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Sonntag, Januar 29, 2023

9. Dezember 2022 wichtige Kursbewegungen

Expertenmeinungen

Frankfurt, 09. Dez – Es folgt der Börsen-Ticker zu wichtigen Kursbewegungen an den internationalen Finanzmärkten und ihren Ursachen:

18.40 Uhr – Analysten-Lob für das neue werbefinanzierte Abonnement bei Netflix verhilft der Aktie auf ein Acht-Monats-Hoch. Die Titel des US-Streamingdienstes springen um 5,5 Prozent auf 327,42 Dollar. „Nach einem Rückgang der Abonnenten-Zahlen und des Umsatzwachstums nutzt Netflix nun jeden Pfeil im Köcher“, schreiben die Experten der US-Bank Wells Fargo. Netflix bietet nach langem Zögern ab Anfang November ein werbefinanziertes Abonnement mit geringeren monatlichen Gebühren an. Zudem führt er Gebühren für Kunden ein, die ihr Netflix-Abo mit Personen außerhalb des eigenen Haushalts teilen wollen.

17.40 Uhr – Investoren greifen nach Quartalszahlen bei Aktien der US-Softwarefirma DocuSign zu. Die Papiere des Spezialisten für digitale Unterschriften springen um 13,9 Prozent auf 9,83 Dollar. Das Unternehmen legte nach Börsenschluss am Donnerstag einen Quartalsumsatz über den Analystenerwartungen vor. Die Experten der US-Investmentbank Piper schreiben, es gebe bei DocuSign „Anzeichen einer Stabilisierung“.

14.50 Uhr – Eine Herabstufung durch die US-Investmentbank JP Morgan (JPM) schickt Worldline auf Talfahrt. Die Papiere des französischen Zahlungsabwicklers fallen um bis zu 5,4 Prozent auf 40,41 Euro und sind damit das Schlusslicht im Pariser Leitindex CAC 40.FCHI. Die Analysten von JPM setzten die Titel auf „Neutral“ von zuvor „Overweight“. Der Konzern wird sich demnach schwertun, das zweistellige Wachstum seiner Händlerdienstleistungs-Sparte auch 2023 aufrechtzuerhalten. Grund sei unter anderem der Wirtschaftsrückgang in Deutschland – dem größten Markt von Worldline.

10.20 Uhr – Unicredit schieben sich mit einem Plus von 1,5 Prozent auf 12,73 Euro an die Spitze der Gewinner im Mailänder Index. Die Analysten der Investmentbank Jefferies sehen nach einer Reihe von Treffen zwischen Management und Investoren in New York und Boston in der vergangenen Woche Grund für Zuversicht. Die Geschäftsführung der Bank sei glasklar auf Kosten- und Kapitaleffizienz konzentriert und habe eine „selbstbewusste Botschaft zur Bereitstellung von Rendite- und Provisionszielen“ gehabt. 

09.50 Uhr – Rasant abwärts geht es nach geplatzten Übernahmefantasien bei Pendragon. Die Aktien des zweitgrößten britischen Autohändlers stürzen um mehr als 28 Prozent auf 20,30 Pence ab und steuern auf ihren größten Tagesverlust seit vierzehn Jahren zu. Die europaweit präsente Autohaus-Gruppe Hedin Mobility hat die Pläne für eine Komplettübernahme der Briten zu einem Preis von 29 Pence je Aktie aufgegeben. Als Gründe nannte der Großaktionär, der bereits rund 28 Prozent der Pendragon-Anteile hält, das schwierige Marktumfeld und unsichere Konjunkturaussichten. 

09.30 Uhr – Nachfragesorgen und preisstützende Spekulationen auf ein verknapptes Angebot halten sich an den Ölmärkten momentan die Waage. Die Nordsee-Sorte Brent und US-Leichtöl WTI notieren jeweils 0,2 Prozent im Plus bei 76,21 und 71,55 Dollar je Fass. Auf Wochensicht steuern die Kontrakte auf ein Minus zu, da die trüben Wachstumsaussichten für die Konjunktur weltweit belasten. 

9. Dezember 2022 wichtige Kursbewegungen

Quelle: Reuters

Symbolfoto: Bild von geralt auf Pixabay

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