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8. Oktober 2022 Energie Ticker


08. Okt – Es folgen Entwicklungen aus Politik und Wirtschaft rund um das Thema Energie.

16.10 Uhr – Bundeskanzler Olaf Scholz hat das 200 Milliarden Euro schwere Hilfspaket zur Entlastung von Haushalten und Firmen angesichts der hohen Energiepreise verteidigt. „Das ist das, was ein starkes und solidarisches Land zustande bringt“, sagt er auf einer SPD-Veranstaltung in Hannover. Die Energiepreise müssten dauerhaft sinken, darüber müsse man auch mit Ländern in der ganzen Welt reden. Zur Versorgungssicherheit sagt er, Deutschland werde „wohl sicher“ durch den Winter kommen. Scholz deutet an, dass dafür auch Energiesparen nötig sei.

03.40 Uhr – Die Deutsche Krankkenhausgesellschaft (DKG) fordert angesichts zunehmender Corona-Infektionszahlen und steigender Energiekosten Soforthilfen und warnt vor Insolvenzen bei Kliniken. „Corona-Herbstwelle und extrem steigende Kosten vor allem für Energie bedeuten für die Krankenhaus-Versorgung bislang ungekannte wirtschaftliche Risiken. Wir benötigen jetzt sofort einen Inflationsausgleich, denn ein Großteil der Krankenhäuser kann die gestiegenen Kosten nicht mehr aus Einnahmen und Rücklagen begleichen“, sagte der Vorstandsvorsitzende der DKG, Gerald Gaß, der Düsseldorfer „Rheinischen Post“ laut einem vorab veröffentlichten Bericht. Des Weiteren verteidigte er die strengen Besuchsregeln der Krankenhäuser, räumte aber ein, dass sie wichtig für Heilung und Gesundheit seien.

01.46 Uhr – Im Vorfeld der Klausurtagung der Gaspreisbremsen-Kommission betont der Co-Vorsitzende und BDI-Präsident Siegfried Russwurm, die Notwendigkeit des Gassparens. Dass die Speicher über 90 Prozent gefüllt seien, sei besser als erwartet. „Aber das allein reicht nicht“, sagt er laut einem Vorabbericht der Zeitung „Welt am Sonntag“, es brauche weitere Sparanreize. Die Bürger müssten sich darauf einstellen, dass die Energiepreise weiterhin hoch blieben. „Das kann keine Gaspreisbremse komplett aushebeln“, so Russwurm.

00.00 Uhr – Der Präsident des Verbands Die Familienunternehmer, Reinhold von Eben-Worlee, ruft den wohlhabenden Teil der Bevölkerung zu Solidarität beim Energiesparen auf. In der aktuellen Energiekrise müssten auch diese Haushalte ihren Beitrag leisten. „Aus Rücksicht und Solidarität müssen dringend auch diejenigen Energie sparen, die eigentlich die hohen Kosten noch stemmen könnten. Unser Land muss jetzt zusammenstehen, manche müssen jetzt eine Vorbildfunktion, die sie ansonsten im Berufsleben auch haben, nun auch im privaten Leben zeigen“, sagt er der „Süddeutschen Zeitung“.

8. Oktober 2022 Energie Ticker

Quelle: Reuters

Titelfoto: Symbolfoto

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