Mittwoch, Februar 28, 2024
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Börsengang von Thermostat-Hersteller Tado geplatzt – SPAC sagt ab

München, 16. Sep (Reuters) – Der Münchner Heizungs-Thermostathersteller Tado geht vorerst doch nicht an die Börse. Das börsennotierte Übernahme-Vehikel GFJ ESG AcquisitionGFJ1.DE, unter dessen Dach das Start-up schlüpfen sollte, sagte die geplante Transaktion nach monatelangen Verhandlungen am Freitag ohne Angabe von Gründen ab. Offenbar ging es unter anderem um die Frage, wie viel Tado wert ist. Bereits im März hatten die Verhandlungspartner die Bewertung im Zuge der Übernahme um 50 Millionen Euro auf 400 Millionen Euro nach unten korrigiert. GFJ ESG war im Oktober 2021 als vierte Special Purpose Acquisition Company (SPAC) in Deutschland an die Börse gebracht worden. Hinter dem SPAC steht unter anderem der ehemalige KlöCoKCOGn.DE-Chef Gisbert Rühl.

Die leere Unternehmenshülle will eine junge Firma im Wert von 500 Millionen bis 1,5 Milliarden Euro kaufen, die sich mit nachhaltigen Technologien („Green Tech“) beschäftigt. Im Januar war eine Einigung mit Tado verkündet worden. Tado sieht sich als „europäischer Marktführer für intelligentes Raumklima-Management“. Mit den Thermostaten und Reglern lassen sich Heizung und Klimaanlage so steuern, dass sie Energie sparen. Nach Unternehmensangaben sind sie inzwischen in 400.000 Gebäuden installiert. Doch in den USA dominieren den Markt Konkurrenten wie Nest und Ecobee.

Börsengang von Thermostat-Hersteller Tado geplatzt – SPAC sagt ab

Quelle: Reuters

Titelfoto: Symbolfoto

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