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Montag, Dezember 5, 2022

Bürgerrechtler berichten über weitere Proteste im Iran

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Dubai, 09. Okt (Reuters) – Die nach dem Tod der 22-jährigen Mahsa Amini ausgelöste Protestwelle ist nach Angaben von Bürgerrechtlern auch am Sonntag nicht abgeebbt. Videos in den sozialen Medien zeigten Demonstrationen und Kundgebungen in Dutzenden Städten, darunter auch in der Hauptstadt Teheran. Hunderte Oberschülerinnen und Studierende beteiligten sich Menschenrechtsgruppen zufolge, obwohl Sicherheitskräfte Tränengas und Schlagstöcke eingesetzt hätten. In vielen Fällen hätten die Einsatzkräfte auch scharf geschossen. 

Amini war am 13. September in Teheran festgenommen worden, weil sie gegen die Regeln zum Tragen eines Kopftuchs verstoßen haben soll. Drei Tage später starb sie. Zu den Umständen ihres Todes gibt es widersprüchliche Angaben. Nach staatlichen Angaben kam ein Gerichtsmediziner zu dem Schluss, Amini sei nicht durch Schläge in Polizeigewahrsam, sondern infolge einer Vorerkrankung gestorben. Bei der Beerdigung der jungen Kurdin am 17. September brachen erste Proteste aus, die sich mittlerweile auch gegen die Führung des Landes und die Einschränkung der Freiheitsrechte im Iran insgesamt richten. Dabei seien inzwischen mindestens 185 Menschen getötet worden, darunter mindestens 19 Kinder, teilte die von Norwegen aus agierende Gruppe Iran Human Rights am Samstag mit. 

Reuters konnte die Videos und Angaben nicht verifizieren. Die iranischen Behörden dementieren den Einsatz scharfer Munition.

Bürgerrechtler berichten über weitere Proteste im Iran

Quelle: Reuters

Titelfoto: Symbolfoto

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