrationen ein. Wir erleben einen großen Zuspruch von Tech-Start-ups und Scale-ups, die ihre Zahlungsverkehrskapazitäten mit Mollie ausbauen wollen“, sagt Ken Serdons, CCO von Mollie. „Für ein Unternehmen wie Mollie ist das gesamte Ökosystem aus Entwicklern, Start-ups und Agenturen unglaublich wichtig – sowohl für unseren eigenen Erfolg als auch für den Erfolg unserer Kunden. Indem wir mit diesen Unternehmen noch enger zusammenarbeiten und ihr Engagement für unsere Plattform finanziell unterstützen, werden wir Innovationen entwickeln, die unseren Händlern hilft zu wachsen. Durch diese vertieften Beziehungen können wir über unsere bestehenden Pläne zur Weiterentwicklung der Zahlungsplattform und der Einführung von Finanzdienstleistungsprodukten hinauszugehen, und Geschäftsbereiche entwickeln, die weder wir noch unsere Kunden sich heute vorstellen können.“
Chief Commercial Officer at Mollie
Erfolgreiche Bewerber erhalten eine Projektfinanzierung, Zugang zu Mollies mehr als 125.000 Kunden, Mollies Tools sowie Markt- und Kundenkenntnissen. Bei Interesse können sich Bewerber hier registrieren: mollie.com/en/acceleration-fund
Die Plattform für Zahlungsverkehr fördert externe Innovation.
Durch Kreislaufwirtschaft bzw. Circular Economy by Design schonen die Kunden von everphone wertvolle Umweltressourcen
everphone, der Phone-as-a-Service-Pionier, hat 200 Millionen US-Dollar eingesammelt, um die Kreislaufwirtschaft im Bereich der mobilen Endgeräte weiter voranzutreiben. Die Finanzierungsrunde wird von Cadence Growth Capital (CGC) angeführt, die nun der größte Anteilseigner sind. Mit dem frischen Kapital werden die Aktivitäten zur Gewinnung neuer Geschäftskunden ausgebaut. Außerdem fließt das Geld in die weitere Internationalisierung, die Aufstockung des Personals, die Produktentwicklung und das Wachstum der aktiven Geräteflotte, die bereits heute über 100.000 Geräte zählt.
Kreislaufwirtschaft oder Circular Economy hat das Ziel, Ressourcen ganz oder teilweise wieder zu verwenden um so endliche Ressourcen wie Seltene Erden und andere Bestandteile zu sparen. Das nachhaltige Phone-as-a-Service-Modell von everphone ist Circular Economy by Design. Dabei werden Smartphones nach ihrem ersten zweijährigen Lebenszyklus aufbereitet („refurbisht“) und in eine zweite Nutzungsphase gegeben. Refurbishte Smartphones sparen mit ihren zwei Lebenszyklen bereits 58 kg CO2 ein.
Weltweit wurden alleine im letzten Jahr 226 Millionen Smartphones refurbisht. Das sparte 13 Millionen Tonnen CO2, was dem jährlichen Ausstoß von 8,7 Millionen Verbrenner-PKWentspricht.*
everphone ermöglicht es Unternehmenskunden, die mobilen Endgeräte, also Smartphones, Tablets und Laptops, für ihre Belegschaft bedarfsgerecht zu beziehen. Es sind immer nur so viele Endgeräte in Benutzung, wie nötig. Die Abwicklung erfolgt direkt zwischen den einzelnen Mitarbeitenden und everphone. Das spart neben Umweltressourcen auch Zeit und wertvolle IT-Admin-Ressourcen in den Unternehmen ein. Das besondere an diesem Modell ist, dass neben den Endgeräten auch die komplette Softwareverwaltung (Mobile Device Management (MDM)) integriert ist. So können aktuelle Datenschutzrichtlinien und Sicherheitsanforderungen leicht umgesetzt werden.
Die Expansion über den Heimatmarkt Deutschland hinaus ist die logische Weiterentwicklung des Erfolgsmodells von everphone. Das Unternehmen hat im vergangenen Jahr einige internationale Kunden gewonnen. Nun wird die weitere Expansion in Europa und den USA vorangetrieben.
Jan Dzulko, CEO und Gründer von everphone:
„Die Nachfrage nach unserem Modell ist nicht nur ungebrochen, sie steigt sogar rapide an. Je mehr Unternehmen verstehen, dass sie nur noch so viele Geräte einsetzen sollten, wie sie wirklich benötigen, desto mehr entlasten wir die Umwelt und sparen wertvolle Ressourcen. Mein Ziel war immer, dass sich die Circular Economy in großer Breite durchsetzt und wir sind auf einem guten Weg dorthin. Kurz gesagt: ich glaube an benutzen statt besitzen.”
Leonard Clemens, Mitgründer und Managing Partner von Cadence Growth Capital:
„Wir begleiten everphone schon seit Jahren und sehen sehr großes Potential für eine erfolgreiche Etablierung als Partner von Kunden aus den Bereichen Enterprise und SME in Deutschland, Europa und USA. Die One-Stop-Lösung von everphone passt genau in unsere Zeit des Wandels und ermöglicht flexible Arbeitszeiten und neuerdings eben auch Arbeitsort-Modelle. Damit ist everphone der Enabler von New Work und implementiert gleichzeitig Nachhaltigkeit mit einem wesentlichen Beitrag zur Circular Economy.”
Robin Cresswell, Head of Direct Lending DACH, Deutsche Bank:
„Als Teil der Kreislaufwirtschaft und mit dem Anspruch, die Digitalisierung einer breiten Basis von Arbeitnehmern voranzutreiben, weist everphone den Weg in die Zukunft. Um dem jungen Berliner Unternehmen ausreichend Kapital für ein schnelles Wachstum zu Verfügung stellen zu können und gleichzeitig dem sehr agilen Phone-as-a-Service-Model gerecht zu werden, entwickelten wir gemeinsam eine maßgeschneiderte Hybridfinanzierungslösung.“
Micah Selya, Investment Manager bei der Phoenix Insurance Company:
„everphone ist die Zukunft des intelligenten und klimafreundlichen Gerätemanagements für Unternehmen auf der ganzen Welt. Unser Engagement spiegelt unsere Begeisterung für das Unternehmen und seine überzeugenden Perspektiven wider.“
Der Kooperationsvertrag ist unterschrieben: atriga, Vorreiter im kundenfreundlichen und digitalen Forderungsmanagement, und das unabhängige Finanztechnologie-Startup Fabit werden künftig zusammenarbeiten.
