Sonntag, März 15, 2026
StartNewsDobrindt wirft Berlin mangelnde Prüfung bei Einbürgerungen vor

Dobrindt wirft Berlin mangelnde Prüfung bei Einbürgerungen vor

Alexander Dobrindt (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) wirft dem Berliner Landesamt für Einwanderung (LEA) einen falschen Kurs bei der Einbürgerung von Migranten vor und kritisiert, dass Migranten ihre Anträge auf Einbürgerung ausschließlich digital stellen können.

„Eine Einbürgerung setzt auch voraus, dass der Antragsteller sich zur freiheitlichen demokratischen Grundordnung bekennt und erklärt, dass er keine verfassungsfeindlichen Bestrebungen verfolgt“, sagte er der „Bild“ (Dienstagsausgabe). „Jeder Antragsteller muss sich zur besonderen historischen Verantwortung insbesondere für den Schutz jüdischen Lebens bekennen.“ Er könne sich schlecht vorstellen, dass das ohne persönliche Vorsprache funktioniere. „Die Genauigkeit der Prüfung kann dabei der einzige Maßstab sein und nicht eine vermeintliche Quotenerreichung.“

Dobrindt reagierte damit auch auf Berichte, wonach das LEA seine Mitarbeiter aufgefordert haben soll, die Zahl der Einbürgerungen in diesem Jahr zu verdoppeln. Aus internen LEA-Protokollen, über welche die Zeitung berichtet, geht hervor, dass die Behördenleitung bis zu Jahresende die Zielmarke von 40.000 Einbürgerungen vorgegeben hat.


Foto: Alexander Dobrindt (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

- Advertisment -spot_img

Neueste Beiträge

Das könnte dir auch gefallen!

Erhalte ab sofort alle wichtigen Nachrichten des Tages um 19 Uhr kostenlos per eMail in dein Postfach!

Wir senden keinen Spam! Erfahre mehr in unserer Datenschutzerklärung.