Lass deine Kryptowährungen für dich arbeiten

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Cake DeFi Online-Plattform, die Zugang zu dezentralen Finanzdienstleistungen bietet

Stellt euch doch bitte kurz vor!

Vor nunmehr zweieinhalb Jahren habe ich zusammen mit meinem ehemaligen Arbeitskollegen U-Zyn Chua Cake DeFi gegründet. Cake DeFi ist eine Online-Plattform, die Zugang zu dezentralen Finanzdienstleistungen bietet und es Usern ermöglicht, Renditen aus ihren Krypto– und digitalen Vermögenswerten zu erzielen.

Das Hauptaugenmerk dabei liegt auf der intuitiven Benutzung der Plattform, sodass auch ungeübte Personen, die noch niemals etwas mit Kryptowährungen am Hut gehabt haben, in kürzester Zeit mit der Plattform vertraut sind. Daneben wird Sicherheit bei uns großgeschrieben. Durch den Einsatz neuester Sicherheitstechnologien propagieren wir das, was andere nur sagen und sichern die uns anvertrauten Kundengelder kryptografisch und durch modernste Anti-Social-Engineering-Methoden ab. 

Was hat euch bewogen Cake DeFi zu gründen?

Bevor wir Cake DeFi gründeten, besaß ich bereits Bitcoin. Ich wollte sie aber nicht verkaufen, sondern für mich arbeiten lassen, um daraus ein langfristiges und regelmäßiges Einkommen zu erzielen. Und genau das hat damals im Markt gefehlt, weshalb wir mit Cake DeFi an den Start gegangen sind, um dies zu ändern.

Unser erklärtes Ziel ist es, so viele Menschen wie möglich “cryptofit” zu machen. Das bedeutet, ihnen ein umfangreiches Repertoire an Handlungsmöglichkeiten zu geben, das nicht nur den Investitionshorizont erweitert, sondern auch finanzielle Unabhängigkeit ermöglichen kann. Und genau dies stellt auch die Maxime unseres Handelns bei Cake DeFi dar. Denn mit unserer Plattform ermöglichen wir es unseren Kunden langfristig Cashflow – also ein regelmäßiges Einkommen – aus ihren Kryptowährungen zu generieren.

Wie seid Ihr selbst das erste Mal mit Bitcoin und Co. in Verbindung gekommen?

Meine erste Berührung mit Bitcoin und Co. hatte ich 2014, als ich eigentlich ein Blockchain-Startup im Medizinbereich gründen wollte, mich dann jedoch – nach der Übersiedlung nach Singapur im Jahr 2015 – sehr früh und auch sehr intensiv mit dem Thema Bitcoin auseinandergesetzt habe und schließlich auch in diesem Bereich meine ersten Gehversuche als Krypto-Entrepreneur unternommen habe. 

Wer ist eure Zielgruppe?

Mit Cake DeFi stellen wir eine Plattform zur Verfügung, die sowohl alteingesessene Krypto-Veteranen, also auch Personen, die mit diesem Bereich noch keine Erfahrung gemacht haben, spielend einfach das Investieren in Kryptowährungen ermöglicht. Unsere Zielgruppe ist somit jeder, der gerne in Kryptowährungen investieren und darauf eine Rendite erhalten möchte.

Demografisch gesehen sind das Gros unserer Kunden klassische Millennials, 30 bis 40 Jahre alt, gut ausgebildet. Ein Großteil davon hat bereits erste Erfahrung mit Bitcoin und Co. gemacht und möchte nun zusätzliche Renditen darauf erzielen.

In welchen Ländern seid Ihr aktiv?

Wir operieren weltweit und dürfen rund 250.000 Personen aus mehr als 100 Ländern zu unserem Kundenstamm zählen. Unser erklärtes Ziel ist es in den nächsten Monaten, die magische Grenze von einer Million Kunden zu übertreffen und noch mehr Menschen in den Genuss unserer Produkte kommen zu lassen. 

Was genau ist Staking, Liquid Mining und Lending?

Fangen wir vielleicht einmal mit dem einfachsten Produkt, dem Lending an. Lending ist sehr ähnlich einem Krypto-Sparbuch, bei dem Kryptowährungen an große institutionelle Anbieter verliehen werden und infolgedessen ein Zinssatz lukriert wird.

