Mittwoch, Juli 15, 2026
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Norris gewinnt Sprint in Brasilien

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Sao Paulo (dts Nachrichtenagentur) – Lando Norris hat das Sprintrennen beim Großen Preis von Brasilien gewonnen. Der McLaren-Pilot fuhr am Samstagmittag in Sao Paulo als Erster über die Ziellinie.

Die dts Nachrichtenagentur sendet in Kürze weitere Details.

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Norris gewinnt turbulenten Sprint in Brasilien

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Lando Norris / McLaren (Archiv), via dts NachrichtenagenturSao Paulo (dts Nachrichtenagentur) – Lando Norris hat den fünften Sprint der aktuellen Formel-1-Saison in Brasilien gewonnen.

Der McLaren-Pilot startete von der Pole-Position und konnte seine Führung bis zum Ende des Rennens behaupten. Trotz Problemen mit den Hinterreifen und einem engen Duell mit Andrea Kimi Antonelli, der im Mercedes fuhr, gelang es Norris, seinen Vorsprung zu verteidigen. Antonelli blieb am Ende chancenlos, obwohl er sich im DRS-Fenster von Norris befand.

Das Rennen war von mehreren Zwischenfällen geprägt. In der ersten Runde kam es zu einem Unfall zwischen Lawson und Bearman, beide konnten jedoch weiterfahren. Eine rote Flagge wurde in Runde 7 ausgelöst, nachdem Piastri im Senna-S gecrasht war und die Barriere stark beschädigt wurde. Auch Colapinto und Bortoleto waren an der gleichen Stelle verunglückt. Nach einer Unterbrechung wurde das Rennen mit einem fliegenden Start fortgesetzt. Die Rennleitung erlaubte den Fahrern, vor dem Neustart die Reifen zu wechseln, was einige Teams nutzten, um ihre Strategie anzupassen.

Im weiteren Verlauf des Rennens konnte Norris seine Führung ausbauen, während hinter ihm Antonelli und Russell um die Plätze kämpften. Russell, der ebenfalls für Mercedes fährt, machte Druck auf Antonelli, konnte jedoch nicht an ihm vorbeiziehen. Max Verstappen, der von Platz 6 gestartet war, arbeitete sich im Laufe des Rennens auf Platz 4 vor. Der Sieg in Sao Paulo ermöglicht es Norris, seinen Vorsprung in der Weltmeisterschaft auf neun Punkte auszubauen.


Foto: Lando Norris / McLaren (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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2. Bundesliga: Schalke gewinnt Topspiel – Arminia zerlegt KSC

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Hasan Kurucay (Archiv), via dts NachrichtenagenturGelsenkirchen/Hannover/Bielefeld (dts Nachrichtenagentur) – Am 12. Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga hat der FC Schalke 04 das Spitzenspiel gegen die SV Elversberg 1:0 gewonnen.

Die Knappen zeigten von Beginn an vor heimischer Kulisse eine konzentrierte Leistung und gingen in der 4. Minute durch Hasan Kurucay in Führung. Nach einer Kopfballablage von Moussa Sylla legte der Verteidiger den Ball ins linke untere Eck. Anschließend verteidigte der S04 weitgehend konsequent und erspielte sich immer wieder Chancen auf das 2:0, während die Saarländer über weite Strecken zu harmlos waren.

Hannover 96 unterlag dem SV Darmstadt 98 derweil 2:3. Aufseiten der Lilien traf Killian Corredor doppelt, Ime Okon und Kolja Oudenne waren für Hannover erfolgreich. In der Nachspielzeit setzte Hiroki Akiyama dann den Schlusspunkt für die Südhessen, die in der Tabelle an 96 vorbeiziehen.

Im dritten Spiel des Nachmittags fertigte Arminia Bielefeld den Karlsruher SC mit 4:0 deutlich ab. Joel Grodowski eröffnete den Torreigen erst kurz vor der Pause per Elfmeter. Monju Momuluh und Noah Joel Sarenren Bazee sorgten dann im zweiten Durchgang schnell für klare Verhältnisse.


