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Samstag, Januar 28, 2023

Bundeswehr-Generalinspekteur kündigt bei „Pumas“ Schadensaufnahme an

Expertenmeinungen

Überschrift – Krisentreffen in Berlin wegen Ausfall von Schützenpanzer „Puma“

Berlin, 18. Dez – Wegen der akuten Mängel am Schützenpanzer „Puma“ kommen die Spitzen von Verteidigungsministerium und Bundeswehr am Montag zu einem Krisentreffen zusammen. Kreise aus dem Ministerium in Berlin bestätigten am Sonntag entsprechende Informationen der Tageszeitung „Welt“. Nach einem „Spiegel“-Bericht sind 18 „Pumas“, die für die schnelle Eingreiftruppe der Nato kommendes Jahr vorgesehen waren, nicht einsatzfähig. Der Generalinspekteur der Bundeswehr, Eberhard Zorn, sagte umgehend eine schnelle Aufklärung zu. Die Bundeswehr-Spitzen betonten, der Beitrag für das Bündnis sei nicht in Gefahr. 

Den Ministeriumskreisen zufolge trifft Ressortchefin Christine Lambrecht am Montagmorgen mit Zorn, dem Inspekteur des Heeres, Alfons Mais, dem Kommandeur der 10. Panzerdivision, Generalmajor Ruprecht von Butler, und dem für Rüstung zuständigen Staatssekretär Benedikt Zimmer zusammen. Laut „Spiegel“ meldete von Butler in einer „vertraulichen Brandmail an den Inspekteur des Heeres“ vergangene Woche, „dass nach einer Schießübung von 18 hochmodernen Schützenpanzern ‚Puma‘ kein einziger einsatzbereit ist“. Ersetzt werden sollen sie dem Bericht zufolge nun bis auf weiteres durch den „alten, aber bewährten Schützenpanzer ‚Marder'“. 

„VIEL GELD IN DEN PUMA GESTECKT“ 

Zorn schrieb am Sonntag auf Twitter: „Wir tun alles für eine schnelle Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft der ‚Puma'“. Er werde „zusammen mit Spezialisten der Rüstungsindustrie“ umgehend eine Schadensaufnahme in Angriff nehmen. Zugleich betonte Zorn: „Die Verpflichtungen gegenüber der Nato werden wir ab dem 1. Januar 2023 erfüllen.“ Generalleutnant Mais erklärte, es werde derzeit eine „umfangreiche Bestandsaufnahme“ gemacht. „Die Zielsetzung ist dabei, die Einsatzbereitschaft des Schützenpanzers so schnell wie möglich wiederherzustellen.“ Der Beitrag der Bundeswehr im Bündnis „kann weiterhin sichergestellt werden“, betonte auch Mais. 

Die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im Bundestag, Marie-Agnes Strack-Zimmermann, mahnte eine rasche Lösung des Problems an. Sie kenne zwar noch keine Details, sie erwarte allerdings, dass die Verantwortlichen „ganz schnell klären, wo der Fehler liegt und wie das Problem zu lösen ist“, sagte die FDP-Politikerin dem „Handelsblatt“. „Wir haben schließlich viel Geld in den Puma gesteckt.“ Der CDU-Verteidigungsexperte Henning Otte forderte Lambrecht auf, das Thema zur „Chefin-Sache“ zu machen. Die Bundeswehr übernehme mit der schnellen Eingreiftruppe ab Jahresanfang mehr Verantwortung in der Nato, sagte er der „Rheinischen Post“. Eine schnelle Lösung sei geboten, „damit wir unsere Freunde in der Nato nicht im Stich lassen“.

Berlin, 18. Dez – Der Generalinspekteur der Bundeswehr, Eberhard Zorn, hat nach einem Bericht über Mängel am Schützenpanzer „Puma“ eine umgehende Aufklärung zugesagt. „Wir tun alles für eine schnelle Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft der ‚Puma'“, schrieb der General am Sonntag auf Twitter. „Zusammen mit Spezialisten der Rüstungsindustrie werden wir dazu umgehend eine Schadensaufnahme in Angriff nehmen.“ Zugleich betonte Zorn: „Die Verpflichtungen gegenüber der Nato werden wir ab dem 1. Januar 2023 erfüllen.“

Nach einem „Spiegel“-Bericht unter Berufung auf eine „vertrauliche Brandmail an den Inspekteur des Heeres“ meldete der Kommandeur der 10. Panzerdivision diese Woche, „dass nach einer Schießübung von 18 hochmodernen Schützenpanzern ‚Puma‘ kein einziger einsatzbereit ist“. Laut „Spiegel“ sollten die Panzer im nächsten Jahr in der schnellen Eingreiftruppe der Nato eingesetzt werden. Ersetzt werden sollen die „Pumas“ dem Bericht zufolge jetzt bis auf weiteres durch den „alten, aber bewährten Schützenpanzer ‚Marder'“. 

Bundeswehr-Generalinspekteur kündigt bei „Pumas“ Schadensaufnahme an

Quelle: Reuters

Symbolfoto: Bild von peterStein94 auf Pixabay

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