Ziel der Kooperation ist es, Verbraucher durch die kostenlose Fabit-App zu befähigen, ihre finanzielle Situation zu optimieren. Von der Kooperation partizipieren alle Beteiligten: Fabit profitiert von der umfassenden atriga-Expertise im kundenerhaltenden Forderungsmanagement, atriga ergänzt durch diese richtungsweisende Kooperation mit dem innovativen FinTech einmal mehr ihre kundenzentrierte Mahnstrategie. Nicht zuletzt unterstützen Fabit und atriga gemeinsam Menschen, die ihre Finanzen besser managen wollen, um ein nachhaltig finanziell gesundes Leben zu führen.
Fabit-App unterstützt Verbraucher
Das grundlegende Element der Kooperation ist die unabhängige und kostenlose Fabit-App, die es sowohl für iOS als auch für Android gibt. Fabit-Mitgründerin Susanne Krehl betont: „Unsere App unterstützt Anwender und Anwenderinnen dabei, Ordnung in ihre Finanzen zu bringen sowie offene Rechnungen und Raten besser zu überblicken. Zudem zeigt die App ihnen intelligente Wege auf, im Alltag Geld zu sparen und generell ihre finanzielle Situation zu verbessern!“
Fabit Team Robert Heim, Dr. Ralf-Michael Schmidt, Susanne Krehl
Fabit-Mitgründerin Susanne Krehl und ihre Kollegen (v. l.) Robert Heim und Dr. Ralf-Michael Schmidt freuen sich über die jetzt vereinbarte Kooperation mit dem Forderungsmanager atriga: „Wir freuen uns sehr, mit atriga einen Partner gefunden zu haben, der wie wir den gleichen Ansatz verfolgt und den Menschen in den Mittelpunkt stellt.“
Service statt Mahnen …
… ist bereits seit vielen Jahren wesentlicher Bestandteil der atriga-Firmenphilosophie. „Und die Intentionen von Fabit passen optimal in dieses von atriga konsequent verfolgte Prinzip“, freut sich atriga Prokuristin Anita Gluszak-Haefs, „denn wir unterstützen säumige Zahler dabei, ihre Zahlungsprobleme zu lösen. Bereits seit 2008 gibt es zum Beispiel mit atriga Web Payment den ersten online-gestützten Bezahlservice, mit dem eine offene Forderung direkt online beglichen werden kann. Heute bringen weitgehende Automatisierung, das moderne Self-Service Online-Portal und eine über Algorithmen gesteuerte, hoch personalisierte Kommunikation mit Spätzahlern Vorteile für alle Beteiligten.“
Aktuelle Studie: Große Lücken im alltäglichen Finanzwissen
Wie richtig und wichtig die Kooperation eines modernen FinTech-Startups mit einem erfahrenen Forderungsmanager ist, zeigt die repräsentative Studie der Stiftung Finanztip zum alltäglichen Finanzwissen. Laut Bericht in ZEIT ONLINE vom September 2021 „weiß knapp die Hälfte der Menschen in Deutschland nicht, dass auf einem Girokonto ab dem ersten Cent im Minus sofort Zinsen anfallen. Rund 25 Prozent der Befragten zeigten sich überzeugt davon, dass der Dispo kostenlos sei, wenn das Konto am Monatsende wieder ausgeglichen wird.“ Weiter heißt es im besagten Beitrag: „Der Studie zufolge fehlt einem großen Teil der Befragten wesentliches Grundlagenwissen, um Finanzentscheidungen und deren Konsequenzen wirklich zu verstehen. Nur etwa knapp die Hälfte der Befragten habe mehr als sechs von zwölf Fragen zu diesen Themen richtig beantwortet. Rund 22 Prozent hätten nur bei maximal drei der Fragen die richtigen Antworten gewusst. ‚In Schulnoten ausgedrückt, wäre das mindestens mangelhaft‘“, heißt es in der Untersuchung dazu.
atriga Prokuristin Anita Gluszak-Haefs
atriga Prokuristin Anita Gluszak-Haefs: „Die Intentionen von Fabit passen optimal in das von atriga konsequent verfolgte Prinzip ‚Service statt Mahnen‘, denn auch wir unterstützen säumige Verbraucher dabei, ihre Zahlungsprobleme zu lösen.“
Mit Fabit-App viele Lücken schließen
Fabit will Anwendern dabei helfen, solche und andere Wissenslücken zu schließen und besser mit ihrem Geld umzugehen. Fabit-Gründerin Susanne Krehl schildert Einzelheiten: „Wir vermitteln das notwendige Wissen in kleinen, verständlichen Portionen und begleiten die Nutzenden aktiv im Alltag. In der App können Nutzer und Nutzerinnen ein Haushaltsbuch führen und haben Verbindlichkeiten und Ratenzahlungen im Blick. Fabit unterstützt zudem beim Umgang mit Gläubigern. Der motivierende und verhaltenswissenschaftliche Ansatz befähigt Fabit-Nutzende dabei, ihre Kosten zu reduzieren und Schulden abzubauen und dabei trotzdem eine hohe Lebensqualität zu haben. Ganz wichtig: Alle von den App-Nutzern eingegebenen Daten sind bestens geschützt und werden mit niemandem geteilt.“
atriga: Innovative IT-Prozesse dienen den Menschen
Hier schließt sich für Anita Gluszak-Haefs der Kreis: „Ganz im Sinne des Prinzips ‚Service statt Mahnen‘ unterstützen unsere innovativen IT-Prozesse den Menschen, sind dabei aber vor allem immer Mittel zum Zweck. Wir begegnen unseren Kunden über alle Kommunikationskanäle hinweg auf Augenhöhe und gehen dabei immer auf ihre persönliche Situation ein, um zum Beispiel verschiedene Rückzahlungsoptionen durchzusprechen. So gelingt uns eine deutliche Steigerung der Zahlungsbereitschaft bei säumigen Kunden, was sich letztlich in erheblich höheren Gesamtzahlungsergebnissen niederschlägt. Wir sehen zudem, dass unser Serviceansatz von den Kunden positiv wahrgenommen wird, was die freundliche Resonanz und guten Bewertungen immer wieder beweisen.“
STOXX Ltd., der globale Indexanbieter von Qontigo hat Veränderungen in der DAX-Indexfamilie mit Wirkung zum 20. Dezember 2021 bekannt gegeben. Deutsche Wohnen SE wird in den MDAX aufgenommen. Nach den Regeln des Guide to the DAX Equity Indices (Kapitel 4.1.1.2 Equity Index Rankings) hat sich das Unternehmen durch eine ausreichend hohe Free Float-Marktkapitalisierung für eine Aufnahme in den Index qualifiziert. Auf Grundlage der Fast-Exit-Regel scheidet zooplus AG aus dem MDAX aus. Grund hierfür ist eine stark verringerte Free Float-Marktkapitalisierung.