Foto: Hasan Kurucay (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Bürgergeld: Hürde für Mitgliederbegehren in der SPD geschafft

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Abstimmung auf SPD-Parteitag (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Gegner innerhalb der SPD von Verschärfungen beim Bürgergeld haben eigenen Angaben zufolge die Hürde für den Start eines Mitgliederbegehrens gemeistert.

„Wir haben über 4.000 Unterschriften von Mitgliedern“, sagte eine der Initiatorinnen, die frühere Juso-Vorsitzende Franziska Drohsel, der „Süddeutschen Zeitung“. Das sei das notwendige ein Prozent der Mitgliedschaft. An diesem Montag um 14 Uhr sollen die Unterschriften der Parteiführung in Berlin übergeben und das Begehren offiziell beantragt werden.

Allerdings sehen die SPD-Statuten vor, dass die Unterschriften über eine eigene SPD-Plattform gesammelt werden müssen; Drohsel sieht das als kein Problem an, dann würde die Unterschriften eben nochmal auf der Plattform eingetragen. „Wenn das geschafft ist, haben wir noch einmal drei Monate Zeit, um die 20 Prozent an Unterstützenden in der Mitgliedschaft zu schaffen, damit es erfolgreich sein wird“, sagte sie. Unter anderem werden alle Verschärfungen von Sanktionen oder Leistungskürzungen abgelehnt.

„Ich bin sehr optimistisch, dass wir am Ende Erfolg haben werden“, sagte Drohsel. Bei der Agenda 2010 habe damals ein Begehren keinen Erfolg gehabt, aber es habe enorm die Debatten in der Partei verändert. Auf die Frage nach einer Mehrheit in Umfragen für die Verschärfungen und möglichen Leistungskürzungen, nach den Kosten im Jahr von etwa 50 Milliarden Euro und Berichten auch zu Missbrauch der Leistungen, antwortete sie, der ganze Diskurs störe sie, nach dem Motto, Arbeitslose seien faul und damit schuld an ihrer eigenen Arbeitslosigkeit.

„Wir finden es falsch, dass die SPD diesem Diskurs nicht offensiv entgegentritt, sondern ihn mitträgt. Es deckt sich im Übrigen mit keinerlei Zahlen, die Anzahl an tatsächlich verhängten Sanktionen ist ja verschwindend gering.“ Auf die Frage, ob ein Erfolg vielleicht sogar zum Aus der Koalition mit der Union führen könnte, meinte Drohsel: „Falsche Projekte bleiben falsch. Die erzeugen nichts Gutes, auch mit der Gefahr hin, dass es das Bündnis weiter schwächt.“


Foto: Abstimmung auf SPD-Parteitag (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Frei: Sicherheitslage erlaubt beim Wehrdienst keine Verzögerung

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Bundeswehr-Soldaten (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Nach Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) sieht auch Kanzleramtsminister Thorsten Frei die Koalition bei der künftigen Ausgestaltung des Wehrdienstes in Deutschland auf einem guten Weg. Frei sagte der „Rheinischen Post“: „Uns alle eint das Ziel, den notwendigen personellen Aufwuchs für die Bundeswehr sicherzustellen.“

Frei ergänzte: „Die angespannte sicherheitspolitische Lage erlaubt keine Verzögerung.“ Zugleich sagte Frei, Verteidigungsminister Pistorius stehe vor einer Vielzahl von Aufgaben. Er müsse die Bundeswehr personell, materiell und infrastrukturell so aufstellen, „dass die eingegangenen Verpflichtungen erfüllt werden können. Zeitgleich muss die anhaltende Unterstützung der Ukraine mit Waffen, Gerät und Munition weiter organisiert werden“, sagte Frei.

