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Sonntag, Januar 29, 2023

07.12.22 Wichtige Marktentwicklungen

Expertenmeinungen

Es folgen wichtige Marktentwicklungen für den 7. Dezember 2022.

Zürich, 07. Dez – Der Schweizer Schokoladen- und Kakaohersteller Barry Callebaut baut seine Produktion in Kanada weiter aus. Das Werk in Chatham, Ontario, wird bis Ende August kommenden Jahres für 70 Millionen Dollar erweitert, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Von Chatham aus beliefert der Konzern Nordamerika mit Schokolade-Vorprodukten. Im April hatte Barry Callebaut den Bau einer neuen Fabrik im kanadischen Brantford für 104 Millionen Dollar bekanntgegeben.

Paris, 07. Dez (Reuters) – Französische Umweltschützer verklagen Apple wegen angeblicher Ressourcen-Verschwendung. In zahlreichen Fällen erkenne die Software des Elektronik-Konzerns ersetzte Geräte-Komponenten nicht, selbst wenn es sich um Original-Ersatzteile handele, schrieb die Vereinigung HOP am Mittwoch. Dies erschwere die Reparatur oder Wiederaufbereitung einiger Produkte wie zum Beispiel iPhones. Apple Frankreich war für einen Kommentar zunächst nicht zu erreichen. In einem ähnlichen Fall war der US-Konzern 2020 zu einer Strafe von 25 Millionen Euro verdonnert worden, weil er iPhone-Nutzer nicht darüber informiert habe, dass neue Software-Versionen das Smartphone verlangsamen können. Nach französischem Recht ist es verboten, gezielt die Lebensspanne eines Produktes zu verkürzen, um Kunden zum Kauf eines neuen Modells zu bewegen. 

Bangalore, 07. Dez (Reuters) – Mit den ersten Quartalsergebnissen nach dem Börsenganghat Mobileye die Markterwartungen übertroffen. Der Umsatz sei um 38 Prozent auf 450 Millionen Dollar gestiegen, teilte der Spezialist für Fahrassistenz-Systeme am Mittwoch mit. Der bereinigte Gewinn liege bei 0,15 Dollar je Aktie. Für das laufende Quartal strebt die frühere Sparte des Chipkonzerns Intel Erlöse von 527 bis 545 Millionen Dollar an. Die Aktie stieg an der Wall Street um gut zehn Prozent. Mobileye entwickelt unter anderem mit Volkswagen selbstfahrende Autos.

Düsseldorf, 07. Dez (Reuters) – Der französische Manager Lionel Souque bleibt an der Spitze des Einzelhandels- und Tourismuskonzerns Rewe. Der Aufsichtsrat habe Souques Vertrag bis Ende des Jahres 2028 verlängert, teilte der Kölner Konzern am Mittwoch mit. Der Manager führt Rewe seit 2017. Souque habe in seiner Amtszeit das Kerngeschäft gestärkt, die Digitalisierung vorangetrieben und den Zukauf Lekkerland integriert, sagte Aufsichtsratschef Erich Stockhausen. Zum weit verzweigten Rewe-Reich mit rund 380.000 Beschäftigten zählt neben den Rewe-Supermärkten unter anderem auch der Discounter Penny, die Toom-Baumärte und die Touristik-Gruppe DER.

Tokio, 07. Dez (Reuters) – Der japanische Autobauer Honda will im Frühjahr 2024 einen elektrischen Kleintransporter auf den japanischen Markt bringen. Dies sei Teil der Bemühungen von Honda, seine Fahrzeugpalette zu elektrifizieren, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Der neue E-Transporter soll eine Reichweite von 200 Kilometern haben und ungefähr eine Million Yen (rund 6926 Euro) kosten. In Japan werden Hybridfahrzeuge immer noch bevorzugt, und letztes Jahr war nur ein Prozent der verkauften Autos vollelektrisch. Japanische Unternehmen müssen jedoch Emissionen reduzieren, weshalb Autobauer auf Nutzfahrzeuge setzen, um die Elektrifizierung voranzutreiben. „Wir glauben, dass der schnellste Weg zur Verbreitung von Elektrofahrzeugen in Japan darin besteht, zunächst den kommerziellen Markt zu erobern, insbesondere im Bereich der leichten Fahrzeuge, die die Hauptstütze des japanischen Marktes darstellen“, sagte Honda-Chef Toshihiro Mibe im April. Der Konzern will ab 2030 jährlich zwei Millionen Elektrofahrzeuge produzieren.

