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Dienstag, November 29, 2022

Ukraine aktuell 06.10.22

Expertenmeinungen

06. Okt – Es folgen Entwicklungen rund um den Krieg in der Ukraine. Zum Teil lassen sich Angaben nicht unabhängig überprüfen.

21.23 Uhr – Die Regierung in Moskau verurteilt einem Medienbericht zufolge Aussagen des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, wonach die Nato durch Präventivschläge einen Atomwaffen-Einsatz Russlands verhindern solle. Dies sei nichts weiter als „ein Aufruf, einen weiteren Weltkrieg mit unvorhersehbaren, monströsen Konsequenzen“ zu beginnen, zitiert die Nachrichtenagentur RIA den russischen Präsidialamtssprecher Dmitri Peskow. Selenskyj erklärte vor der australischen Denkfabrik Lowy Institute, die Nato solle „es Russland unmöglich machen, Atomwaffen zu verwenden“, und dazu auf Präventivschläge zurückgreifen, wie aus einem Video der Veranstaltung hervorgeht. Einzelheiten zu der Art der Angriffe nannte er dabei nicht.

17.59 Uhr – Das von Russland besetzte Atomkraftwerk Saporischschja gehört nach Darstellung der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) weiter zur Ukraine. Dies sei die Haltung der UN-Behörde, erklärt deren Chef Rafael Grossi. Russlands Präsident Wladimir Putin ordnete am Mittwoch an, das AKW als Eigentum der Russischen Förderation einzustufen. In dem größten Kernkraftwerk Europas arbeiten ukrainische Techniker unter russischer Aufsicht.

17.45 Uhr – Russische Fischerboote sollen nur noch drei norwegische Häfen anlaufen dürfen. Zudem müssten sie sich dann Sicherheitskontrollen unterziehen, erklärt Außenministerin Anniken Huitfeldt. Die „inakzeptablen Annexionen in der Ukraine, die Angriffe auf die Erdgas-Pipelines in der Ostsee und die zunehmende Drohnenaktivität“ hätten eine Verschärfung der Sicherheitsmaßnahmen zur Folge, sagt sie.

12.17 Uhr – Russland steht nach Angaben des Außenministeriums in Moskau dazu, dass ein atomarer Krieg nicht geführt werden darf. Man stehe weiter vollumfänglich zu diesem Prinzip, sagt Ministeriumssprecherin Maria Sacharowa.

05.43 Uhr – Die Kämpfe in der ukrainischen Stadt Saporischschja halten in der Nacht an. „Infolge der feindlichen Angriffe sind in der Stadt Brände ausgebrochen, es gibt möglicherweise Verletzte. Rettungskräfte sind bereits dabei, Menschen aus den Trümmern zu bergen“, teilt der Gouverneur der Region, Oleksandr Starukh, auf Telegramm mit. Mehrere Wohnhäuser seien durch den Beschuss beschädigt oder zerstört.

Ukraine aktuell 06.10.22

Quelle: Reuters

Titelfoto: Symbolfoto

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