Pistorius hatte gesagt, er rechne mit einer baldigen Einigung. Union und SPD ringen vor allem darum, welche Mechanismen greifen sollen, wenn sich nicht, wie durch das Gesetz beabsichtigt, genügend Freiwillige für die Bundeswehr finden.


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Linnemann und Klüssendorf wollen von Kommissionen mutige Vorschläge

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Carsten Linnemann und Tim Klüssendorf (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Generalsekretäre von CDU und SPD, Carsten Linnemann und Tim Klüssendorf, stimmen in einem gemeinsamen Gastbeitrag für das Nachrichtenportal T-Online das Land auf Veränderungen ein.

„Es braucht jetzt die richtigen, mutigen Reformen, die Wachstum, soziale Sicherheit und Modernisierung verbinden. Uns geht es um die Verbindung von wirtschaftlichem Aufschwung und sozialer Verantwortung.“ Diese Verbindung sei der „Garant für wirtschaftlichen Erfolg und sozialen Frieden“.

„Wir stehen an einem Punkt, an dem wir die Voraussetzungen für den Erfolg in unserem Land grunderneuern müssen. Wir wissen, was auf dem Spiel steht“, schreiben Linnemann und Klüssendorf weiter. Die Welt verändere sich in einem Tempo, das viele Menschen atemlos mache. Lieferketten, Zollstreit und internationale Krisen – was früher weit weg schien, habe heute unmittelbaren Einfluss auf den Alltag der Menschen. „Deshalb sagen wir: keine kleinen Schritte bei den anstehenden Reformen. Kein Streit um Nebensächlichkeiten. Was jetzt zählt, sind Mut, Vertrauen und gemeinsame Verantwortung.“

Vor dem Hintergrund zahlreicher Meinungsverschiedenheiten zwischen Union und SPD erinnern die beiden Generalsekretäre auch an die eigene Verantwortung: „Wir wissen sehr genau, dass es jetzt auf unsere Parteien ankommt – miteinander, nicht gegeneinander. Dabei sind wir uns als Volksparteien vollkommen darüber im Klaren, dass die Veränderung nur dann gelingen wird, wenn wir uns auch selbst bewegen.“ Jede Seite müsse bereit sein, eigene Gewissheiten zu hinterfragen. „Nur so können wir ein Momentum für die notwendigen Reformen entwickeln.“

Konkret fordern Linnemann und Klüssendorf eine Reform der Sozialsysteme. „Wir wollen, dass unsere sozialen Sicherungssysteme auch zukünftig leistungsfähig bleiben – in der Gesundheit, in der Pflege und der Rente. Alle müssen ihren gerechten Teil beitragen.“ Es gehe nicht darum, Besitzstände zu verteidigen, sondern darum, Zukunft zu sichern. Kommissionen arbeiteten hierfür an Lösungen. „Unsere Botschaft ist: Seid mutig, liebe Kommissionsmitglieder.“

Darüber hinaus plädieren sie für eine grundlegende Modernisierung des Staates: „Wir müssen den Staat klüger denken, damit er seinen Bürgerinnen und Bürgern wirklich dient. Dazu gehört, Bürokratie wirklich spürbar abzubauen, aber auch Vertrauen zu geben: weniger Kontrolle dort, wo Verantwortung getragen wird.“ Wer in Deutschland ein Unternehmen gründe oder einen Antrag auf soziale Unterstützung stelle, dürfe nicht an Bürokratie scheitern. Der Staat müsse dabei in Vorleistung treten, indem er seinerseits stärker vertraue. „Das gilt auch für Unternehmen, die wir nicht dazu zwingen wollen, alles vielfach nachzuweisen und zu dokumentieren.“


Foto: Carsten Linnemann und Tim Klüssendorf (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Ischinger hält Debatte über Syrien-Abschiebungen für überzogen

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Syrer in Deutschland feiern den Sturz von Assad in Syrien (Archiv), via dts NachrichtenagenturMünchen (dts Nachrichtenagentur) – Der Vorsitzende der Münchener Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger, hat die Debatte über Äußerungen von Außenminister Johann Wadephul (CDU) zu Rückführungen nach Syrien als überzogen kritisiert.

