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US-Militär bekennt sich zur Klärung von UFO-Phänomenen

Washington, 17. Mai (Reuters) – Das US-Verteidigungsministerium will den Ursprung von UFOs – offiziell „unidentifizierte Luftphänomene“ – aufklären. Diese könnten ein potenzielles Risiko für die Flug- und allgemeine Sicherheit darstellen, sagten zwei hochrangige Vertreter des US-Militärgeheimdienstes am Dienstag vor dem Kongress. Sie verwiesen vor dem Geheimdienst-Unterausschuss des Repräsentantenhauses auf einen Bericht der Streitkräfte, der vor knapp einem Jahr veröffentlicht wurde. Darin wurden seit 2004 mehr als 140 Sichtungen von UFOs durch Militärpiloten dokumentiert. 

Dieses Material deute in keiner Form darauf, dass die Sichtungen außerirdischen Ursprungs seien, erklärten die beiden Experten. Jedoch hätten mehrere Fälle nicht erklärt werden können. China, Russland, ein Privatunternehmen oder auch ein geheimes Projekt der US-Regierung könnten hinter den fliegenden Objekten stecken. Vor allem solle das Thema entstigmatisiert werden. Damit sollten US-Piloten ermutigt werden, Sichtungen zu melden. 

Der Bericht und die Anhörung markieren einen Wendepunkt für die Regierung in Washington. Diese hat jahrzehntelang Beobachtungen von UFOs, die bis in die 1940er Jahre zurückreichen, abgewehrt und diskreditiert. Seit die US-Luftwaffe 1969 ein ergebnisloses UFO-Programm mit dem Codenamen „Project Blue Book“ einstellte, hat es keine öffentliche Kongressanhörung zu diesem Thema gegeben.

US-Militär bekennt sich zur Klärung von UFO-Phänomenen

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Titelfoto: Symbolfoto

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