Bank of England tritt auf die Bremse – vermeidet aber Vollbremsung

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Ein Kommentar von von Katharine Neiss, Chief European Economist bei PGIM Fixed Income zur bevorstehenden Zinsentscheidung der Bank of England:

„Die immer noch niedrigen Zinssätze, die zunehmende Beliebtheit von Hypotheken mit festem Zinssatz und die guten Rahmenbedingungen für das Abschließen von Hypotheken deuten darauf hin, dass die Haushalte höhere Zinssätze verkraften können. 

Die Inflation wird in Großbritannien diesem Jahr hoch bleiben, bevor sie wieder in Richtung des 2 %-Ziels fallen wird, mit Risiken nach oben. Ein großer Teil der Inflation ist global bedingt – z.B. durch die steigenden Energiepreise und die Unterbrechung der weltweiten Lieferketten.

Die britischen Haushalte und Unternehmen werden relativ höhere Preise für Energie und bestimmte Güter zahlen müssen. Die Bank of England kann das nicht verhindern.

Zudem wird die Inflation nur vorübergehend sein. Starke institutionelle Grundlagen und die Erfahrung mit einer hohen und lang anhaltenden Inflation nach 2008 sollte Großbritannien dabei helfen, diese Zeit zu überstehen und zur Preisstabilität zurückzukehren. Starke Fundamentaldaten im britischen Arbeitsmarkt sowie eine ausreichende Flexibilität sollten außerdem die Schaffung von Arbeitsplätzen vorantreiben.“

Bank of England tritt auf die Bremse – vermeidet aber Vollbremsung

Titelfoto und Foto von Katharine Neiss (Quelle: PGIM Fixed Income)

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