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Montag, Januar 30, 2023

Österreichische Immofinanz will die Mehrheit an S Immo

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München, 21. Nov (Reuters) – Der tschechische Immobilien-Milliardär Radovan Vitek legt seine beiden österreichischen Beteiligungen Immofinanz und S Immo zusammen und zieht damit vorerst einen Schlussstrich unter jahrelange Diskussionen über eine Fusion. Immofinanz strebe bis Jahresende den Kauf der Mehrheit an S Immo an, teilte das Unternehmen am Montag mit. Damit würde Immofinanz ein langfristiges strategisches Ziel erreichen und die Konsolidierung beider Unternehmen umsetzen, sodass zukünftige gemeinsame Synergiepotenziale genutzt werden können, hieß es zur Begründung. Dazu solle Viteks Holding CPI Property GroupO5G.DE (CPIPG) sich von einem Anteil von mindestens 23,61 Prozent der S Immo-Aktien trennen. 

Bislang hält Immofinanz rund 26,49 Prozent an S Immo. Für den Erwerb der zusätzlichen Aktien solle ein „angemessener Marktpreis“ verhandelt werden, hieß es weiter. Die Finanzierung solle CPIPG langfristig sicherstellen. Vitek hat über seine Holding CPIPG Anfang des Jahres die Mehrheit an Immofinanz übernommen und hält inzwischen mehr als drei Viertel der Anteile. Nur wenige Monate später übernahm er auch die Mehrheit an S Immo und kippte eine Stimmrechtsbegrenzung, welche vorsah, dass kein Aktionär mehr als 15 Prozent der Stimmrechte halten darf, auch wenn er einen höheren Aktienanteil besitzt. Nach Ablauf einer Nachfrist am 18. November hält CPIPG 88,37 Prozent an S Immo. Ein Zusammenschluss der beiden auf Gewerbeimmobilien in Österreich, Deutschland und Osteuropa fokussierten Firmen wird seit Jahren diskutiert, scheiterte bislang aber an der Umsetzung.

Österreichische Immofinanz will die Mehrheit an S Immo

Quelle: Reuters

Titelfoto: Bild von Hands off my tags! Michael Gaida auf Pixabay

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