22. Februar: Der Börsen Vormittag

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Update: 14:20 Uhr

22. Feb (Reuters) – Es folgt der Börsen-Ticker zu wichtigen Kursbewegungen an den internationalen Finanzmärkten und ihren Ursachen: 

13.55 Uhr – Russische Firmen mit einer Börsennotierung in den USA gehen nach einem langen Wochenende vor US-Handelsstart in die Knie. Anteilsscheine der russischen Internetfirma Yandex verbilligen sich um knapp 14 Prozent. Auch der russische Finanzdienstleister Qiwiund der Internethändler Ozon geben 14 und 13 Prozent nach. Aus den Depots schmeißen US-Anleger zudem ETFs auf russische Werte. Der VanEck Russland ETFRSX.P bricht vorbörslich 14 Prozent ein, der iShares MSCI Russland ETFERUS.P verbilligt sich um 13 Prozent.

12.49 Uhr – Die Eskalation der Ukraine-Krise treibt den Preis für Erdgas in Europa. Der richtungweisende TerminkontraktTRNLTTFMc1 steigt um rund zwölf Prozent auf 80,65 Euro je Megawattstunde. Commerzbank-Analysten zufolge sollten die europäischen Gasvorräte zwar bis zum Ende des Winters reichen. Ohne ausreichende russische Gaslieferungen dürfte sich aber der Lageraufbau für den nächsten Winter als schwierig erweisen. 

12.10 Uhr – Der Dax macht seine anfänglichen Verluste wieder wett und dreht 0,1 Prozent ins Plus. „Das war einfach zu schnell zu viel“, sagte ein Händler mit Blick auf den jüngsten Kursabsturz. Die Zuspitzung in der Ukraine-Krise ließ den Dax zum Handelsauftakt zunächst um bis zu 2,5 Prozent auf 14.358 Punkte und damit den niedrigsten Stand seit fast einem Jahr abrutschen.

09.34 Uhr – Die Furcht vor Engpässen am Rohölmarkt treibt den Ölpreis bis dicht unter die Marke von 100 Dollar pro Barrel. Brent-Ölaus der Nordsee verteuert sich um bis zu 4,2 Prozent auf 99,38 Dollar pro Barrel.

08.25 Uhr – Die Titel des Gesundheitskonzerns Fresenius geben im Frankfurter Frühhandel 3,7 Prozent nach. Die Aktien der ebenfalls im Dax notierten Dialysetochter FMC notieren 2,9 Prozent schwächer. Auch wenn bei Fresenius Medical Care die Zahlen für 2021 etwas unter den Erwartungen gelegen hätten, sei die Dividende erfreulich, sagte ein Händler. 

07.43 Uhr – Der russische Rubel sinkt auf den tiefsten Stand seit mehr als 15 Monaten. Im Gegenzug steigt der DollarRUBUTSTN=MCX auf bis zu 80,58 Rubel. Im Handelsverlauf dämmt die russische Landeswährung ihre Verluste wieder etwas ein. „Mit der Anerkennung der beiden von der Ukraine abtrünnigen ‚Volksrepubliken‘ durch Russlands Präsident Wladimir Putin und mit seiner Ankündigung, reguläre russische Truppen dorthin zu entsenden, hat der russische Machthaber die niedrigste Eskalationsstufe gewählt, die möglich war“, sagt Commerzbank-Analyst Ulrich Leuchtmann.

07.30 Uhr – Die Zuspitzung der Ukraine-Krise lässt den Ölpreis weiter steigen. Brent-ÖlLCOc1 aus der Nordsee verteuert sich um zwei Prozent auf 97,35 Dollar pro Barrel. In der Spitze zieht der Preis kurzfristig bis auf 97,66 Dollar pro Barrel und damit auf den höchsten Stand seit September 2014. Der Preis für die US-Sorte WTICLc1 zieht knapp vier Prozent auf 94,47 Dollar an.

22. Februar: Der Börsen Vormittag

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