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Mittwoch, November 30, 2022

Berlin sagt 1,3 Milliarden Euro für Kampf gegen Malaria, HIV und Tuberkolose zu

Expertenmeinungen

Berlin, 08. Sep – Deutschland stellt für den weltweiten Kampf gegen AIDS, Tuberkulose und Malaria für die kommenden drei Jahre 1,3 Milliarden Euro zur Verfügung. Damit erhöht die Regierung die deutschen Zusagen für den sogenannten Global Fonds um 30 Prozent im Vergleich zur letzten Förderperiode. Eine Konferenz am 18. und 19. September soll mindestens 18 Milliarden US-Dollar für den Fonds mobilisieren.

Dieses Geld werde benötigt, um die existierenden Programme weiterzuführen und an neue Entwicklungen anzupassen, teilte das Entwicklungsministerium am Donnerstag mit. Entwicklungsministerin Svenja Schulze verwies auf die Erfolge im Kampf gegen die Corona-Pandemie, schränkte jedoch ein: „Aber die bekannten Epidemien Aids, Malaria und Tuberkulose sind immer noch da. Jedes Jahr erkranken und sterben an diesen Krankheiten nach wie vor unzählige Menschen.“

Der Global Fonds hatte zuletzt deutliche Rückschritte im Kampf gegen HIV/Aids, Tuberkulose und Malaria beklagt – auch im Zuge der Corona-Pandemie. So ließen sich seit 2020 weniger Menschen auf HIV testen. Tuberkulose gilt nach Covid-19 als die tödlichste Infektionskrankheit der Welt. Die Zahl der Malaria-Toten ist 2020 mit 69.000 zusätzlichen Fällen erstmals seit 20 Jahren wieder gestiegen. Zudem verschärfe die Pandemie Ungleichheiten, vor allem in der Versorgung von Menschen, die mit HIV, Tuberkulose und Malaria leben, teilte das Entwicklungsministerium mit.

Berlin sagt 1,3 Milliarden Euro für Kampf gegen Malaria, HIV und Tuberkolose zu

Quelle: Reuters

Titelfoto: Symbolfoto

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