Von Anfang an Kunden mit einbeziehen

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Bavest Finanzplattform der nächsten Generation, auf der man schnell einen Marktüberblick erhält und Aktien, ETF oder Indizes analysieren kann

Stellen Sie sich und das Startup Bavest Technologies doch kurz unseren Lesern vor!

Wir sind Pedram Babaei (Co-Founder & CFO), Ramtin Babaei (Co-Founder & CEO) und William Todt (CTO & Head of Engineering). Bavest ist die Finanzplattform der nächsten Generation, die den Zugang zu den Erkenntnissen über Finanzdaten für alle demokratisiert. Wir wollen einen Zugang zu Research-Tools für Privatanleger anbieten, um die Lücke zwischen klobigen und überteuerten institutionellen Plattformen, auf Kleinanleger zugeschnittenen Websites zu schließen. 

Der Kapitalmarkt ist hat sich über die Jahre für alle geöffnet, mit einfacher Technologie kann nun jeder schnell handeln. Doch die Analyse der Informationen ist noch nicht demokratisiert – wir ändern das mit unserer Plattform. Anlegern kann man mit heutigen Technologien zu datenbasierten und besseren Entscheidungen am Kapitalmarkt zu verhelfen. 

Doch bisher hat sich nicht viel getan. Die Analyse von Wertpapieren und dem eigenem Portfolio sollte auch auf dem Handy möglich sein. Wir bei Bavest haben nicht nur lange daran getüftelt, wie eine Plattform für moderne Wertpapieranalysen aussehen muss, auch haben wir eine entwickelt, die technologisch fortgeschritten und skalierbar ist.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Wir haben neben dem Studium angefangen zu investieren und sind auf ein Problem gestoßen: Informationen aus und über den Kapitalmarkt sind weit gestreut. Institutionelle Anleger haben ganz andere Research-Tools als Privatanleger, hier ist eine große Marktlücke. Auch wurde dieser Bereich seit Jahrzehnten nicht in Angriff genommen, es gibt überhaupt keine Innovationen im Bereich des Investment-Research für Privatanleger und kleine Investment Teams. 

Der Kapitalmarkt ist hat sich über die Jahre für alle geöffnet, mit einfacher Technologie kann nun jeder schnell handeln. Doch die Analyse der Informationen ist noch nicht demokratisiert – wir ändern das mit unserer Plattform. Wir haben also in erster Linie ein sehr persönliches Problem gelöst, was als Nebenprojekt startete ist nun ein Unternehmen geworden. Viele in unserem Umfeld haben von unserem Prototyp mitbekommen und wollten diesen auch nutzen, ein Unternehmen ist das richtige Vehikel dafür: Eine Gruppe von Menschen tut sich zusammen, um ein wichtiges Problem in der Gesellschaft zu lösen und eine Lösung dafür anzubieten. 

Auch haben wir im Team die richtigen Voraussetzungen, solch ein Produkt zu bauen. Ramtin arbeitete zuvor als Softwareentwickler bei einem der größten Robo-Advisors in Deutschland. Pedram, ebenfalls Gründer, arbeitete zuvor als Investmentanalyst bei einem der größten Robo-Advisors in Frankfurt. William, unser CTO, hat eine Open-Source-App mit mehr als 50 Millionen Downloads entwickelt. Das Team ist äußerst komplementär und jeder bringt das Wissen mit, um die Vision von Bavest zu verwirklichen und das Unternehmen zu skalieren.

Welche Vision steckt hinter Bavest Technologies?

Wir denken, dass die Gesellschaft stärker an den Erfolgen des Kapitalmarkts teilhaben muss. Informationen über und aus dem Kapitalmarkt sind weit verstreut. Hat ein Anleger einmal alle Informationen, muss er diese analysieren und auswerten. Oft basieren viele Entscheidungen auf Emotionen – doch es geht anders. 

Seit Jahrzehnten nutzen große Institutionen datenbasierte Analysen, um den Dschungel an Informationen zu sortieren und vor allem zu verstehen. Wir helfen allen Anlegern, dies zu tun – wir haben die Finanzplattform der nächsten Generation entwickelt, für alle. 

Ob Privatanleger oder institutionelle Teams. Wir entwickeln Software für die Finanzwelt – auf Basis künstlicher Intelligenz analysiert Bavest Kerndaten der Finanzmärkte und transformiert diese Analysen in verständliche Insights. Unsere Vision ist nicht nur eine datenbasierte Plattform für alle – uns ist es auch sehr wichtig das alle die Analysen verstehen und daraus ihre eigene, objektive Meinung bilden können. So haben wir auch die Plattform entwickelt, diese ist darauf ausgelegt, dass die Datenanalysen verständlich sind, auch für Anfänger, die neu an der Börse sind.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Es gibt viele Herausforderungen bei der Gründung eines Start-ups. In unseren Augen war es am Anfang schwer, eine klare Lösung für das oben genannte Problem zu entwickeln. Das Konzept hat sich über die Entwicklungszeit des Prototyps konkretisiert. Auch haben unsere ersten Kunden, Early Adopters, uns kontinuierlich Feedback gegeben und uns auf den richtigen Weg gebracht. Das war extrem wichtig, da man immer ein Produkt nicht nur nach eigenen Vorstellungen entwickeln sollte, sondern auch nach den der Kunden.

