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Rezessionsangst macht Wall Street zu schaffen

Frankfurt, 16. Jun (Reuters) – Die anfänglich positive Reaktion der Anleger auf die kräftigste US-Zinserhöhung seit 1994 weicht der Ernüchterung. Die Leitindizes Dow Jones, Nasdaq und S&P 500 fielen zur Eröffnung am Donnerstag um bis zu 2,7 Prozent und gaben damit ihre Gewinne vom Mittwoch wieder ab. 

„Die Fed-Rally verebbt, weil Anleger daran zweifeln, dass die Notenbank eine weiche Landung der Konjunktur hinbekommt“, sagte Peter Cardillo, Chef-Volkswirt des Vermögensberaters Spartan. Daher habe der Aktienmarkt seine Talsohle noch nicht erreicht. Auch Geir Lode, Aktien-Chef beim Vermögensverwalter Federated Hermes, äußerte sich pessimistisch über die weiteren Aussichten. „Wir betrachten es als zunehmend wahrscheinlich, dass es einer Rezession und höherer Arbeitslosigkeit bedarf, um die Inflation in den Griff zu bekommen.“

Vor diesem Hintergrund trennten sich Investoren vor allem von Technologiewerten. So fielen die Aktien von Amazon, Apple, Netflix, der Facebook-Betreiber Meta und die Google-Mutter Alphabet um bis zu 4,2 Prozent. Höhere Zinsen entwerten Experten zufolge zukünftige Gewinne dieser wachstumsstarken Firmen.

Rezessionsangst macht Wall Street zu schaffen

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Titelfoto: Symbolfoto

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