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Montag, Januar 30, 2023

Ukraine aktuell 29.12.22

Expertenmeinungen

29. Dez – Es folgen Entwicklungen rund um den Krieg in der Ukraine. Zum Teil lassen sich Angaben nicht unabhängig überprüfen.

19.08 Uhr – Litauen kauft nach französischen Angaben 18 Artilleriegeschütze vom Typ „Caesar“ des Unternehmens Nexter. Das gibt der französische Verteidigungsminister Sebastien Lecornu auf Twitter bekannt. Ein entsprechender Vertrag sei während eines Besuchs seines Kollegen Arvydas Anusauskasin in Paris unterzeichnet worden.

14.03 Uhr – Die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni kündigt an, noch vor dem Jahrestag der russischen Invasion am 24. Februar die Ukraine zu besuchen. Sie erklärt, die Unterstützung der Ukraine sei eine Grundvoraussetzung zur Wahrung eines Gleichgewichts der Kräfte auf den Schlachtfeldern. Dadurch würden die Bedingungen für einen Frieden geschaffen.

13.50 Uhr – Belarus hat eigenen Angaben zufolge eine ukrainische Flugabwehrrakete abgeschossen. Der Vorfall habe sich am Donnerstagmorgen gegen 10.00 Uhr Ortszeit (08.00 Uhr MEZ) in der Grenzregion bei Brest ereignet, teilt das Verteidigungsministerium mit. Zuvor hatte die Nachrichtenagentur Belta berichtet, dass eine ukrainische S-300 Rakete in Belarus eingeschlagen war und das Verteidigungsministerium überprüfe, ob es sich um einen Abschuss oder einen Irrläufer handele.

12.48 Uhr – Eine ukrainische Flugabwehrrakete ist belarussischen Angaben zufolge in Belarus eingeschlagen. Es gebe keine Informationen über Verletzte, berichtet die staatliche Nachrichtenagentur Belta. Das Verteidigungsministerium in Minsk untersuche, ob die Rakete von der belarussischen Flugabwehr abgeschossen worden sei oder ob es sich um einen Irrläufer handele. 

12.01 Uhr – Bulgarien will den russischen Botschafter einbestellen, da russische Behörden den bulgarischen Journalisten Christo Grosew auf eine Fahndungsliste wegen nicht näher beschriebener Vorwürfe gesetzt haben. Grosew ist bei dem Recherchekollektiv Bellingcat für Russland zuständig. Er hat unter anderem Beiträge zur Vergiftung des Kreml-Kritikers Alexej Nawalny und des Spions Sergej Skripal sowie zum Abschuss des Passagierflugs MH17 über der Ukraine veröffentlicht. Russland bestreitet, darin verwickelt zu sein. Grosew lebt nach eigenen Angaben wegen der Furcht vor Attentaten an einem unbekannten Ort.

11.18 Uhr – Der russische Präsident Wladimir Putin will am Freitag per Videokonferenz mit dem chinesischen Staatschef Xi Jinping sprechen. Bei dem Gespräch werde es um eine Reihe bilateraler und regionaler Fragen gehen, teilt der Sprecher des russischen Präsidialamts, Dmitri Peskow, mit. Russland und China sind im Zuge des Ukraine-Kriegs enger zusammengerückt, was den Westen besorgt. China lehnt zudem die Sanktionen gegen Russland ab, hat allerdings zuletzt auf eine diplomatische Lösung des Konflikts gedrungen. 

11.08 Uhr – Das ukrainische Militär hat nach eigenen Angaben 54 von 69 von Russland gestarteten Raketen und Marschflugkörpern abgeschossen. Das teilt der ranghöchste General Walery Saluschny auf Telegram mit. Russland habe Marschflugkörper aus der Luft und von See aus abgefeuert, zudem mit landgestützten Raketen vom Typ S-300 wichtige Teile der Versorgungs-Infrastruktur treffen wollen.

08.45 Uhr – Russische Raketen sind nach ukrainischen Angaben in mehreren Großstädten eingeschlagen. Es habe Explosionen in der Hauptstadt Kiew und im ostukrainischen Charkiw gegeben, berichten die Bürgermeister der beiden Städte. Der Bürgermeister von Charkiw, Ihor Terechow, erklärte, man untersuche was genau getroffen worden sei und ob es Opfer gebe. Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko schrieb auf Telegram, dass es zu Stromausfällen in der Hauptstadt kommen könne.

07.45 Uhr – Aus der Ukraine werden neue russische Raketenangriffe gemeldet. In mehreren Städten waren Explosionen zu hören, die nach Angaben der Behörden von Luftabwehrsystemen stammten, die anfliegende Raketen ins Visier nehmen würden. Präsidialamtsberater Olexij Arestowytsch teilte auf Facebook mit, dass die russischen Streitkräfte mehr als 100 Raketen in mehreren Angriffswellen abgefeuert hätten. Im ganzen Land gebe es Luftalarm. Ein Reuters-Korrespondent berichtete von einer Explosion in Kiew. Örtlichen Medienberichten zufolge waren auch in den Großstädten Schytomyr und Odessa Explosionen zu hören. In den Regionen Odessa und Dnipropetrowsk wurden Stromausfälle angekündigt, um mögliche Schäden an der Energieinfrastruktur zu minimieren. Russland hat in den vergangenen Wochen gezielt die Energie- und Wasserversorgung in der Ukraine angegriffen.

Ukraine aktuell 29.12.22

Quelle: Reuters

Titelbild: Symbolfoto

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