Veränderungen im SDAX (alle auf Grundlage der Fast Entry-Regel): – Vitesco Technologies Group AG ersetzt home24 SE – Heidelberger Druckmaschinen AG ersetzt Hensoldt AG – GFT Technologies SE ersetzt Westwing Group AG
Veränderungen im TecDAX: – Nagarro SE ersetzt Pfeiffer Vacuum Technology AG (basierend auf der Fast Entry-Regel)
Im DAX gibt es keine Änderungen.
Die Indexzusammensetzung von DAX, MDAX, SDAX und TecDAX wird vierteljährlich auf Basis der Fast-Exit- und Fast-Entry-Regeln und halbjährlich auf Basis der Regular-Exit- und Regular-Entry-Regeln überprüft. Ziel der Überprüfung auf Basis der Fast-Exit- und Fast-Entry-Regeln ist es, signifikante Veränderungen in der Rangliste zu berücksichtigen. Diese Änderungen können eintreten, wenn Unternehmen nicht mehr die erforderliche Größe (Free Float-Marktkapitalisierung) besitzen, was durch wesentliche Ereignisse (z.B. große Veränderungen des Streubesitzes oder starker Kursrückgang) bedingt sein kann und zeitnah im Index berücksichtigt werden sollte.
Der nächste Termin für die planmäßige Überprüfung der DAX-Indexfamilie ist der 3. März 2022.
DAX®, MDAX®, SDAX® und TecDAX® sind eingetragene Marken der Qontigo Index GmbH.
Legal disclaimer: STOXX Ltd., Qontigo GmbH, Qontigo Index GmbH, Deutsche Boerse Group and their licensors, research partners or data providers do not make any warranties or representations, express or implied, with respect to the timeliness, sequence, accuracy, completeness, currentness, merchantability, quality or fitness for any particular purpose of its index data and exclude any liability in connection therewith. STOXX, Qontigo GmbH, Qontigo Index GmbH, Deutsche Boerse Group and their licensors, research partners or data providers are not providing investment advice through the publication of indices or in connection therewith. In particular, the inclusion of a company in an index, its weighting, or the exclusion of a company from an index, does not in any way reflect an opinion of STOXX, Qontigo GmbH, Qontigo Index GmbH, Deutsche Boerse Group or their licensors, research partners or data providers on the merits of that company. Financial instruments based on the STOXX® indices, DAX® indices or on any other indices supported by STOXX are in no way sponsored, endorsed, sold or promoted by STOXX, Qontigo GmbH, Qontigo Index GmbH, Deutsche Boerse Group or their licensors, research partners or data providers.
Pro 10 Mio. EUR Investitionssumme führt der im Bereich grüne Gebäude investierte Anteil zu Emissionseinsparungen in Höhe von 786 Tonnen CO2-Äquivalent, was dem jährlichen Stromverbrauch von 571 europäischen Haushalten entspricht.
2018 entfielen auf den Gebäude- und Bausektor 36 % des Endenergieverbrauchs und 39 % der Energie- und prozessbezogenen Kohlenstoffdioxid-Emissionen (CO2-Emissionen), von denen 11 % aus der Herstellung der Baumaterialien und -produkte wie Stahl, Zement und Glas stammten (Quelle: 2019 Global Status Report for Buildings and Construction (windows.net)).
Die Analyse der Mittelverwendung grüner Anleihen-ETF-Portfolios verglich die einzelnen Teilsektoren miteinander. Sowohl der Neubau als auch die Modernisierung bestehender Gebäude haben ihre Berechtigung. Herauszufinden ist hierbei, welcher der beiden Bereiche mehr CO2 im Verhältnis zu einer bestimmten Investitionssumme einspart.
Klarer Gewinner im Hinblick auf den Kohlenstoff-Auswirkungsgrad (Carbon Impact Ratio, CIR) ist die Modernisierung bestehender Gebäude, bei der sich Emissionseinsparungen von 0,36 Tonnen für jede ausgestoßene Tonne an CO2 ergaben. Dies muss jedoch im Kontext betrachtet werden: Die Einsparungen ergeben sich daraus, dass ein bereits bestehendes Gebäude modernisiert wird, um es energieeffizienter zu machen.
Dadurch wird deutlich, wie energie-intensiv das Bauwesen tatsächlich ist – denn es sind hohe Mengen an CO2 für relativ geringe Einsparungen erforderlich. Daraus lässt sich folgern, dass Emittenten zu Offenlegungen bezüglich der Beschaffung der Materialien, der Gebäudestandards, der Entsorgung und des Recyclings angehalten werden sollten. Der Großteil der Emissionen kann auf die Materialien zurückgeführt werden. So ist etwa die Herstellung von Zement und Stahl mittels traditioneller Methoden seit jeher äußerst CO2-intensiv. Diese Emissionen fallen zu einem gewissen Grad auch durch eine Modernisierung nicht weg. Gebäude können oftmals energieeffizienter gemacht werden, doch gehen damit nach wie vor die induzierten Emissionen aus einer fundamental kohlenstoffintensiven Bauphase einher.
Marcus Weyerer, ETF Investment Strategist bei Franklin Templeton
Stahl und Zement muss dringend dekarbonisiert werden
Bei Betrachtung des Baus neuer Gebäude beläuft sich der errechnete durchschnittliche Kohlenstoff-Auswirkungsrad auf 0,07, was darauf schließen lässt, dass bei Neubauten nicht sehr viel CO2 eingespart wird. Demnach würden sich Emissionseinsparungen hier entweder aus der Bau- oder aus der Betriebsphase der Gebäude ergeben, wobei erstere so CO2-intensiv ist, dass etwaige Effizienzgewinne aus der Betriebsphase des Gebäudes – z.B. mittels Smart-Home-Geräten oder einer effizienteren Beheizung – durch die umfangreichen Emissionen in der Lieferkette zunichte gemacht würden.
Solange Baumaterialien wie Stahl und Zement nicht dekarbonisiert sind, werden im Bauwesen wohl nur moderate CO2-Einsparungen realisiert werden können, was der im Rahmen unserer Erkenntnisse für Investoren ermittelten Notwendigkeit von Transparenz in der Präsentationsphase der Anleihe noch mehr Gewicht verleiht.
Damit Investoren in der Lage sind, die potenziellen Auswirkungen zu beurteilen, sollten im Idealfall ausführliche Informationen über Gebäude im Rahmenwerk für grüne Anleihen zur Verfügung gestellt werden. Dabei sollte berücksichtigt werden, ob der Großteil der Mittel für die Modernisierung oder für neue Gebäude aufgewendet wird, wie hoch der laufende Energiebedarf maximal ausfallen wird, woher die Materialien beschafft werden und wie sich die Abfallbewirtschaftung gestaltet.
