Mittwoch, Oktober 14, 2026
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Blockchain Technologie im Einsatz bei fairfood Freiburg

Am 5.3.22 sind wir bei LinkedIn auf einen Beitrag des FoodStartups fairfood Freiburg aufmerksam geworden.

„Transparente Lieferketten⁠ 👀⁠
⁠Dank Blockchain-Technologie wird die transparente RĂźckverfolgbarkeit unserer gesamten WertschĂśpfungskette erlebbar 🚀⁠“

Wir haben mal nachgefragt, was genau dahinter steckt.

Stellt Euch doch bitte kurz vor:

Fair, bio und ohne Verpackungsmüll: fairfood Freiburg steht für Nachhaltigkeit vom Baum bis ins Pfandglas. Deshalb beziehen wir unsere Nüsse und Trockenfrüchte nur direkt von Produzent*innen, die diese im Anbauland knacken, schälen und trocknen. Alle fairfood-Produkte sind Bio- und Fairtrade-zertifiziert. In der eigenen Manufaktur im Herzen Freiburgs röstet unser Team die Nüsse schonend von Hand und verpackt sie so nachhaltig wie möglich – unverpackt oder im Pfandglas. Das rein vegane Sortiment reicht von naturbelassenen und gerösteten Nüssen über pures Nussmus und Trockenfrüchten bis zur kernigen Nuss-Bolognese.

Welche Herausforderungen seid ihr angegangen?

Wir wollen unseren Kund*innen unsere Lieferketten transparent offenlegen und aktiv fĂźr mehr Transparenz im Lebensmittelbereich werben. FĂźr Endverbraucher*innen ist es oftmals schwierig nachzuvollziehen, warum fair gehandelte NĂźsse teurer sind als konventionelle NĂźsse. Daher wollen wir mit diesem Schritt die Lieferkette transparent gestalten und fĂźr unsere Kund*innen erlebbar machen.

Warum habt ihr Euch fĂźr die Blockchain Technologie entschieden?

Wir sehen den Vorteil der Blockchain-Technologie in der transparenten und dezentralen Speicherung der Daten. Da wir mit Akteur*innen auf der ganzen Welt zusammenarbeiten, benÜtigen wir die Sicherheit von fälschungssicheren Daten. Weiterhin wollen wir die gesammelten Daten fßr Endverbraucher*innen transparent darstellen und eine lßckenlose, transparente Lieferkette fßr sie abbilden. Mithilfe der Technologie kÜnnen wir eine doppelte Dateneingabe umgehen, da diese fehleranfällig ist und sicherstellen, dass die Daten dort digitalisiert werden, wo sie entstehen. 

Welche Vorteile ergeben sich dadurch?

Wir kÜnnen den Weg unserer Produkte fßr unsere Kund*innen erlebbar machen und gleichzeitig kÜnnen wir aufklären, wie Produkte aus weit entfernten Ländern zu uns nach Deutschland gelangen. Weiterhin wollen wir zukßnftig so transparent wie mÜglich darstellen, wie sich unsere Preise zusammensetzen und wie unsere globalen Lieferketten aussehen.

Wie bildet man die wesentlichen Prozesse in der Blockchain Technologie ab?

Wir arbeiten mit unserem Partnerunternehmen OURZ zusammen, die eine Plattform entwickelt haben, in der wir die einzelnen Prozessschritte einpflegen. Anschließend können anstehende Lieferungen mit Echtzeitdaten im System gepflegt werden.

Was kĂśnnen wir im Foodbereich von der Blockchain Technologie erwarten?

Wir sehen ein großes Potenzial in der Technologie. Endverbraucher*innen fordern zunehmend mehr Transparenz von Unternehmen und möchten wissen, welchen Weg ihre Produkte zurückgelegt haben. Wir sehen in der Technologie die Möglichkeit, jede Station der Lieferkette für Endverbraucher*innen  einsehbar zu gestalten. Weiterhin vorstellbar wäre, dass die Blockchain-Technologie verschiedene Food-Siegel digitalisiert. Hierdurch können die zugrundeliegenden Prüfkriterien transparent dargestellt und von Endverbraucher*innen beim Produktkauf überprüft werden.

Foto: fairfood Freiburg

Blockchain Technologie im Einsatz bei fairfood Freiburg

Vielen Dank fĂźr die Antworten an fairfood Freiburg. Aussagen des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Fotos: fairfood Freiburg

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