Am Anfang haben wir uns zunächst selbst finanziert. Den Prototypen und das zugehörige Marketingbudget kamen von uns. 2021 im Frühling hatten wir unsere erste Finanzierungsrunde (Pre-Seed).

Wer ist die Zielgruppe von Bavest Technologies?

Unsere Zielgruppe sind Privatanleger jeden Alters, aber auch kleinere Investment Teams wie zum Beispiel von Robo Advisor.

Wie funktioniert Bavest Technologies? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Unsere Plattform kann man im Web, iOS oder Android jederzeit einfach nutzen. Man erhält in unserer Plattform schnell einen Marktüberblick und kann Aktien, ETF oder Indizes analysieren. Dabei ist die Wertpapieranalyse datenbasiert. Man kann Jahresberichte, Fundamentaldaten-Analysen, ESG Rating und vieles mehr für Aktien analysieren lassen. Für ETF und Indizes ist Handhabung ähnlich, dort zeigen wir auch im Detail die Zusammensetzung und analysieren das Risiko. 

Unser Unterschied zu anderen ist zunächst einmal, das die Qualität der Wertpapieranalysen und auch die Datenquellen hochqualitativ sind – die Analysen sind einfach, jedoch in institutioneller Qualität. Das ist das besondere an unserem Unternehmen. Wir werden die Lücke zwischen hochpreisigen, klobigen institutionellen Plattformen und veralteten Websites schließen, die auf Kleinanleger zugeschnitten sind.

Wie ist das Feedback?

Seitdem wir gelaunched sind, steigen unsere Nutzerzahlen rasant an. Das Feedback ist sehr gut, unsere User freuen sich endlich ein Plattform zu haben, mit der sie Wertpapiere und ihr Portfolio analysieren können.

Wo seht ihr euch in 5 Jahren?

In fünf Jahren werden wir die Plattform sein, an die jeder zuerst denkt, wenn er oder sie Fragen hat bezüglich Wertpapieren, der Weltwirtschaft und den Zusammenhängen von makroökonomischen Trends. Wir werden nicht nur Wertpapiere analysieren, sondern auch Portfolios, Fonds, Derivate und wir werden auch soziale Komponenten verstärkt in unsere Plattform einbauen. Auch das Thema Impact Investing und ESG werden noch wichtiger werden. Wir werden die Plattform sein, mit der jeder, Anfänger oder Profi, alles am Kapitalmarkt genau durchleuchten kann.

Wie verändert sich die Finanzbranche in den kommenden 12 Monaten? 

In dem kommenden 12 Monaten wird sich einiges tun: Die Eindämmung der Inflation wird sich etwas schwieriger darstellen und die Auswirkungen der Pandemie, vor allem nach dem Winter, werden sich erneut zeigen, im positiven sowie negativen Sinne. Die Finanzbranche wird durch neue Fintechs beflügelt werden, durch existierende APIs wird es immer einfacher, innovative Lösungen zu bauen. Auch werden noch spannenden Lösungen rund um Kryptowährungen auf uns warten, denn dies ist ein noch sehr junges Feld, das gerade erst aufblüht.

Deine 3 Buchempfehlungen?

• Der Schwarze Schwan, von Nassim Nicholas Taleb 

• Die Prinzipien des Erfolgs, von Ray Dalio 

• Can’t Hurt Me, von David Goggins

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Wenn ihr eine Idee habt und an diese glaubt, lasst euch nicht hereinreden! Bleibt hartnäckig und gebt nicht auf – auch wenn es manchmal schwer ist, es lohnt sich. Wenn Außenstehende sagen, es wird nicht funktionieren oder klappen, hört nicht auf sie.

Von Anfang an Kunden mit einbeziehen – sehr oft bauen Gründer etwas und merken am Ende, das dieses Produkt nicht gefragt ist. Also betreibt bevor ihr einen Prototyp baut, Research – wenn alles stimmt, gebt volle Power in den Bau eines Prototyps.

Und zuletzt: Alle großen Unternehmen, die ihr kennt, haben irgendwo angefangen. Lasst euch nicht von großen Visionen einschüchtern. Natürlich muss es umsetzbar sein und realistisch, das heißt aber nicht das ihr klein denken sollt. 

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Pedram Babaei, Ramtin Babaei und William Todt für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Sabine Elsaesser
Unternehmerin - Mentor - Investor - CEO StartupValley Media & Publishing

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