Bei Gebäuden basiert der CIR-Ansatz auf den Emissionseinsparungen durch das mit der grünen Anleihe finanzierte Projekt ausgehend vom durchschnittlichen Emissionsfaktor für Gebäude im jeweiligen Land. Es gibt einige wichtige Aspekte in Bezug auf das Klimarisiko, die nicht von allen Emittenten offengelegt werden und sich potenziell stark auf die Emissionen auswirken könnten. Dazu zählen Emissionen aus der Herstellung von Materialien während der Bauphase und die Emissionen in Verbindung mit dem Abriss bestehender Gebäude, wenn diese einem Neubau weichen sollen. Für Infrastrukturanlagen mit langer Lebenszeit ist es wichtig, in Bezug auf die veränderten Klimaauswirkungen durch starke Niederschläge und Überschwemmungen sowie Hitzestress und Stürme zu planen.
Immobilie
Wie sieht ein wirklich grünes Gebäude – von der Konzeption bis zum Betrieb – aus?
Alle grünen Gebäude weisen einen Fokus auf einen „niedrigen Energiebedarf“ auf. Allerdings gibt es nach wie vor keine einheitliche Definition für „grüne“ Immobilien. Daraus folgt, dass grüne Anleihen, die zur Finanzierung „grüner“ Gebäude begeben werden, eine unterschiedlich starke Senkung des Energiebedarfs vorsehen. Einzelheiten zur Beschaffung, den verwendeten Materialien, den Baupraktiken und den Abrissplänen sollten daher stets offengelegt werden. Strenge, regulatorisch vorgeschriebene und bis auf den Konzeptionsprozess ausgeweitete Standards stellen sicher, dass bereits frühzeitig nachhaltige Praktiken angewandt werden.
Best Practice
Bei der Modernisierung alter Gebäude und dem Bau neuer grüner Gebäude fallen erhebliche Emissionen an. In den Rahmenwerken für grüne Anleihen müssen so viele Informationen wie möglich darüber offengelegt werden, wie die Mittel eingesetzt werden. Zudem müssen grüne Gebäudestandards ausgewiesen werden, denn deren Umsetzung ist wesentlich in Bezug auf Belange wie Abfallentsorgung und Materialbeschaffung.
Spitzenreiter: Berlin Hyp
Berlin Hyp demonstriert in ihrem Rahmenwerk für grüne Anleihen ein herausragendes Maß an Transparenz. Das Unternehmen bietet Anreize für Kredite für grüne Gebäude, indem es einen Abschlag von 10 Basispunkten gewährt. Damit soll das eigene strategische Ziel, bis 2020 etwa 20 % des Kreditportfolios auf grüne Vermögenswerte umzustellen, gefördert werden. Dieses Ziel wurde erreicht. Dies stellt einen lobenswerten „Zusatznutzen“ dar. Außerdem legt das Unternehmen in seinem Rahmenwerk die maximalen Emissionen pro Quadratmeter für neun verschiedene Gebäudekategorien genau fest. Zudem ist die Nennung spezifischer Anforderungen für externe Nachhaltigkeitszertifizierungen wie LEED oder BREEAM eine nützliche Information für Investoren.
LG Berlin kippt Bank-Negativzinsen – Verbraucher können Geld zurückfordern
Fast jeder hat ein Giro- oder Tagesgeldkonto bei einer Bank, um sein Geld dort zu sparen – sei es bei der Sparkasse, der Postbank oder der Commerzbank. Doch bei fast allen Banken verringert sich das Geld allein dadurch, dass es auf dem Konto herumliegt. Grund dafür sind die „Verwahrentgelte“ bzw. Negativzinsen, welche die Banken ihren Kunden berechnen. Das LG Berlin erklärt diese Praxis in einem aktuellen Urteil nun für unzulässig. Und das Beste: Die Banken müssen den Kunden das Geld direkt zurückzahlen. Der Kölner Rechtsanwalt Christian Solmecke erläutert das höchst verbraucherfreundliche Urteil:
„Das Urteil des Landgerichts (LG) Berlin ist das erste in dieser Rechtsfrage – und es ist wegweisend! Dem dürften noch viele gleichlautende Urteile folgen. In der Konsequenz gehe ich davon aus, dass bald keine Bank mehr Geld dafür berechnen darf, dass Kunden ihr Erspartes auf einem Giro- oder Tagesgeldkonto einlagern. Außerdem können Kunden das bereits eingezogene Geld zurückfordern! Es ist in unseren Augen ein richtiges, wichtiges und sehr gutes Urteil für Verbraucherinnen und Verbraucher.
„Verwahrentgelt“ ist unzulässig
Konkret hatte der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) hier gegen die Sparda-Bank Berlin geklagt. Der Verband wendete sich gegen die Klausel im Preisverzeichnis der Bank, in der es heißt, dass ab August 2020 für Giro- und Tagesgeldkonten ein sogenanntes Verwahrentgelt zu zahlen ist. Nach dieser Regelung verlangt das Kreditinstitut für Einlagen über 25.000 Euro ein Entgelt in Höhe von 0,5 Prozent pro Jahr. Ebenso muss auf Tagesgeldkonten ab einer Einlage von 50.000 Euro eine Einlage von 0,5 Prozent pro Jahr gezahlt werden – das sind mindestens 250 Euro. Nicht nur die Sparda-Bank, sondern viele weitere Kreditinstitute erheben solche Gebühren.
Der vzbv ist der Meinung, dass diese AGB-Klausel gegen wesentliche Grundgedanken der gesetzlichen Vorschriften verstößt und daher unzulässig ist. Das LG Berlin gab dem Verband Recht (Urt. v. 28.10.2021, Az.: 16 O 43/21). Geld dürften Banken nach dem Gesetz nur für „Sonderleistungen“ verlangen. Allerdings gehöre es zum üblichen Gebrauch des Kontos, dort Geld einzuzahlen und liegen zu lassen. Eine Argumentation, die auch jedem Nicht-Juristen einleuchten dürfte.
Außerdem besage eine Vorschrift aus dem Darlehensrecht, dass Kreditinstitute als Darlehensnehmer verpflichtet seien, ihren Kunden Zinsen auszuzahlen. Zwar sei es möglich, dass dieser Zinssatz auf null herabsinkt, er dürfe aber darüber hinaus nicht ins Minus hinabrutschen. Dem Kunden müsse also mindestens der Betrag erhalten bleiben, den er eingezahlt hat. Insbesondere könne diese Vorschrift nicht umgangen oder ignoriert werden, nur weil die Banken selbst gerade wirtschaftlich nicht gut dastünden. Mit dieser Aussage hat das LG Berlin ein deutliches Zeichen gegen den Versuch zahlreicher Banken gesetzt, eigene Belastungen auf Kundinnen und Kunden abzuwälzen.
