Samstag, Mai 25, 2024
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Neues IWG White Paper Arbeitstrends 2024

Hybrides Arbeiten zahlt auf die drei D’s des deutschen Arbeitsmarktes ein: Dekarbonisierung, Digitalisierung und Demographie

Welche Trends werden das Arbeitsleben im Jahr 2024 weltweit prägen? Im aktuellen White Paper von IWG wird genau diese Frage analysiert. IWG ist der weltweit größte Anbieter von flexiblen Arbeitsplätzen, zu dem Marken wie Regus und Spaces gehören. Das aktuelle White Paper zur Zukunft der Arbeit basiert dabei sowohl auf der Zusammenarbeit mit international renommierten Wissenschaftlern als auch auf intensiven Analysen von IWG-Experten. Beispielsweise wurden gemeinsam mit Prof. Dr. Alexander Spermann, Wirtschaftswissenschaftler und Arbeitsmarktexperte, die globalen Trends speziell für den deutschen Markt eingeordnet.

Hybrides Arbeiten manifestiert sich als unausweichlicher Megatrend – beschleunigt durch bedeutende technologische Fortschritte. Es verändert das Leben von Millionen Menschen auf der ganzen Welt und ermöglicht es ihnen zu arbeiten, wie und wo sie sich am wohlsten fühlen, als auch am produktivsten sind. Dieser Wandel wird sich fortsetzen: Untersuchungen der Stanford University und anderer führender Institute haben vorausgesagt, dass über ein Drittel der Angestellten langfristig in einer hybriden Form arbeiten werden.

IWG identifiziert Trends 2024 vom Chief Hybrid Officer bis hin zur zunehmenden Rolle von KI

Das neue White Paper von IWG identifiziert verschiedene Trends, die die Arbeitswelt im Jahr 2024 und darüber hinaus verändern werden: angefangen bei der Entstehung einer neuen C-Level-Führungskraft, dem Chief Hybrid Officer und Teamstrukturen, der zunehmenden Rolle der künstlichen Intelligenz (KI) am Arbeitsplatz für ein effizientere Zusammenarbeit bis hin zur Senkung des Co2-Fußabdrucks der Unternehmens wie auch dem aktiven Eingreifen der Unternehmen zur Steigerung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

“Nach Covid sehen wir eine dauerhafte Verringerung der Nachfrage nach Gewerbeimmobilien um etwa 30 Prozent. Es ist also nicht mehr die Frage, ob, sondern wie Unternehmen effektiver hybrides Arbeiten umsetzen können”, sagt Prof. Dr. Alexander Spermann. “Hybrides Arbeiten zahlt auf die drei D’s des deutschen Arbeitsmarktes ein: Dekarbonisierung, Digitalisierung und Demografie”, führt Dr. Spermann fort.

“Unsere Gesellschaft befindet sich in einer spannenden Umbruchphase, in der sich die Art der Zusammenarbeit stark verändert. Arbeitnehmer entscheiden sich viermal häufiger für ein Büro in der Nähe ihres Wohnorts, weshalb wir unser geographisches Netz kontinuierlich mit Büros in Vorstädten und kleinen Kommunen erweitern. Das hybride Arbeiten bringt zusätzliche Vorteile für Pendlerstädte und spielt eine wichtige Rolle dabei, den Arbeitnehmern ein Arbeitsumfeld zu bieten, das ihren spezifischen Erwartungen entspricht – und das hat messbare Auswirkungen auf ihre Zufriedenheit und Produktivität. Mit anderen Worten: Es ist eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten”, ergänzt Dr. Christoph Schneider, Regional Senior Vice President von IWG.

Hybrides Arbeiten verändert die Art und Weise, wie wir arbeiten, grundlegend. Unternehmen, die sich darauf einlassen, werden die besten Talente anziehen und das Beste aus ihren Mitarbeitern herausholen, während sie gleichzeitig ihren eigenen Profit erhöhen. Dieser Wandel wird sich 2024 fortsetzen, denn immer mehr Arbeitnehmer und Unternehmen erkennen die klaren finanziellen, kulturellen und nachhaltigen Vorteile, die flexible Arbeitsmodelle mit sich bringen können.

Zu den relevantesten Erkenntnissen der von IWG identifizierten Trends gehören für den Deutschen Markt aus Sicht von Prof. Dr. Alexander Spermann:

Hybrides Arbeiten zahlt auf die drei D’s des deutschen Arbeitsmarktes ein: Dekarbonisierung, Digitalisierung und Demographie.

Der gesenkte CO2-Fußabdruck durch weniger Reisen und virtuelle Kooperation (Dekarbonisierung).

Die Steigerung der Produktivität durch bessere Arbeitsorganisation beispielsweise mit der Schaffung der Position des Chief Hybrid Office und dem Einsatz von KI (Digitalisierung).

Chancen für ältere Fachkräfte, länger am Arbeitsmarkt aktiv zu bleiben (Demographie).

Gestiegene Bedeutung des hybriden Arbeitsmodells, bei dem ein Fokus auf Arbeitsorte gelegt wird, die eine Zusammenarbeit im Team fördern, aber auch lokal für die Mitarbeiter gut erreichbar sind.

Gesteigerte Bedeutung der Unternehmenskultur zur Bindung von Talenten und kollaborative Zusammenarbeit in Teams zur Steigerung der Effektivität.

Vorzüge durch immer stärker in den Fokus rückenden Bereich der mentalen Gesundheit der Mitarbeiter – insbesondere bei Gen Z.

Aktives Eingreifen der Unternehmen zur Steigerung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, z.B., wenn es um Lösungen rund um bezahlbare Kinderbetreuung geht, aber auch die Entwicklung zu dezentralen Standorten, die ein wohnortnahes Arbeiten ermöglichen und damit die Work-Life- Balance fördern.

Bild Mark Dixon, Gründer und CEO von IWG

Quelle marco agency

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