„Aus einer Mücke ist ein Elefant geworden“, sagte Ischinger der „Welt am Sonntag“. „Mein Eindruck ist: Es geht hier oft gar nicht um grundsätzliche strategische Differenzen, sondern um missverständliche Äußerungen.“ Das sei „vielleicht auch Sekundärfolge der heutigen Empörungskultur. Gleichwohl: Das Bild, das so entsteht, ist schädlich. Das ist absolut unnötig – die deutsche Außenpolitik hat wahrhaft größere Themen.“

Inhaltliche Differenzen zwischen Regierungsmitgliedern habe es immer schon gegeben, sagte der Diplomat: „Der Unterschied: Man klärte sie meist nicht in der Öffentlichkeit.“ Heute würden Konflikte zu oft öffentlich instrumentalisiert – „mit der Folge, dass die Handelnden durch den Kakao gezogen werden“, so Ischinger.

Er begrüße zwar, dass Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) mit der Einrichtung des Nationalen Sicherheitsrates ein „Instrument sicherheitspolitischer Koordinierung“ geschaffen habe. Aber das Gremium sei noch im Aufbau, „fängt in diesen Tagen überhaupt erst mit seiner Arbeit an“. Und man müsse die Erwartungen realistisch halten: „Ein Sicherheitsrat verhindert Meinungsverschiedenheiten nicht – aber er kann sie moderieren, zusammenführen.“


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Luisa Neubauer wirft Umweltbewegung Bequemlichkeit vor

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Luisa Neubauer (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die hiesige Klimaschutz-Bewegung ist nach Ansicht von Luisa Neubauer zu bequem.

Die Frontfrau der deutschen Sektion von Fridays for Future sagte der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“, Umweltaktivisten hätten es sich im Meinungskampf zu leicht gemacht in der Überzeugung, alle Argumente auf ihrer Seite zu haben. „Das ist ja die Achillesferse der Ökos: Man denkt, man hat recht, deswegen muss man nicht noch anderweitig überzeugen“, so Neubauer kurz vor Beginn der Weltklimakonferenz in Brasilien.

Die Befürworter fossiler Energien hingegen hätten früh erkannt, dass es ihrer Sache diene, wenn „James Bond die Welt mit einem Auto rettet“. Neubauer sagte weiter: „Dass niemand von uns James Bond je auf der Suche nach einem Parkplatz gesehen hat, ist völlig egal.“ Eine erfolgreiche Erzählung müsse weder vollständig sein noch rational, sondern verlockend und verheißungsvoll.

„Auf die ökologische Transformation übertragen bedeutet das: Solange man nur vom moralisch richtigen Leben und nicht auch vom schönen Leben spricht, hat man wenig Chancen, langfristig durchzudringen.“ Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) unterdessen hielt sie zugute, dass er der Menschheit eigentlich keine unnötigen Klimakatastrophen zumuten wolle.

„Aber er hängt sichtlich einer Ideologie an, wonach fossile Lösungen belastbarer seien als alle anderen“, so die Klimaschützerin. Es handele sich um die „unausgesprochene Überzeugung, dass Sicherheit und Wohlstand im Kern fossil“ sein müssten. „Das hört sich dann so an: Wir haben uns nach dem Krieg durch Kohleenergie und Autos aus dem Faschismus herausgearbeitet.“


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Deutsche Antibiotika-Strategie läuft ins Leere

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Tabletten (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Versuch der Bundesregierung, mit geänderten Einkaufsregeln für Antibiotika die Abhängigkeit von Importen aus China und Indien zu verringern, verfehlt offenbar sein Ziel.

