92.223 Corona-Neuinfektionen – RKI meldet erneut Höchststand

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Berlin, 14. Jan (Reuters) – Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am Freitag einen neuen Höchstwert bei den Neuinfektionen vermeldet. Es wurden 92.223 neue Corona-Fälle registriert, nachdem bereits die Tage zuvor Negativ-Rekorde verzeichnet wurden. Das sind 35.888 Fälle mehr als am Freitag vor einer Woche, als 56.335 Positiv-Tests gemeldet wurden. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz stieg auf 470,6 von 427,7 am Vortag. Der Wert gibt an, wie viele Menschen je 100.000 Einwohner sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus angesteckt haben. 286 Menschen starben im Zusammenhang mit dem Virus. Damit erhöht sich die Zahl der gemeldeten Todesfälle auf 115.337. Insgesamt fielen in Deutschland bislang mehr als 7,83 Millionen Corona-Tests positiv aus.

Die Ansteckungen durch die mittlerweile dominante Omikron-Virus-Variante scheinen im Schnitt zu leichteren Krankheitsverläufen zu führen: Die sogenannte Hospitalisierungs-Inzidenz war laut RKI am Donnerstag auf 3,09 gesunken. Sie gibt an, wie viele Menschen mit einer Corona-Erkrankung pro 100.000 Einwohner in einer Woche in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Allerdings führt die sehr hohe Zahl an Fällen dennoch zu einer hohen absoluten Zahl an Corona-infizierten Krankenhaus-Patienten. Bei den ganz schweren Fällen gibt es aber eine leichte Entspannung: Die Zahl der Corona-Intensivpatienten war am Donnerstag erstmals seit Mitte November wieder unter die Marke von 3000 gefallen.

Der Schwerpunkt der Ausbreitung des Virus liegt weiter vor allem in Norddeutschland und dort bei den Stadtstaaten: In Bremen schießt die Sieben-Tage-Inzidenz nun auf 1427,2 nach oben, in Berlin liegt sie bei 949,8 und in Hamburg bei 665. Schleswig-Holstein verzeichnet einen Wert von 664,9 und Mecklenburg-Vorpommern von 426,3.

92.223 Corona-Neuinfektionen – RKI meldet erneut Höchststand

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