Kriegsangst macht japanischem Aktienmarkt zu schaffen

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Frankfurt/Tokio, 15. Feb (Reuters) – Aus Angst vor einem Einmarsch Russlands in die Ukraine haben die Anleger an den japanischen Märkten lieber die Finger von Aktien gelassen. Der Nikkei-Index verlor am Dienstag 0,8 Prozent auf 26.865 Punkte, der breiter gefasste Topix gab ebenfalls 0,8 Prozent nach. „Hinweise auf eine Deeskalation gibt es nicht und solange russische Truppen in der Nähe der Grenze zur Ukraine agieren, bleibt die Lage angespannt“, schreiben die Analysten der Helaba in einem Kommentar. Russland hat an der Grenze zur Ukraine mehr als 100.000 Soldaten zusammengezogen.

Zudem hat das russische Militär Manöver mit dem Verbündeten Belarus nördlich der Ukraine sowie im Schwarzen Meer südlich des Landes begonnen. Den Vorwurf einer geplanten Invasion weist die Regierung in Moskau zurück und verweist auf ihre Forderung nach Sicherheitsgarantien.

Präsident Wladimir Putin ließ am Montag signalisieren, dass er zu weiteren Gesprächen bereit sei. In China ging es am Dienstag trotz der anhaltenden Kriegsangst an den Börsen bergauf. Der Shanghai-Composite gewann 0,5 Prozent. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzen rückte um 1,1 Prozent vor, nachdem die Chinesische Nationalbank angekündigt hatte, über mittelfristige Darlehen mehr Liquidität für die Wirtschaft bereitzustellen.

Nachfolgend eine Übersicht mit den Kursveränderungen
ausgewählter Aktienindizes und Währungen:

Indizes Stand Veränderung in Prozent
Nikkei 26.865,19 -0,8
Topix 1.914,70 -0,8
Shanghai 3.446,09 +0,5
CSI300 4.600,10 +1,1
Hang Seng 24.326,09 -0,9
Kospi 2.676,54 -1,0
Euro/Dollar 1,1322
Pfund/Dollar 1,3537
Dollar/Yen 115,31
Dollar/Franken 0,9240
Dollar/Yuan 6,3492
Dollar/Won 1.198,53

Kriegsangst macht japanischem Aktienmarkt zu schaffen

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