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Mittwoch, Dezember 7, 2022

Konjunktursorgen setzen US-Börsen zu – „Ian“ belastet

Expertenmeinungen

Frankfurt, 29. Sep – Der mögliche wirtschaftliche Abschwung durch Zinserhöhungen der Notenbank Fed veranlasst weitere Anleger zum Rückzug aus der Wall Street. Der Leitindiz Dow Jones fiel im frühen Handel am Donnerstag um 1,6 Prozent, der S&P 500 büßte zwei Prozent ein, der Technologieindex Nasdaq gab 2,6 Prozent nach. 

„Wir bewegen uns von einem Niedrigzins- zu einem Hochzinsumfeld“, sagte Andrea Cicione, Chef-Anlagestratege des Research-Hauses TS Lombard. Anleger bewerteten die Risiken für die Konjunktur und der Katalysator hierfür seien die Zinserhöhungen der Fed und anderer Notenbanken. Die Furcht vor Finanzierungsproblemen für Staaten mit hohen Leistungsbilanz-Defiziten werde sehr real. 

Zu den Verlierern am US-Aktienmarkt zählten Fluggesellschaften und Kreuzfahrt-Anbieter, weil wegen des Sturms „Ian“ zahlreiche Flüge und Kreuzfahrten gestrichen oder umgeleitet werden müssen. Die Aktien von American Airlines, Delta und United sowie die Titel von Carnival Cruise, Royal Caribbean und Norwegian fielen zwischen drei und fünf Prozent. Weil auch viele Geschäfte geschlossen blieben, büßten Einzelhändler wie Target oder Home Depot rund zwei Prozent ein. 

Konjunktursorgen setzen US-Börsen zu – „Ian“ belastet

Quelle: Reuters

Titelfoto: Symbolfoto

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