Seit zweieinhalb Jahren ist ein Gesetz in Kraft, das den Krankenkassen vorschreibt, bei ihren Ausschreibungen Wirkstoffe aus europäischer Fertigung zu bevorzugen. Nach Recherchen der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ hat das bisher noch keinen Hersteller dazu bewegt, eine Produktionsanlage in der EU aufzubauen oder vorhandene Kapazitäten zu erweitern.

Zudem fällt es den Krankenkassen für viele Antibiotika-Wirkstoffe offenbar schwer, überhaupt einen europäischen Anbieter zu finden. Das ist seit dem Inkrafttreten des Gesetzes nur in knapp der Hälfte der Fälle gelungen; für eine Reihe von besonders häufig verschriebenen Antibiotika gingen die Bestellungen komplett nach Asien.

Das Bundesgesundheitsministerium hat eine Evaluation des vom damaligen Minister Karl Lauterbach (SPD) eingebrachten „Arzneimittel-Lieferengpassbekämpfungs- und Versorgungsverbesserungsgesetzes“ bis zum Ende des Jahres angekündigt.

Den vorliegenden Daten zufolge hat es die Zahl der insgesamt gemeldeten Lieferengpässe bisher nicht merklich gesenkt. Sie liegt nach Auskunft des Bundesamts für Arzneimittel und Medizinprodukte zurzeit bei 553. „Es geht quer durchs Sortiment“, sagte Anke Rüdinger, stellvertretende Vorsitzende des Deutschen Apothekerverbands, der FAS. „Wenn uns das alles im Winter fehlt, wird es schwierig.“


Foto: Tabletten (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Jeder vierte Minderjährige auf Sozialleistungen angewiesen

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Junge Leute (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin/Nürnberg (dts Nachrichtenagentur) – In Deutschland ist jeder vierte Minderjährige auf staatliche Sozialleistungen angewiesen.

Das geht aus Angaben von Ministerien und der Bundesagentur für Arbeit (BA) auf Anfrage der „Welt am Sonntag“ hervor. So wächst rund ein Viertel der Minderjährigen in Haushalten auf, die ihren Lebensunterhalt ganz oder teilweise durch Transferleistungen wie Bürgergeld, sonstige Sozialhilfe oder Kinderzuschlag bestreiten müssen.

Wie die BA der „Welt am Sonntag“ mitteilte, lebten Mitte dieses Jahres 1.810.000 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren vom Bürgergeld (Grundsicherung nach Sozialgesetzbuch II). Daneben seien im Juni „etwa 1,3 Millionen“ Minderjährige mit dem sogenannten Kinderzuschlag unterstützt worden. Er ist für Eltern vorgesehen, die zu wenig verdienen, um das Existenzminimum der Kinder zu sichern, aber zu viel, um in das Bürgergeldsystem aufgenommen zu werden.

Der Ökonom Bernd Raffelhüschen sagte der „Welt am Sonntag“: „Wenn in einer Gesellschaft ein hoher Anteil der Kinder mit der Erfahrung groß wird, von Sozialleistungen abzuhängen, führt dies zu erheblichen Folgeproblemen. Studien zeigen immer wieder, dass Jugendliche aus solchen Familien durchschnittlich ein höheres Risiko aufweisen, später selbst nicht auf eigenen Beinen stehen zu können.“

Ein Faktor für das Ausmaß der von Sozialleistungen abhängigen Minderjährigen ist die Einwanderung von Ausländern, die in Deutschland oft erst viele Jahre nach Einreise Arbeitsplätze finden, mit denen sie ihre Familien selbstständig finanzieren können. So waren unter den 1.810.000 Kindern und Jugendlichen im Bürgergeld-Bezug zum Stand Juni 2025 laut BA-Angaben in der „Welt am Sonntag“ 854.000 keine deutschen Staatsbürger. Kinder mit mehreren Staatsangehörigkeiten zählen in der Statistik ausnahmslos als Deutsche.


Foto: Junge Leute (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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