15. März: Der Börsen Vormittag

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Update 14:08 Uhr

15. Mrz (Reuters) – Es folgt der Börsen-Ticker zu wichtigen Kursbewegungen an den internationalen Finanzmärkten und ihren Ursachen: 

13.10 Uhr – Am Rohölmarkt spekulieren Anleger auf eine Aufhebung der Sanktionen gegen den iranischen Ölsektor und drücken damit den Ölpreis. Erstmals seit zwei Wochen notiert Öl damit wieder unter der Marke von 100 Dollar pro Barrel (159 Liter). Der Preis für das Nordseeöl BrentLCOc1 sinkt um bis zu 8,8 Prozent auf 97,44 Dollar pro Barrel. US-Rohöl der Sorte WTICLc1 verbilligt sich in der Spitze um 9,2 Prozent auf 93,54 Dollar je Barrel. Die Talfahrt der Ölpreise beschleunigte eine Andeutung Russlands, für eine Wiederbelebung des Atomabkommens mit dem Iran zu sein.

12.49 Uhr – Vor Beginn der zweitägigen Zinssitzung der US-Notenbank fällt der GoldpreisXAU= um bis zu 1,5 Prozent auf 1921 Dollar je Feinunze. Im Vorfeld der erwarteten Zinserhöhung ziehen die Renditen der US-Staatsanleihen an, was die Attraktivität des Edelmetalls als Anlage mindert. Zudem nehme die Sorge über die Situation in der Ukraine etwas ab, was die Nachfrage nach „sicheren Häfen“ wie Gold ebenfalls dämpfe, sagte Dominic Schnider, Rohstoff-Experte der UBS in Hongkong. 

09.57 Uhr – Die Aktien des chinesischen Technologiekonzerns Tencent0700.HK brechen in Hongkong erneut um rund zehn Prozent ein. Wie am Montag setzt dem Konzern auch am Dienstag eine drohende Rekordstrafe der chinesischen Regierung zu. Das „Wall Street Journal“ hatte am Montag berichtet, der Bezahlservice WeChat Pay habe Regularien der chinesischen Zentralbank missachtet. In dem Abwärtssog büßen auch die Titel des Großaktionärs ProsusPRX.AS in Amsterdam rund zehn Prozent ein. „Wir gehen zwar davon aus, dass Tencent über ein umsichtiges Risikomanagement verfügt, aber glauben, dass die chinesische Regierung ihren Griff auf den Online-Zahlungssektor zu verschärfen scheint“, erklärten die Experten vom Brokerhaus Daiwa.

09.47 Uhr – Der Strom-Terminkontrakt zur Lieferung am darauffolgenden Tag TRDEBD1 fällt um rund 25 Prozent auf 223,50 Euro je Megawattstunde. Börsianer verwiesen auf eine steigende Windstrom-Produktion.

07.38 Uhr – Am Rohölmarkt schwächt sich die Furcht vor Ausfällen angesichts der Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine um einen Waffenstillstand ab. Der Preis für Brent-ÖlLCOc1 aus der Nordsee sinkt um mehr als fünf Prozent auf 101,38 Dollar pro Barrel. Vorübergehend gibt der Preis sogar bis auf 100,05 Dollar nach. US-Rohöl der Sorte WTICLc1 fällt erstmals seit Anfang März wieder unter die 100-Dollar-Marke und verbilligt sich um 5,2 Prozent auf 97,65 Dollar je Barrel.

15. März: Der Börsen Vormittag

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