Das Staking (Proof of Stake) ist ein Blockchain-Konsensus Mechanismus, bei dem eine gewisse Anzahl an Coins hinterlegt wird, um die Sicherheit der Blockchain zu gewährleisten. Die Idee hinter dieser Art der Validierung von Transaktionen auf der Blockchain ist anders, da keine teure Hardwareausrüstung benötigt wird, um neue Blöcke zu schürfen. Diese innovative Art der Sicherung der Blockchain wird seitens der Blockchain durch die Ausschüttung von Block Rewards vergütet und führt im Falle von beispielsweise DeFiChain zu jährlichen Renditen von bis zu 80 %. Andererseits kann es sich nicht jeder leisten, die benötigte Anzahl an Coins aufzubringen, weswegen wir Staking, als zweites Produkt eingeführt haben und es unseren Kunden ermöglichen, mit Kleinstbeträgen am lukrativen Staking teilzunehmen. 

Das Liquidity Mining ist das jüngste Produkt. Beim Liquidity Mining wird einer dezentralen Exchange Liquidität zur Verfügung gestellt und im Gegenzug dafür werden Block Rewards sowie Anteile an den Transaktionskosten direkt von der Blockchain an die Liquiditätsanbieter ausgeschüttet. Diese Rewards machen das Hinzufügen von Liquidität äußerst attraktiv, vor allem da dies oft mit hohen Renditen einhergeht. 

Wie hat sich eure Plattform seit dem Launch entwickelt?

Angefangen hat alles mit unserem Lending Produkt. Aufgrund des überwältigenden Erfolgs und der Nachfrage unserer Kunden haben wir uns sehr bald dazu entschlossen auch weitere Produkte in unser Angebot aufzunehmen, durch die unsere Kunden ein regelmäßiges Einkommen auf ihre Kryptowährungen erhalten können.

Diese positive Entwicklung ist auch anhand unseres Kundenfeedbacks unserer 250.000 Kunden deutlich ersichtlich. Und wir werden es auch in Zukunft sicherstellen, dass all unsere neuen Produkte der Maxime einen gesteigerten Kundennutzen zu schaffen folgen.

Wie groß seht Ihr das Potential am Kryptomarkt?

Der Kryptomarkt bewegt sich sehr stark in Zyklen und gerade befinden wir uns in einer bullischen Phase. Dies ist dann auch jene Zeit, in der vermehrt neue Investoren in den Kryptomarkt strömen, um in Bitcoin und Co. zu investieren. Selbiges trifft auch auf die einzelnen Teilbereiche innerhalb des gesamten Kryptomarktes zu. Auch hier sehen wir Tendenzen, dass in zyklischen Abständen die Bereiche Decentralized Finance, NFT oder Metavers einmal besser und einmal etwas schlechter – verglichen zum Gesamtmarkt – performen. 

Eines habe diese Zyklen jedoch gemein: Sie steigern die Adaptionsraten und machen den gesamten Kryptobereich nicht nur resilienter, sondern auch salonfähig. Mit neuen Akteuren kommt nicht nur frisches Geld in den Markt hinein, sondern das Potential eine ähnlich wichtige, nicht mehr wegzudenkende Technologie – wie einst das Internet – zu schaffen steigt.

Mit welchen Coin arbeitet Ihr und warum diese?

Wir arbeiten mit einer Vielzahl an Coins, vor allem mit jenen, die durch eine starke Marktkapitalisierung charakterisiert sind. Das macht es für unserer Kunden auch spielend einfach, die Coins extern zu erwerben und zu uns auf die Plattform zu senden, um so in den Genuss hoher Renditen zu gelangen. Eine Vielzahl unserer Produkte basiert auf den Funktionalitäten von DeFiChain, weshalb auch das Gros unserer Produkte DFI – also den native Coin von DeFiChain – verwendet. Daneben bieten wir jedoch auch einen ausgefeilten Produktmix für Bitcoin, Ethereum und Stabelcoins wie USDT und USDC, aber auch Meme-Coins wie Doge und viele weitere an. Wir haben also für jeden, der ein unabhängiges Einkommen auf Kryptobasis erhalten möchte, etwas im Angebot.

Wie viele Kunden konntet Ihr in den letzten Jahren gewinnen?

Mit Stand heute haben wir 250.000 Kunden, die insgesamt über eine Milliarde US-Dollar auf unserer Plattform halten und von einem 80 Köpfe zählendem Team umsorgt werden, auf das ich mehr als nur stolz bin. Der Weg hin zum Unicorn, also einer Firmenbewertung von mindestens einer Milliarde US-Dollar, ist geebnet und wir hoffen dies auch bald zu erreichen.

