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StartBörseArbeitslosenquote im Euro-Raum sinkt trotz Rekordinflation

Arbeitslosenquote im Euro-Raum sinkt trotz Rekordinflation

Berlin/Brüssel, 01. Sep – Trotz Gaskrise und hoher Inflation ist die Arbeitslosenquote in der Euro-Zone gesunken. Sie fiel im Juli auf 6,6 Prozent nach revidiert 6,7 Prozent im Juni. Wie die Statistikbehörde Eurostat am Donnerstag weiter mitteilte, waren 10,983 Millionen Personen im Euro-Raum arbeitslos. Gegenüber dem Vorjahresmonat sank ihre Zahl damit um 1,576 Millionen. Besonders niedrig war die Arbeitslosenquote im Juli in Deutschland und Malta, wo sie nach den Eurostat-Kriterien bei jeweils 2,9 Prozent lag. Am höchsten sind die Werte in Griechenland (11,4 Prozent) und in Spanien (12,6 Prozent).

Der Arbeitsmarkt des Euroraums gilt insgesamt als überraschend robust. Wegen der anhaltend hohen Inflation und der Energiekrise im Zuge des Ukraine-Krieges verdüstern sich jedoch die Konjunkturaussichten zusehends. EZB-Chefvolkswirt Philip Lane schließt auch eine milde Rezession nicht aus. Die Europäische Zentralbank (EZB) ist alarmiert, da die Inflation im Euro-Raum auf ein neues Rekordhoch gestiegen ist. Energie- und Lebensmittelpreise verteuerten sich im August binnen Jahresfrist um 9,1 Prozent. Der Leitzins liegt aktuell bei 0,50 Prozent. Für die EZB-Zinssitzung am 8. September wird am Geldmarkt mittlerweile die Wahrscheinlichkeit für eine Erhöhung um 0,75 Prozentpunkte auf rund 80 Prozent taxiert.

Arbeitslosenquote im Euro-Raum sinkt trotz Rekordinflation

Quelle: Reuters

Titelfoto: Symbolfoto

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