Banken müssen „Verwahrentgelt“ zurückzahlen
Das LG Berlin verpflichtete die Sparda-Bank Berlin außerdem, bereits erhobene Zahlungen selbstständig zurückzuerstatten, ohne dass die Verbraucher dies gesondert einfordern müssten. Damit die Kundendaten überprüft werden können, muss die Sparda-Bank daher nun Namen und Anschrift ihrer Kunden dem vzbv bzw. einem Rechtsanwalt oder Notar zukommen lassen. Sobald das Urteil rechtskräftig wird, werden sich viele Kunden der Sparda-Bank Berlin über Rückzahlungen der Bank freuen können.
Das Urteil ist Teil einer groß angelegten Strategie des vzbv, der nun deutschlandweit die Negativzinsen kippen möchte. Weitere Klagen gegen unterschiedliche Banken wurden bereits erhoben. Ich gehe davon aus, dass dies den Anfang vom Ende der Verwahrentgelt-Klauseln bedeutet und Bankkundinnen und –kunden viel Geld zurückfordern können!“
Paysafe’s viafintech und Solarisbank kooperieren für flächendeckende Infrastruktur für Ein- und Auszahlungen in Europa
Die viafintech GmbH, Teil der führenden spezialisierten Zahlungsplattform Paysafe (NYSE:PSFE) und die Solarisbank AG arbeiten ab sofort als Kooperationspartner an ihrer Vision, die klassische Bankfiliale als Funktionseinheit für einfache Bankingservices zu ersetzen. Die Solarisbank als Europas führende Banking-as-a-Service-Plattform ermöglicht es sowohl internationalen Konzernen als auch schnell wachsenden Fintechs, Finanzdienstleistungen über APIs schnell und rechtskonform in ihr eigenes Produktangebot zu integrieren. Durch die nun erfolgte Anbindung an viafintech, die führende barcodebasierte alternative Zahlungsinfrastruktur in Europa, können viele Partner der Solarisbank ihren Kunden künftig europaweit über 20.000 Akzeptanzstellen für die Ein- und Auszahlung von Bargeld anbieten.
Die technische Integration des Services ist bereits abgeschlossen und getestet. Die Anbindung bestehender und zukünftiger Partner der Solarisbank kann unmittelbar erfolgen, sie müssen lediglich wenige Endpunkte integrieren und das Frontend des Features entsprechend ihrer Zielgruppe und ihres Corporate Brandings gestalten.
viafintech Team
Sebastian Seifert, Managing Director und Co-Founder der viafintech GmbH bei Paysafe kommentiert:
“Die Kooperation mit der Solarisbank stellt eine optimale Ergänzung der gegenseitigen Stärken und Services dar. Unser langjähriges und belastbares Netzwerk an Einzelhändlern in 6 europäischen Ländern wird nun noch in weiteren Unternehmen und deren Endkunden den täglichen Umgang mit Bargeld erleichtern.“
Leif Wienecke, Managing Director Digital Banking bei Solarisbank ergänzt:
„Aus unserer Sicht ist die Bündelung von Services wie der von viafintech, der Schlüssel zu der Bankkundschaft der Zukunft. Diese erwartet kundenorientierte Lösungen, die den täglichen Ablauf einfacher und nicht komplizierter machen. Der Ansatz beim regulären Einkauf weitere Services erledigen zu können, passt genau zu unserer Vision einer Welt in der Finanzdienstleistungen nahtlos in den Alltag der Menschen eingebettet sind.“
Paysafe Limited („Paysafe“) (NYSE: PSFE) (PSFE.WS) ist eine führende spezialisierte Zahlungsplattform mit dem zentralen Ziel, Unternehmen und Konsumenten zu verbinden, um nahtlose Zahlungsvorgänge zu ermöglichen. Dabei wird auf die internationale, branchenführende Expertise im Processing, bei digitalen Wallets und Bargeldlösungen für das Internet zurückgegriffen. Mit über 20 Jahren Erfahrung im Online-Zahlungsgeschäft, einem jährlichen Gesamttransaktionsvolumen von 100 Mrd. USD im Jahr 2020 und rund 3.400 Mitarbeitern an über 12 globalen Standorten verbindet Paysafe Unternehmen und Verbraucher weltweit durch über 70 Zahlungsarten in mehr als 40 verschiedenen Währungen. Die Lösungen werden auf einer integrierten Plattform geboten und sind auf mobile-initiierte Zahlungen, real-time analytics und die Konvergenz von stationärem und digitalem Handel ausgerichtet.
Ich bin Sophia Rödiger, Mitgründerin und CEO von bloXmove, der Mobility-Blockchain-Plattform. Ich bin Wirtschaftspsychologin, Autorin und gestalte seit über sieben Jahren Innovations-, Transformations- sowie Marketinginitiativen im digitalen Mobilitätsumfeld. Zuletzt leitete ich den globalen Startup Investment Hub sowie die globale Transformation bei Daimler Mobility. Als systemische Beraterin, Design Thinking- und Yoga- Trainerin verbinde ich Theorie und Praxis. Mit meinem Fokus auf „Mindfulness at Work“ und „vernetzte Zusammenarbeit“ erhöhe ich Präsenz und Wirksamkeit von Führungskräften und begleite einen nachhaltigen Umgang mit der Digitalisierung. Hier gründete ich bereits vor zwei Jahren mein erstes Unternehmen – die MountainMinds GmbH. Ich engagiere mich als Mentorin besonders für Frauen in Technologiefeldern und unterstütze ihre internationale Vernetzung und Sichtbarkeit.
Weil es ein zukunftsfähiges Unternehmen braucht, das den fragmentierten Mobilitätsmarkt mit neuen Technologielösungen aufräumt und Mobilität nachhaltiger gestaltet. Ich hatte die große Chance, gemeinsam mit unserem CTO Dr. Harry Behrens das Produkt in den letzten drei Jahren bei Daimler Mobility zu entwickeln. Dieses integrierten wir dann in einem Spin-off in das, was heute das eigenständige Startup bloXmove ist. Es war immer unsere Überzeugung, dass eine offene, geteilte Software-Infrastruktur unabhängig existieren muss, um mit den vielen Parteien der Mobilität dezentral und neutral zusammenarbeiten zu können.
Welche Vision steckt hinter bloXmove?
Wir dezentralisieren einerseits und verbinden andererseits den fragmentierten Mobilitätsmarkt und bilden eine Mobilitätsallianz zwischen verschiedenen Anbietern wie Bus, Bahn, Fahrrad, Car Sharing und eScooter. Mittels der Distributed-Ledger-Technologie (DLT) und dezentralen Identitäten (DID) verbinden wir alle Mobilitätsanbieter im Hintergrund und automatisieren die Transaktionsketten von der Kundenidentifikation bis hin zur B2B-Abrechnung. Für die Endkund:innen wird damit das Chaos an vielen verschiedenen Apps aufgelöst, bei denen sie sich immer wieder anmelden und verschiedene Buchungen tätigen müssen, sofern sie mehr als einen Anbieter nutzen wollen. Stattdessen können sie mit ihrem lokalen Lieblingsanbieter und ihrer ID-Wallet ein lückenloses Mobilitätserlebnis buchen und nutzen.