Wo seht Ihr den Bitcoin in den nächsten 12 Monaten?

Das ist verdammt schwer einzuschätzen. Nicht überraschen würde mich am Jahresende eine Preisspanne zwischen 40.000 Dollar und 100.000 Dollar. Das heißt so viel wie, der Preis kann noch auf 100.000 Dollar hochgehen, er kann aber auch wieder bis auf 40.000 Dollar fallen. Ich halte einen höheren Preis gegenwärtig allerdings für wahrscheinlicher als einen niedrigeren. Langfristig sieht die Sache natürlich ein wenig anders aus. Mit dem aktuellen Mandat der Zentralbanken immer mehr frisches Geld in den Markt hineinzupumpen und mit der Tatsache, dass Bitcoin auf 21 Millionen Coins limitiert ist und die Emissionsrate weiter abnimmt, muss man davon ausgehen, dass der Bitcoin-Preis auch die 500.000 Dollar Marke knacken wird. Die Frage ist nicht ob, sondern nur wann dies geschehen wird.

Welche Vorteile haben Kryptowährungen?

Da gibt es einige, jedoch der Hauptgrund warum Kryptowährungen eine Daseinsberechtigung haben ist, dass es erstmalig möglich ist Geld von einer Person zur anderen zu schicken, ohne dabei auf zentralisierte Mittelsmänner vertrauen zu müssen. Damit einhergehend hat auch jeder User die vollkommene Kontrolle über sein Geld – keine Bank und auch sonst niemand, kann es verhindern, dass man Geld von A nach B versendet. Frei nach dem Motto: Not your keys, not your coins. 

Daneben sind natürlich auch die niedrigen Eintrittsbarrieren zu nennen. Denn ein internetfähiges Smartphone reicht schon aus, um sich mit der dezentralen Welt rund um Bitcoin und Co. zu verbinden. Darüber hinaus bieten einige Kryptowährungen auch erhöhte Anonymität, sodass Privates, das niemanden etwas angeht, privat bleiben kann.    

Welche Kryptowährungen haben eurer Meinung nach ähnliches Potential wie der Bitcoin?

Ich persönlich bin in vor allem in drei Projekte investiert. Zum einen ist dies Bitcoin und das ist gleichzeitig auch meine größte Position. Daneben halte ich DeFiChain und Ethereum. Alle drei Projekte sind grundsolide und haben auf lange Sicht noch viel Potenzial nach oben. Vor allem der Decentralized Finance Bereich wird in den nächsten Jahren noch gewaltig wachsen und da sind Projekte wie DeFiChain perfekt positioniert. 

Wird es in Kürze weitere Produkte von euch geben?

Wir sind gerade dabei den tokenisierten Handel für dezentrale Aktien, Rohstoffe und Edelmetalle auf Cake DeFi zu implementieren. Damit können unsere Kunden dann in viele namhafte Unternehmen wie Tesla oder Apple investieren. Zum allerersten Mal wird es dann möglich sein, eine Tesla Aktie in das Liquidity Mining zu stecken und dafür eine zusätzliche Rendite zu erzielen –– dadurch partizipiert man sowohl an den Kursgewinnen der Aktie, als auch am lukrativen Liquidity Mining mit. Daneben entwickeln wir auch weitere Produkte, um eine noch größere Vielfalt an unterschiedlichen Investitionsprodukten für jedweden Risikoappetit anbieten zu können. 

Wie steht Ihr zu dem Thema Regulierungen?

Eine strengere Krypto-Regulierung wird es weltweit in immer mehr Ländern geben, so auch in Singapur, wo wir mit Cake DeFi ansässig sind. Dies ist prinzipiell auch nicht schlecht. Problematisch wird es jedoch dann, wenn Kunden durch eine etwaige Regulierung einen Nachteil erfahren und zuvor liebgewonnene Vorteile aufgeben müssen. Das ist eine absolute Gratwanderung. Bisher macht das Singapur jedoch ganz gut. Wenn sich das aber ändern sollte, dann könnten wir uns bei Cake DeFi auch vorstellen, uns einen anderen Standort zu suchen, der unseren Bedürfnissen besser gerecht wird. 

