Donnerstag, Februar 29, 2024
StartUkrainePanzerwrack als Protestaktion vor russischer Botschaft in Berlin

Panzerwrack als Protestaktion vor russischer Botschaft in Berlin

Berlin, 24. Feb – Zum Jahrestag des Ukraine-Kriegs haben Aktivisten als Zeichen des Protests einen zerstörten russischen Panzer vor der russischen Botschaft in Berlin aufgestellt. „Der kaputte russische Panzer steht als Zeichen des Untergangs“, sagte Mitorganisator Wieland Giebel auf einer Pressekonferenz vor Ort am Freitag. Das Regime des russischen Präsidenten Wladimir Putin werde untergehen, wie das Dritte Reich untergegangen sei. „Die Ukraine wird Putins Stalingrad.“

Die russische Botschaft war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen. Kurator Giebel vom Museum Berlin Story Bunker und Unternehmer Enno Lenze haben die Aktion als Kunstmahnmal gegen den Krieg geplant und den Panzer mit Hilfe des ukrainischen Verteidigungsministeriums und des ukrainischen Nationalmuseums für Militärgeschichte nach Deutschland gebracht. Bis Montag soll er an der Kreuzung Schadowstraße/Unter den Linden im Zentrum Berlins stehen.

Der russische T-72-Panzer wurde den Angaben zufolge am 31. März 2022 in der Nähe des Dorfes Dmytriwka bei Kiew durch eine Panzerabwehrmine zerstört. Das Bezirksamt Berlin-Mitte hatte eine Aufstellung des Kampffahrzeugs im vergangenen Jahr noch abgelehnt. Zur Begründung führte die Behörde unter anderem an, es handle sich bei der Aktion nicht um Kunst, und die Aufstellung könne den Straßenverkehr beeinträchtigen. Die Organisatoren klagten vor dem Berliner Verwaltungsgericht und bekamen Recht. Im Anschluss an die Protestaktion vor der russischen Botschaft soll das rostige Panzerwrack in anderen Ländern ausgestellt werden und dann möglicherweise in einem deutschen Panzermuseum verbleiben. 

Panzerwrack als Protestaktion vor russischer Botschaft in Berlin

Quelle: Reuters

Symbolfoto: Bild von Peggy und Marco Lachmann-Anke auf Pixabay

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