Das kommt in etwa dem Roaming Konzept gleich, das wir bereits von unserem Telekommunikationsanbieter kennen. In der großen Zukunftsvision “roamen” wir also von Stadt zu Stadt und Land zu Land und können überall mit unserem gewohnten Anbieter die vielen multimodalen Services nutzen. Wir erleichtern hierbei vor allem die Zusammenarbeit zwischen den Anbietern, senken Kosten und automatisieren die Transaktionsprozesse. Jeder kann unabhängig bestehen und seine Kundenschnittstelle behalten – wir ermöglichen dezentrale Coopetition, statt alles zu harmonisieren oder zu aggregieren. In einer zweiten Anwendung, die wir “Power meets Mobility” nennen, bauen wir mit unserer Technologie die Brücke zwischen Elektroflotten und Energieanbietern und speisen E-Autos in das Energienetz ein.
So leisten wir einen Beitrag zum Reduzieren von CO2. Diese Sektorenkopplung kombiniert mit der bi-direktionalen Ladefähigkeit von Autobatterien macht es möglich, dass wir Elektroautos als kleine fahrende Energiespeicher nutzen können. So balancieren sie das Netz der erneuerbaren Energien aus und flexibilisieren grüne Stromnutzung. Man erkennt an unseren beiden Anwendungsfällen, dass Blockchain-Technologie neue strategische Partnerschaften in offenen Netzwerken bilden und Industrien im Rahmen neuer Geschäftsmodelle verbinden kann. Dezentrale Technologien wie unsere werden somit den Mehrwert nicht in nur einem Unternehmen oder für nur einen Anwendungsfall generieren – stattdessen werden wir zukünftig in neuen Partnersystemen denken.
render of several connected cities in a network
Von der Idee bis zum Start: Was waren bis jetzt die größten Herausforderungen?
Auf eine gute Idee zu kommen, ist gar nicht so schwer, wenn du dich mit Menschen umgibst, die Typ Macher:in und Visionär:in sind. Dieses große Glück hatten wir drei Gründer im Kontext unseres alten Arbeitgebers Daimler. Der nächste Schritt war dann, die richtigen Umsetzer:innen zu begeistern. Unser CTO Harry Behrens überzeugte das Management und die Entwickler-Kolleg:innen, ich vernetzte mit den passenden Startup-Unternehmen – Denn wir wollten die Mobility-Blockchain-Plattform von Beginn an offen, dezentral und partizipativ aufsetzen.
Eine der größten Herausforderungen war es dann, mit strategischen Neuausrichtungen umzugehen und gemeinsam mit Daimler zu entscheiden, wie die Zukunft der Technologie-Plattform aussehen wird. Daraus entstand ein erfolgreicher “Management Buy-out” und die Neugründung von bloXmove. Seither bauen wir das “Minimum Viable Ecosystem” mit den ersten Mobilitätspartnern auf und kreieren Bewusstsein für unsere Marke sowie für die Technologie.
Hier stoßen wir immer wieder auf drei Hindernisse:
A) Unwissenheit oder gefährliches Halbwissen über dezentrale Technologien,
B) die fehlende Vorstellungskraft darüber, wie neue Geschäftsmodelle in dezentralen Strukturen aussehen können und
C) falsche Erwartungshaltung, denn Blockchain wird nicht deinen bestehenden Prozess optimieren, sondern verlangt von uns, dass wir Probleme basierend auf neuen Mustern denken, lösen und gemeinsam Lösungen bauen.
In unserem Business Modell arbeiten wir mit Industriepartnern vom kleinen Startup, das eine Scooter-Flotte betreibt über das große Traditionsunternehmen, das die Züge in Deutschland steuert bis hin zur Stadt, die Mobilität nachhaltiger und multimodaler macht. Diese Vielfalt ist Fluch und Segen zugleich.
Sie erhöht das Skalierungspotential einerseits, aber andererseits ebenso die Komplexität in der Kundenansprache und den Pilotprojekten. Wir würden trotzdem nicht tauschen wollen, denn es ist Spannung und Dynamik pur. Und wenn wir uns den neuen Koalitionsvertrag ansehen, mit einem Fokus auf Startups und Blockchain-Pilote, dann sind wir genau hier und jetzt richtig, um den Herausforderungen vom Start bis zur Umsetzung zu begegnen.
Wie bist du selbst das erste mal mit Bitcoin und Co. in Verbindung gekommen?
So richtig intensiv das erste Mal vor gut fünf Jahren, als Ethereum vermehrt in den Unternehmenskontext einzog und sich die Wirtschafts erstmalig überlegte, wie Smart Contracts die Geschäftsbeziehungen und -prozesse verändern können. Da ich Wirtschaftspsychologin bin, beschäftigte ich mich damals eher mit dem Einfluss auf das Vertrauenskonzept, welches bis dahin uneingeschränkt in der Gesellschaft bestand. Mich motiviert bis heute die Frage, wie Menschen eine solche neue Technologie nutzen, was sie dafür begreifen müssen und was aber widerum auch nicht.
Denn wenn wir ehrlich sind, verstehen die Wenigsten das Internet – aber wir lernten, es zu nutzen. Über die letzten Jahre waren es dann die Neugier, die mich näher zu Crypto-Investments und NFT Kunstwerken brachte sowie die Communities darum. Ich erlebe hier eine Offenheit und Akzeptanz, die es sehr einfach macht, sich die Szene zu erschließen und ein wertvolles Netzwerk aufzubauen.
Wer ist die Zielgruppe von bloXmove?
Unsere zentralen Zielgruppen sind diverse Mobilitätsanbieter aus dem Bereich “Neue Mobiliät” (sprich Scooter, E-Bikes, Car Sharing), öffentliche Verkehrsmittel sowie Flottenanbieter und städtische Institutionen. Im zweiten Anwendungsfall “Power & Mobility” kommen noch die Netzanbieter und Firmen mit eigenen Elektroflotten dazu.
Mit welchem Coin arbeitet ihr und warum?
Wir arbeiten mit dem BLXM Token von der BLXM Token Foundry. Dies ist ein spezifischer “Utility Token” mit zwei Nutzungskomponenten: das Ausgleichen der Transaktionskosten im B2B-Abrechnungsprozess zwischen den verschiedenen Mobilitätsanbietern sowie in einem Zukunftsszenario auch das Bezahlen von Mobilitätsdienstleistungen mit dem BLXM und anderen Stablecoins. Für unsere bloXmove Governance zwischen den verschiedenen Partner:innen, die am Ende zusammen kooperieren und die dezentrale Plattform betreiben, benötigen wir einen neutralen und zugänglichen Token.
