Worum geht es bei Forex?

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Besonders Leute die neu in der Welt des Tradings unterwegs sind stellen sich häufig eine bestimmte Frage: Was ist eigentlich Forex? Grundsätzlich geht es bei Forex um den Währungs- bzw. Devisenmarkt, wo unterschiedliche Währungen gehandelt werden. Wie man das auch schon von vielen anderen Märkten kennt, treffen auch auf diesem Markt Angebot und Nachfrage aufeinander. 

Der Währungsmarkt stellt weltweit betrachtet den liquidesten und größten Finanzmarkt dar. Auf diesem Währungsmarkt gab es in den letzten Jahren ein dauerhaftes Umsatzwachstum. Grundsätzlich geht es beim Forex Handel um die Kursentwicklung einer bestimmten Währung im Vergleich zu einer weiteren Währung, auf die spekuliert wird. Viele interessante Informationen rund um Forex kann man auch hier lesen und sich entsprechend tiefgründig informieren. 

In wenigen Worten erklärt: Was ist eigentlich Forex?

Beim Devisenhandel werden zahlreiche verschiedene Währungen gehandelt. Ein möglicher Gewinn für eine Anlegerin oder einen Anleger ergibt sich in diesem Zusammenhang aus en jeweiligen Kursschwankungen. Man setzt also darauf, inwiefern der Kurs von einer gewählten Basiswährung im Vergleich zu einer zweiten Gegenwährung entweder fällt oder steigt. 

Der Begriff Forex ist eine Abkürzung und steht im englischen für Foreign Exchange. Beim Forex kann man in den meisten Fällen auch mit Einsatz eines Hebels (Leverage) handeln. Dadurch ist es möglich potenzielle Gewinne zu erhöhen. Allerdings sollte man sich beim Einsatz eines Hebels auch im darüber im Klaren sein, dass auch entstehende Verluste gehebelt werden. 

Der Forex-Markt ist riesig und so sind durchschnittliche Umsätze pro Tag von über 5 Millionen Dollar nicht unüblich. Logischerweise werden verschiedene Währungen beim Forex stets paarweise gehandelt. Entscheidet man sich beispielsweise für Euro und USD als Währungspaar, dann spekuliert man als Anleger, ob der Euro im Vergleich zum US-Dollar wohl steigen oder fallen wird. Generell gibt es an dieser Stelle sieben Währungspaare die als Hautpaare bezeichnet werden. Bei diesen sogenannten Hauptpaaren ist ein Bestandteil immer der US-Dollar. 

Wichtige Grundbegriffe beim Forex-Handel 

Worum es grundsätzlich beim Forex geht, haben wir bereits erläutert. Jetzt wollen wir uns aber auch noch einmal kurz mit wichtigen Begrifflichkeiten im Forex-Handel beschäftigen. Ein elementarer Begriff ist auf jeden Fall die Basiswährung. 

Handelt man etwa das Währungspaar USD/EUR, dann kauft man in diesem Beispiel US-Dollar und verkauft dafür Euros. In diesem Fall ist dann der US-Dollar logischerweise die Basiswährung. Ein weiterer wichtiger Begriff, den man kennen sollte, ist Kurswährung. Wenn wir beim bereits genannten Beispiel bleiben, stellt der Euro die Kurswährung dar. Die Kurswährung gibt immer an welche Summe der Kurswährung man einsetzen muss, um 1 US-Dollar zu erwerben. 

Kennen sollte man auch als Anfänger beim Forex unbedingt den Begriff Spread. Unter einem Spread versteht man nämlich die Differenz, die zwischen dem Kaufkurs und dem Verkaufskurs steht. Eine wichtige Rolle spielt beim Forex auch noch die Volatilität. Damit ist bei einem Währungspaar die Schwankungsbreite gemeint.  

Warum gibt es Veränderungen bei den Wechselkursen?

Auch beim Handel mit Währungspaaren entscheiden das Angebot und die Nachfrage über den Wert der Währungen. Zu signifikanten Veränderungen kann es beispielsweise kommen, wenn es entweder einen starken Anstieg der Versorgung gibt oder aber eine starke Abnahme bei der Versorgung festzustellen ist. Genauso können sich aber auch die politische Situation und politische Veränderungen auf den Kurs von Währungen auswirken.  

Autor: trading.de

Bild pixabay

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

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