Lkw-Zulieferer SAF-Holland kämpft mit steigenden Kosten

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München, 21. Feb (Reuters) – Der bayerische Lkw-Zulieferer SAF-Holland hat seine Gewinnerwartungen trotz steigender Kosten für Stahl, Energie und Fracht im vergangenen Jahr erreicht. Der Umsatz lag 2021 mit 1,25 Milliarden Euro um 30 Prozent über Vorjahr und damit über der angepeilten Spanne von 1,1 bis 1,2 Milliarden Euro, wie der Hersteller von Achsen und Anhängerkupplungen aus Bessenbach am Montag mitteilte.

Das bereinigte Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Ebit) schnellte sogar um 58 Prozent auf 93 (2020: 59) Millionen Euro, die operative Umsatzrendite (Ebit-Marge) traf damit genau die Zielmarke von 7,5 (6,1) Prozent. Das kam an der Börse gut an: Die im SDax notierten SAF-Holland-Aktien stiegen zu Handelsbeginn um 3,2 Prozent.

„Trotz angespannter Lieferketten ist es uns gelungen, sämtliche Kundenanfragen termingerecht zu bedienen“, erklärte Vorstandschef Alexander Geis. Die Engpässe und die Inflation hätten SAF-Holland aber in Mitleidenschaft gezogen: „Ohne die starke Kosteninflation wäre die bereinigte Ebit-Marge deutlich höher ausgefallen.“ Geringere Vertriebs- und Verwaltungskosten hätten die Effekte nur teilweise wettmachen können. Hohe Kosten seien aber zumindest auch im ersten Quartal des neuen Jahres noch herausfordernd.

Eine genaue Prognose für 2022 wagt Geis noch nicht, obwohl die Branchenkonjunktur gut und der Auftragseingang hoch seien. „Wir sind gut in das Jahr gestartet, und insgesamt sind die Produktionskapazitäten gut bis sehr gut ausgelastet“, betonte der Manager. Doch die geopolitische Lage und die Corona-Krise seien nur schwer abzuschätzen. Konkreter will SAF-Holland am 17. März werden. 

Lkw-Zulieferer SAF-Holland kämpft mit steigenden Kosten

Copyright: (c) Copyright Thomson Reuters 2022

Titelfoto: Symbolfoto

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