Das ist für mich das Revolutionärste an den dezentralen Technologien: Über die Tokenisierung können wir automatisierte Verträge zwischen vielen Geschäftspartner:innen, Menschen und Maschinen digital abbilden. Das macht Kommunikation effizienter, spart Kosten, senkt Fehleranfälligkeit und erhöht Sicherheit.
Welche Vorteile haben Kryptowährungen?
Einen ganz entscheidenden Vorteil sehe ich im inklusiven Zugang vor allem für Länder oder Gruppen, die aufgrund von gesellschaftlichen Strukturen leider keinen Zugang zu Geld, Investments und Krediten haben. Ein anderer Vorteil ist die Internationalität – in wenigen Minuten kann ich Partner:innen auf der ganzen Welt Coins zukommen lassen. Blockchain-Technologie macht uns weniger abhängig von Banken und anderen zentralen Institutionen macht. Ich kenne sogar Personen, die sich komplett dem normalen Geldverkehr entzogen haben und gänzlich im Crypto-Metavers leben. Viele denken hier an Science Fiction oder Spinnerei, aber das ist auch eine Facette von Vielfalt in unserer globalen Gesellschaft.
Welche 3 Tipps würdest Du angehenden Krypto-Neulingen mit auf den Weg geben?
1. Wer sich anfängt, damit zu beschäftigen, hat schon mal das Wichtigste erfüllt: Neugier. Ich rate wirklich allen, sich ein wenig mit Kryptowährung zu beschäftigen. Das Thema wird nicht mehr verschwinden und ich finde es wichtig, dass wir nicht bestimmte Teile der Gesellschaft komplett abhängen.
2. Beginne, ersten Youtuber:innen und Podcast Hosts zu folgen und dich schlau zu machen. Vernetze dich mit Menschen, die bereits investiert sind und stelle alle deine Fragen. Erschließe dir erste Communities auch über Twitter und Telegram. Les bei t3n rein, höre in die Analysen von “Chico Crypto” oder in den Krypto Podcast von Blue Alpine auf Spotify. Der Kryptomarkt hat seine Eigenarten, rasante Geschwindigkeit und Volatitlität. Sucht euch Vertraute, die sich hier schon auskennen.
3. Starte für den Anfang mit einer sehr intuitiven, zentralen Plattform wie z.B. Binance, denn hier erinnert der Prozess sehr an das bekannte Online Banking bei der Haus-Sparkasse. Du kannst einen bekannten “Mainstream Token” wählen – der Nachteil ist hierbei jedoch, dass diese meist bereits recht teuer sind. Oder aber du beginnst mit deiner eigenen Internet-Recherche als Token-Detektiv.
Welche Kryptowährungen haben Deiner Meinung nach ähnliches Potential wie der Bitcoin?
Es gibt mehrere Kryptowährungen, die viel Potenzial haben, gerade auch weil sie auf Chains basieren, die neue Konsensverfahren nutzen, um die Transktionsgeschwindigkeit zu erhöhen und die Energiebalance zu optimieren. Ich möchte hier aber keine konkrete hervorheben und keinen “Financial Advice” geben. Klar ist: Es bleibt spannend, ständig kommen neue interessante Projekte dazu.“ Ich bin überzeugt, dass das Feld der Kryptowährungen nicht mehr verschwinden wird, dafür steckt bereits zu viel Geld drin. Und bekanntlicherweise ist Geld auch immer mit Macht und Interessen verbunden.
Welche Bücher kannst Du zum Thema Krypto empfehlen?
Ich würde gerne noch um Podcast, Newsletter und Workshop ergänzen, denn am Ende bin ich davon überzeugt, macht es vor allem der Mix aus aus aktuellen News, Geschichten von Anderen, Austausch mit Erfahrenen und dem ein oder anderen Buch für einen Deep Dive:
– Kryptowährungen einfach erklärt, von Dr. Julian Hosp
– Der Blockchain Faktor & Die Zukunft ist dezentral; zwei gute Taschenbücher von Sandner, Welpe und Tumasjan
Liquide zu sein, ist für ein Unternehmen überlebenswichtig. Und es gibt eine Reihe von Möglichkeiten, dieses Ziel zu erreichen.
Die Kontrolle von Cashflow und Liquidität ist ein zentraler Faktor der Unternehmensführung. Wenig erfahrene Gründer und Jungunternehmer kann diese Aufgabe aber leicht überfordern. Sage, ein Marktführer für Cloud-basierte Unternehmenslösungen, gibt zehn Empfehlungen, wie Firmenlenker ihre Finanzen im Griff behalten und einen positiven Cashflow sicherstellen.
Immer den Überblick über die eigene finanzielle Situation zu behalten, ist eine herausfordernde Aufgabe für Unternehmer. Eine wichtige Rolle spielt dabei der Cashflow. Er gibt an, wie viel Kapital innerhalb eines Jahres zu- beziehungsweise abgeflossen ist. Das heißt, die Einzahlungen und Auszahlungen eines Betriebs werden einander gegenübergestellt und daraus die liquiden Mittel berechnet. Ein positiver Cashflow bedeutet, dass das Unternehmen einen Überschuss erwirtschaftet hat und damit in der Lage ist, notwendige Sachinvestitionen oder Forschungsprojekte aus eigenen Finanzmitteln zu stemmen. Ist der Cashflow dagegen negativ, waren die Ausgaben im betrachteten Zeitraum höher als die Einnahmen, es ergibt sich also ein Fehlbetrag.
Die Grundsätze des Cashflow-Managements sind vor diesem Hintergrund einfach:
Zunächst geht es darum sicherzustellen, dass die Einnahmen höher als die Ausgaben sind. Zudem muss das Geld fristgerecht eingehen, so dass das Unternehmen seine Lieferanten bezahlen und in Lagerbestände sowie Betriebsmittel investieren kann. Wichtig ist auch, eventuell auftretende finanzielle Engpässe einzukalkulieren und Notfallpläne zu erstellen.
Insgesamt errechnet sich der Cash-Flow aus Jahresüberschuss plus Abschreibungen sowie den Erhöhungen oder Verringerungen der langfristigen Rückstellungen. Die folgenden 10 Tipps helfen Gründern und Jungunternehmern, einen guten Cashflow zu erzielen:
1. Debitoren kontrollieren
Ein Debitorenkontrollsystem sorgt dafür, dass Kunden pünktlich zahlen. Damit lassen sich nicht nur der zeitnahe Versand von Rechnungen sicherstellen sowie fällige Außenstände konsequent begleichen. Es können auf diese Weise auch genaue Kreditlimits und Zahlungsziele festgelegt werden. Denn: Ein Unternehmen sollte immer über die Zahlungseingänge seiner Kunden informiert sein und unzuverlässigen Zahlern keine ungewollten Kredite einräumen.
