Blickfeld gibt Erweiterung der Serie A-Finanzierung auf 31 Millionen US-Dollar bekannt

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Blickfeld, ein in München ansässiger Anbieter von LiDAR-Sensortechnologie und Perzeptionssoftware, gibt die Erweiterung der Serie A-Finanzierung auf 31 Millionen US-Dollar bekannt. Als neuer Investor konnte New Future Capital (NFC) gewonnen werden, eine Private-Equity-Gesellschaft, die vor allem in Asien, Nordamerika und Europa Wachstumskapital bereitstellt. Darüber hinaus beteiligten sich alle bestehenden Investoren an der Runde, darunter Bayern Kapital, Continental, Fluxunit – ams OSRAM Ventures, High-Tech Gründerfonds, Tengelmann Ventures und UVC Partners. 

Die Finanzierungserweiterung fällt in eine Zeit, in der Blickfeld deutlich wächst und in neue Märkte expandiert. Das Unternehmen plant die Weiterentwicklung von Sensoren und Software, die die zuverlässige Erfassung und Nutzung von 3D-Daten weiter vorantreiben werden. Gegründet von Dr. Mathias Müller, Dr. sc. Florian Petit und Rolf Wojtech im Jahr 2017, entwickelt und produziert Blickfeld LiDAR-Sensoren und Wahrnehmungssoftware. Die Lösungen liefern hochauflösende dreidimensionale Umweltinformationen und ermöglichen zahlreiche Anwendungen, die von autonomem Transport und Mobilität bis hin zu Smart Cities, industriellen Anwendungen und Sicherheitsapplikationen reichen. 

Seit der letzten Finanzierung hat Blickfeld bedeutende Fortschritte bei der Markteinführung von Produkten gemacht, darunter die Serieneinführung der vielseitigen 3D-LiDAR-Sensoren Cube 1 und Cube Range 1 für zahlreiche industrielle Anwendungen. Darüber hinaus hat das Unternehmen mehrere groß angelegte Einführungsprojekte ausgerollt, wie zum Beispiel zur Erfassung und Analyse von Passagierströmen auf Flughäfen und die Volumenmessung von Schüttgut in Produktlagern.

Zusätzlich zu den derzeitigen Vertriebspartnern des Unternehmens in 13 Ländern, darunter Deutschland, Kanada, China und Japan, wird die neue Finanzierungsrunde die Eröffnung von Büros in den USA und Asien unterstützen und damit die internationale Präsenz von Blickfeld fördern. Die neuen Büros werden dem Ausbau eines Integratoren-Netzwerks dienen, um die Produkte weltweit schneller und in größeren Stückzahlen für Anwendungen verfügbar zu machen und die wachsende Nachfrage in den Schlüsselmärkten USA und Asien zu bedienen. Neben dem Wachstum in neuen Märkten wird auch die Zahl der Mitarbeiter deutlich steigen, wobei der Schwerpunkt auf dem Vertriebsteam liegen wird.

Blickfeld Gründer Foto
Blickfeld-Gründer (v.l.): Dr. sc. Florian Petit, Dr. Mathias Müller, Rolf Wojtech

Anfang 2022 wird Blickfeld seine Produktpalette um eine neue Perzeptionssoftware mit Funktionen wie Objekterkennung, -klassifizierung, -tracking und -zählung erweitern. Zu den Anwendungsbereichen gehören Industrie, Smart Traffic, Sicherheit, Drohnen und Crowd Analytics. Letzteres stellt eine große Chance für die weltweite Anwendung der Blickfeld-Technologie dar, da sie wichtige Daten über Staus, Menschenansammlungen, Wartezeiten und vieles mehr liefert – und das unter Wahrung der Privatsphäre.

Dr. Mathias Müller, Mitgründer und CEO von Blickfeld, sagt: „Die zusätzliche Finanzierung in dieser Investitionsrunde bestätigt das anhaltende Vertrauen der Investoren in unsere Vision, die Welt mit einer umfassenden Lösung zu erfassen und zu analysieren. Wir sind stolz darauf, dass unsere Produkte mittlerweile von Unternehmen und Organisationen auf der ganzen Welt genutzt werden. Jetzt beschleunigen wir unseren Weg der Internationalisierung und streben an, unsere einzigartige Produktpalette durch diese Finanzierung weiter zu diversifizieren. Das starke Netzwerk unseres neuen Investors NFC in Asien und den USA wird für Blickfeld von großem Wert sein, um schnell und nachhaltig in den USA und Asien Fuß zu fassen.“

Foto/Quelle: Blickfeld

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