In welchen Regionen haben Kryptowährungen die meiste Akzeptanz?

Drehen wir den Spieß hier um und fragen uns zuerst einmal welche Länder eine negative Haltung gegenüber Krypto einnehmen und wir werden sehen, dass hier kein Weg an China vorbeiführt. Durch die jüngsten Verbote im Reich der Mitte haben sich beinahe alle namhaften Krypto-Unternehmen um neue Standorte umsehen müssen und viele sind nach Singapur, in die  Schweiz und in die USA abgewandert, da diese Länder mit einer planbaren, kryptofreundlichen Legislatur überzeugen.

Auf Konsumentenseite ist es etwas anders: Hohe Akzeptanzraten sind vor allem in jenen Ländern anzutreffen, die durch hohe Inflationsraten und ein schwaches Finanzsystem charakterisiert sind. Daher ist es auch nicht überraschend, dass latein- und südamerikanische Länder vermehrt Kryptowährungen benutzen, um der Geldentwertung zu entgehen.

Wo seht Ihr die Bedeutung von Kryptowährungen in den nächsten 5 Jahren?

Die Bedeutung von Kryptowährungen wird in den nächsten Jahren in weitere Bereiche des täglichen Lebens vordringen. Vor allem das Thema CBDC, also digitales Geld, das direkt von den Zentralbanken herausgegeben wird, wird dazu führen, dass sich unweigerlich jeder und jede mit diesem Thema beschäftigen wird müssen. Daneben wird es auch zu einer weiteren Verschmelzung von unterschiedlichen Bereichen wie der milliardenschweren Gaming-Industrie und des Kunstmarktes kommen. Ein erster Vorgeschmack darauf ist die Umbenennung des Facebook-Mutterkonzerns in Meta n – und dies ist erst der Anfang eines kompletten Paradigmenwechsels quer durch alle Web 2.0 Unternehmen.

Wo seht Ihr Euch in den nächsten fünf Jahren?

Wir haben erst kürzlich die Integration von dezentralen Aktien, Rohstoffen und Edelmetallen auf Cake DeFi abgeschlossen und freuen uns schon sehr darauf, das Produkt all unseren Kunden zur Verfügung zu stellen. Mit dem Produkt wollen wir unsere Vision vom Unicorn-Status realisieren, und damit zum ersten Unicorn unserer Branche aus Singapur werden.

Außerdem peilen wir eine Million User und zwei Milliarden US-Dollar an Vermögenswerten auf unserer Plattform bis Jahresende an. Auf lange Sicht sehen wir uns als Wettbewerber von Firmen wie N26 oder Revolut.

Welche 3 Tipps würdet Ihr angehenden Gründern mit auf den Weg geben? 

Ich kann jedem Gründer nur wärmstens empfehlen, sich etwas zu suchen, das er oder sie mit Leidenschaft ausführt. Sich sein halbes Leben für etwas einzusetzen, mit dem man sich nicht identifizieren kann, nur um es der Gesellschaft recht zu machen oder einem Rollenbild zu entsprechen, ist zum Scheitern verurteilt. Du musst für dein Unternehmen brennen, es mit jeder Faser deines Körpers repräsentieren und gewillt sein, mehr als nur das Nötigste dort hineinzustecken.

Vergeude auch nie deine Zeit, denn das ist das wertvollste Gut, das dein Unternehmen hat und in das auch deine Investoren investieren. Denn Ideen gibt es wie Sand am Meer, aber auf die Ausführung kommt alles an. Daher ist es äußerst wichtig ein gutes Zeitmanagement zu haben, um zu wissen, mit wem du deine Zeit effektiv und effizient verbringst, um so die Ziele deines Unternehmens zu erreichen. 

Sei außerdem geduldig und vertraue auf dein Bauchgefühl. “Nein” zu sagen ist keine Schande, sondern eine Tugend. Auch mir ist es schon mal passiert, dass mein Bauchgefühl “nein” gesagt hat, ich dann das Projekt trotzdem durchgezogen habe, weil ich nicht die nötige Zeit für eine fundierte Analyse hatte. Das Ergebnis war eine einzige Katastrophe. Also besser lieber mal einmal mehr aufs Bauchgefühl hören, als sich danach mit Gewissensbissen und schlechten Resultaten herumschlagen zu müssen.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Dr. Julian Hosp für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Markus Elsaesser
Medienunternehmer l Mentor I Investor I Petrolhead

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