07. Dez (Reuters) – Besitzer einer Nintendo-Konsole werden künftig ebenfalls die populäre Spielserie „Call of Duty“ spielen können. Microsoft habe sich dazu verpflichtet, in den kommenden zehn Jahren den populären Ego-Shooter auch für Nintendo-Plattformen herauszugeben, schrieb Microsoft-Gaming-Chef Phil Spencer am Mittwoch auf Twitter. Nintendo bestätigte die Angaben ohne weitere Details zu nennen. Microsoft-Präsident Brad Smith erklärte auf Twitter seine Bereitschaft, einen ähnlichen Deal mit dem Playstation-Hersteller Sony zu machen. „Wenn Sony sich mit uns zusammensetzen und reden möchte, sind wir gerne bereit, auch für PlayStation einen Zehn-Jahres-Vertrag auszuhandeln.“ Microsofts geplante 69-Milliarden-Dollar-Übernahme des „Call of Duty“-Herstellers Activision hatte bei den Behörden die Sorge ausgelöst, dass dadurch der Wettbewerb beeinträchtigt werden könnte. Sony hat sogar ein Verbot der Übernahme gefordert.

Moskau, 07. Dez (Reuters) – Der Entzug der Kontrolle über die Ölraffinerie im brandenburgischen Schwedt hat den Nettogewinn des russischen Ölkonzerns Rosneft nach eigenen Angaben belastet. Das Nettoergebnis erreichte nach neun Monaten 591 Milliarden Rubel (8,98 Milliarden Euro), wie der Konzern am Mittwoch mitteilte. Für den Vorjahreszeitraum hatte Rosneft ein Rekordhoch von 696 Milliarden Rubel veröffentlicht. Weil die Bundesnetzagentur Mitte September die Treuhandschaft über die Raffinerie Schwedt und damit die Kontrolle über die Vermögenswerte übernahm, habe sich bei Rosneft ein Verlust von 56 Milliarden Rubel ergeben, erklärte der Konzern. Operativ legte das Ergebnis (Ebitda) um 22 Prozent zu und erreichte die Bestmarke von 2,01 Billionen Rubel.

Shanghai, 07. Dez (Reuters) – Tesla bietet chinesischen Käufern ab Mittwoch weitere zeitlich begrenzte Rabatte auf einige E-Automodelle an. Bis Ende 2022 gebe es 6.000 Yuan (rund 850 Euro) Nachlass auf bestimmte Modelle, wenn sie noch im Dezember ausgeliefert würden, sagte ein Unternehmensvertreter am Mittwoch. Zuerst hatte das chinesische Finanznachrichtenportal „Wallstreetcn“ über den Rabatt berichtet. Dieser Schritt ist die jüngste Preisanpassung des US-Autobauers in China. Tesla hat bereits die dortigen Preise für das Model 3 und das Model Y um bis zu neun Prozent gesenkt, da sich im Werk in Shanghai die produzierten Autos wegen der nachlassenden Nachfrage in China türmen. Dank der Rabatte lieferte die Fabrik im November 100.291 E-Autos aus. Das war ein Plus von 40 Prozent gegenüber Oktober und der höchste monatliche Absatz seit der Eröffnung Ende 2020.

07.12.22 Wichtige Marktentwicklungen

Quelle: Reuters

Titelbild: Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

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