Dienstag, Mai 28, 2024
StartKommentarBank of England: Rezession könnte höhere Zinssätze erzwingen

Bank of England: Rezession könnte höhere Zinssätze erzwingen

Die heutige Sitzung des Geldpolitischen Ausschusses (MPC) der Bank of England kommentiert Katharine Neiss, Europäische Chefvolkswirtin bei PGIM Fixed Income:

„Die Bank of England befindet sich in der wohl schwierigsten Situation unter den großen Zentralbanken.  Da die Inflation bis zum Jahresende voraussichtlich einen zweistelligen Höchststand erreichen wird und sich das Wachstum nach den jüngsten Prognosen der Zentralbank bis ins nächste Jahr hinein mehr als halbieren wird, ist es die Aussicht auf eine anhaltend über dem Ziel liegende Inflation, die die politischen Entscheidungen im Moment bestimmt.  Da der Leitzins bei 1 % liegt, werden die Mitarbeiter der Bank of England rechtzeitig im August mit einer Überprüfung der aktiven Anleiheverkäufe beginnen.  

Wir gehen davon aus, dass die Zentralbank noch in diesem Jahr zaghafte aktive Verkäufe von Staatsanleihen tätigen wird, dass sich die Zinssätze jedoch ihrem Höchststand nähern könnten, da sich die Anzeichen für eine Verlangsamung der britischen Wirtschaft mehr und mehr verdichten.  Es besteht jedoch nach wie vor das Risiko, dass die Zentralbank in einer Rezession zu noch höheren Zinssätzen gezwungen wird, da ein abwertendes Pfund die Inflationsrate weiter in die Höhe treibt.“

Bank of England: Rezession könnte höhere Zinssätze erzwingen

Foto von Katharine Neiss (Quelle: PGIM Fixed Income)

Wichtige Entwicklungen im Bereich Politik.

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