2. Umsatzprognose erstellen
Um sich auf Spitzen und Dellen im Cashflow einstellen zu können, empfiehlt sich einmal im Jahr die Vorhersage der künftig zu erwartenden Geschäftsentwicklung. Die voraussichtliche Nachfrage lässt sich mithilfe von Kenngrößen wie den eigenen Preisen sowie dem Wettbewerbsniveau und der aktuellen Wirtschaftslage bestimmen. Um unliebsame Überraschungen zu vermeiden, sollte die Umsatzprognose eher vorsichtig als zu optimistisch ausfallen.
3. Unnötige Ausgaben vermeiden
Zur Absicherung des Cashflows gilt es, bei den Ausgaben jeden einzelnen Posten auf den Prüfstand zu stellen und immer im Blick zu behalten, wohin das Geld fließt. Wichtig ist zudem, bei Investitionen ausschließlich gute Preis-Leistungs-Verhältnisse zu akzeptieren und Anschaffungen auf Güter beschränken, die wirklich benötigt werden. In diesem Zusammenhang lohnt es sich auch, konkrete Kosten-Nutzen-Analysen durchzuführen.
4. Günstige Konditionen mit Lieferanten aushandeln
Wer bei seinen Lieferanten längere Zahlungsfristen aushandelt, kann von einem besseren Cashflow profitieren. Denn wenn die Rechnung erst nach 60 Tagen anstatt nach 30 Tagen bezahlt werden muss, bleibt das Geld länger im Unternehmen. Vor allem bei Großbestellungen lohnt es sich, neu zu verhandeln und beispielsweise Ratenzahlungen zu vereinbaren.
5. Lagerbestände im Blick haben
Eine engmaschige Überwachung der Lagerbestände stellt sicher, dass nur absolut notwendige Artikel bestellt und unnötige Ausgaben vermieden werden. Hilfreich ist auch zu wissen, welche der eigenen Produkte sich schnell und profitabel verkaufen. Damit bleiben die Einkünfte stabil und das Kapital wird nicht in schwer verkäuflichen Artikeln gebunden. Wer eine schnelle Geldspritze benötigt, sollte den Abverkauf veralteter Lagerbestände zu niedrigen Preisen vornehmen.
6. Geldmittel nicht unnötig binden
Um immer liquide zu sein, kommt es auch bei der Anschaffung von wichtigen Anlagegütern beispielsweise im Bereich der IT-Infrastruktur darauf an, nicht zu viel Kapital zu binden. Hier empfiehlt es sich, Lieferanten etwa um eine Finanzierung mit einjähriger Laufzeit zu bitten oder einen Dispokredit aufzunehmen.
7. Gute Beziehungen zu Kreditgebern pflegen
Um für eine eventuelle Kreditaufnahme gewappnet zu sein, sollten die Bücher immer auf dem aktuellen Stand sein. Und falls es Schwierigkeiten bei der Rückzahlung gibt, ist es auf jeden Fall besser, mit dem Kreditgeber zu sprechen, als die Situation zu ignorieren.
8. Bargeld aus Rechnungen freisetzen
Eine weitere Möglichkeit, die Liquidität zu steuern, ist die Diskontierung von Rechnungen und damit die Zusammenarbeit mit einem Anbieter entsprechender Dienstleistungen: Wenn ein Dritter eine Rechnung „kauft“, werden dadurch Geldmittel frei, auf die es speziell in Wachstumsphasen ankommt. Manche Kreditgeber zahlen bis zu 90 Prozent des Rechnungsbetrags. Es empfiehlt sich allerdings, die Gebühren der verfügbaren Dienstleister zu vergleichen und auch deren Zuverlässigkeit genau zu prüfen.
9. Auf Warnsignale achten
Fallende Umsätze, säumige Kunden, Strafzahlungen für zu spät gezahlte Steuern und das verspätete Bezahlen von Lieferantenrechnungen sind klassische Anzeichen für Liquiditätsprobleme. Solche Signale sollten daher auf keinen Fall ignoriert werden. Denn solange sich noch kein Schuldenberg aufgetürmt hat, ist es in der Regel leichter, das Betriebskapital zu erhöhen.
10. Das eigene Unternehmen eingehend analysieren
Wenn ein Unternehmen keinen Gewinn macht, reicht es nicht, nur einzelne Aspekte wie Cashflow, Umsatz oder die eigenen Preise zu betrachten. Auch interne Faktoren können für die Situation verantwortlich sein. Oft lohnt es sich zum Beispiel, bestimmte Prozesse zu überdenken.
Christian Zöhrlaut, Director Products Medium Segment bei Sage, kommentiert: „Diese zehn Tipps helfen Unternehmen dabei, einen positiven Cashflow zu erzielen. Zusätzlich empfehlen wir den Einsatz eines digitalen Systems für Angebot und Rechnung, das effizienter und weniger fehleranfällig ist als die manuelle Rechnungsstellung. Wichtig ist in diesem Zusammenhang auch, dass die eingesetzte Buchhaltungs-IT stets auf dem aktuellen Stand hinsichtlich geltender legislativer Bestimmungen ist. Cloud-basierte Lösungen, die herstellerseitig permanent und automatisiert auf dem aktuellen Stand gehalten und mit regelmäßigen Updates auch zu rechtlichen Neuerungen versehen werden, unterstützen Anwender in dieser Hinsicht.“
Sage
Sage hat es sich zur Aufgabe gemacht, Barrieren zu beseitigen, damit jeder insbesondere auch in herausfordernden Zeiten erfolgreich sein kann. Dies gilt vor allem für die Millionen kleiner und mittlerer Unternehmen, die von Sage und seinen Partnern betreut werden.
Kunden vertrauen auf die IT-Systeme des Unternehmens, die für mehr Transparenz sowie flexiblere und effizientere Abläufe in den Bereichen Buchhaltung, Unternehmens- und Personalmanagement sorgen. Durch die Digitalisierung von Geschäftsprozessen sowie von Beziehungen zu Kunden, Lieferanten, Mitarbeitern, Banken und Behörden bringt unser digitales Netzwerk kleine und mittlere Betriebe näher zusammen. Unternehmen kommen damit auch schneller an relevante Informationen und können Geschäftsabläufe reibungsloser gestalten.
Barrieren abzubauen, bedeutet für Sage auch, dass das Unternehmen eigene Ressourcen wie Zeit, Technologie und Erfahrung nutzt, um digitale wie wirtschaftliche Ungleichheit sowie die Klimakrise zu bekämpfen.
Für weitere Informationen besuchen Sie unsere Website: www.sage.com
Bild: Christian Zöhrlaut, Director Products Medium Segment bei Sage // Rechte: Sage GmbH