19. Januar: Der Börsen Vormittag

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Update 19:12

19. Jan (Reuters) – Es folgt der Börsen-Ticker zu wichtigen Kursbewegungen an den internationalen Finanzmärkten und ihren Ursachen:

19.00 Uhr – Anleger reagieren erleichtert auf das Bekenntnis von Unilever zur Kosten-Disziplin bei der geplanten Übernahme der Konsumgüter-Sparte von GlaxoSmithKline. Die in den USA notierten Aktien des „Domestos“-Anbieters steigen um zehn Prozent, so stark wie zuletzt vor zwei Jahren. Unilever will seine umgerechnet 60 Milliarden Euro schwere Offerte nicht aufstocken.

18.45 Uhr – Eine Vertriebsvereinbarung mit der Supermarkt-Kette Ralph’s Grocery beschert Splash Beverage einen der größten Kurssprünge der Firmengeschichte. Die Aktien des Getränke-Herstellers steigen an der Wall Street um fast 60 Prozent auf ein Rekordhoch von 5,08 Dollar. Splash verkauft künftig seinen „Pulpoloco Sangria“ über die Ralph’s-Filialen.

17.18 Uhr – Die Freude der Anleger über starke Firmenbilanzen hält nicht lange. Die Leitindizes Dow Jones, Nasdaq und S&P 500 drehen nach anfänglichen Gewinnen ins Minus und verlieren bis zu 0,4 Prozent. Die Spekulationen um raschere Zinserhöhungen der US-Notenbank Fed verunsicherten Anleger, sagten Börsianer.

14.45 Uhr – Die Hoffnung auf staatliche Konjunkturhilfen beim weltgrößten Kupfer-Abnehmer China treibt die Preise dieses Industriemetalls. Es verteuert sich um 1,4 Prozent auf 9812 Dollar je Tonne. Börsianer rechnen fest mit einer Leitzins-Senkung der People’s Bank of China (PBoC) am Donnerstag. „Zusammen mit weiteren Maßnahmen sollte sich das Wirtschaftswachstum stabilisieren“, prognostizieren die Analysten der ANZ Bank.

14.35 Uhr – Mit Erleichterung aufgenommene Geschäftszahlen geben Bank of America und Morgan Stanley Auftrieb. Die Aktien der beiden Geldhäuser steigen im vorbörslichen US-Geschäft um jeweils etwa drei Prozent. Nach enttäuschenden Ergebnissen der Konkurrenz gab Bank of America einen Gewinnsprung bekannt. Morgan Stanley steigerte den Überschuss stärker als gedacht.

09.30 Uhr – Die Ölpreise steigen den vierten Tag in Folge. Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee verteuert sich um bis zu 1,8 Prozent auf 89,05 Dollar je Barrel (159 Liter) und steht damit so hoch wie zuletzt im Oktober 2014. Neben geopolitischen Spannungen verschärft ein Ausfall bei einer Pipeline aus dem Irak in die Türkei die Spekulationen auf Lieferausfälle. Anleger sind auch angesichts der Spannungen zwischen Russland und der Ukraine nervös.

01.33 Uhr – Anleger quittieren Toyotas Aufgabe des Produktionsziels in der Chipkrise mit Verkäufen: Die Toyota-Aktie fällt in Tokio zunächst gut drei Prozent.

01.21 Uhr – Microsofts Übernahme des Spiele-Herstellers Activision Blizzard für 69 Milliarden Dollar setzt der Aktie des Rivalen Sony zu. Sie liegt kurz nach der Börseneröffnung in Tokio neun Prozent im Minus.

19. Januar: Der Börsen Vormittag

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