NATO will Stabilität in Serbien und Kosovo schützen

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Brüssel, 17. Aug (Reuters) – Das Militärbündnis Nato will ein Wiederaufflammen des Konflikts zwischen Serbien und dem Kosovo nicht tatenlos hinnehmen. Die Kräfte zur Friedenssicherung der Nato seien bereit zum Einschreiten, kündigte Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg am Mittwoch nach Gesprächen mit dem serbischen Präsidenten Aleksandar Vucic an. „Die Lage vor Ort hat sich zwar verbessert, aber es liegt in der Verantwortung aller Parteien – insbesondere der Verantwortlichen in Belgrad und Pristina -, eine erneute Eskalation zu verhindern.“ Stoltenberg rief alle Seiten zu Zurückhaltung auf. In der Vergangenheit war es im Grenzgebiet zu Blockaden und Zusammenstößen gekommen. 

Vucic, der den kosovarischen Ministerpräsidenten Albin Kurti am Donnerstag in Brüssel zu einem von der EU vermittelten Dialog trifft, erwartet ein schwieriges Gespräch. „Wir sind uns in fast allen Punkten nicht einig“, sagte er in der gemeinsamen Pressekonferenz mit Stoltenberg. Gleichzeitig betonte Vucic, Frieden und Stabilität seien von entscheidender Bedeutung.

Das muslimisch geprägte Kosovo, das rund zwei Millionen Einwohner zählt, hatte 2008 seine Unabhängigkeit von Serbien erklärt. Während Serbien das Kosovo unverändert als seinen Landesteil betrachtet, erkennen Deutschland und eine Mehrheit der Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen die Republik Kosovo an. Serbien steht auch wegen seiner Nähe zu Russland in der Kritik westlicher Staaten.

NATO will Stabilität in Serbien und Kosovo schützen

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Titelfoto: Symbolfoto

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